Nützliche Fähigkeiten oder Erdbeer-Popsicles mit Joghurt

Erdbeer-Popsicles mit Joghurt

Ist euch das auch schon mal aufgefallen, dass es beim Eisessen zwei unterschiedliche Ansätze gibt? Die einen sind eher die Eisbeißer und die anderen die Eisgenießer. Erstere können mindestens die doppelte Menge Eis in der gleichen Zeit verputzen und haben nie das Problem, dass das Eis zu schmelzen anfängt und irgendwohin tropft. Dafür haben die Genießer bei gleicher Eismenge doppelt so lange etwas vom Eis (logisch, oder? :D). Hat also beides Vor- und Nachteile und ich zähle zu den Beißern. Das habe ich bisher einfach so hingenommen und mir nie weitere Gedanken gemacht, ob das nun gut oder schlecht ist – Bis ich die Fotos für diese ultra cremigen Erdbeer-Popsicles mit Joghurt gemacht habe! Denn ein angebissenes Eis ist einfach viiiiiiiiiel fotogener als ein angenuckeltes :D So ein Glück, dass ich das Eisanbeißen schon seit Jahren perfektioniert habe. Nur und ganz ehrlich NUR zur Sicherheit und nicht etwa weil das Eis viel zu lecker war, habe ich gleich mehrere Popsicles angebissen, um mir das schönste Exemplar für das Foto herauszusuchen. Nun ja. Und angebissenes Eis kann man nun wirklich keinem mehr anbieten, oder? :D

Das allerbeste an dem Eis ist meiner Meinung nach, dass man keine Eismaschine braucht, auch nicht alle halbe Stunde die Eismasse im Tiefkühler umrühren oder sonst etwas Anstrengendes bei dem warmen Wetter veranstalten muss. Cremig wird es einfach durch den griechischen Joghurt und das Cashewmus von ganz alleine! Dann noch frische Erdbeeren… damit und mit einem Eiskaffee lässt sich der Sommer aushalten :)

Erdbeer-Popsicles mit Joghurt

Dauer: 10 Minuten + 1 Nacht zum Gefrieren

Menge: 8 große Popsicles oder 16 kleine 

Hilfreich: Eisform (oder leere Joghurtbecher), Pürierstab

  • 300 g Erdbeeren
  • 300 g griechischer Joghurt
  • 60 g Honig
  • 40 g Cashewmus
  • 3 Msp Vanillemark
  • 50 g gehackte, weiße Kuvertüre
  • 1 TL Kokosöl

Die Erdbeeren zusammen mit dem Joghurt, Honig, Cashewmus und dem Vanillemark in einem hohen Gefäß pürieren. Die Masse in die Eisformen geben und über Nacht gefrieren lassen. Kuvertüre mit Kokosöl unter Rühren bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Das Eis aus den Förmchen lösen und den Schokoladenguss mit einem Löffel auf den Popsicles verteilen.

Erdbeer-Popsicles mit Joghurt

Erschwerte Namensfindung oder Himbeer-Kokos-Cheesecake

Himbeer-Kokos-Cheesecake

Dieses Gebäck/Törtchen bzw. dieser Kuchen/Cheesecake stürzt mich in eine ausgewachsene Namensgebungskrise. So viel kann ich vorneweg nehmen: Kombiniert wird hier ein knuspriger, mandeliger Kokosboden und eine herrliche Creme mit Kokos und Himbeeren. So weit so gut :D Gschmacklich hammermäßig, d.h. das Rezept muss UNBEDINGT auf den Blog. Doch nun braucht das Kind eben auch einen Namen. Gebacken ist es nicht, von daher scheidet für mich schon mal Kuchen und Gebäck aus. Aber eine Torte ist –  finde ich – noch ein bisschen aufwändiger als nur Boden und Creme oben drauf. Von daher geht das auch nicht :D Bleibt noch Cheesecake übrig. Frischkäse ist auf jeden Fall genug drin, aber so ein Cheesecake sieht im Normalfall ja auch mindestens einmal den Ofen von Innen. Hm. Trotzdem trifft es Cheesecake wohl aber noch am besten :) Denn das Ergebnis ist wirklich richtig cremig und die Kombination aus Himbeere und Kokos geht sowieso immer :)

Nennt es wie ihr möchtet, ich nenne es verdammt lecker und schnappe mir jetzt noch ein großes Stück zu meinem Kaffee dazu ;-)

Himbeer-Kokos-Cheesecake

Himbeer-Kokos-Cheesecake

Dauer: 30 Minuten + mind. 3 Stunden Kühlzeit (oder über Nacht)

Hilfreich: Tortenring mit 19 cm Durchmesser, Standmixer

Kokosboden

  • 25 g Kokosflocken
  • 45 g Mandeln
  • 15 g Haferflocken
  • 35 g gehackte, weiße Schokolade
  • 30 g Kokosöl

Kokosflocken, Mandeln und Haferflocken in einen Mixer geben und fein mahlen. Zusammen mit der Schokolade und dem Kokosöl in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze so lange Rühren, bis die Schokolade und das Öl geschmolzen sind. Den Tortenring auf eine Tortenplatte stellen und die Masse in dem Tortenring mit einem Löffel verteilen. 30 Minuten im Kühlschrank abkühlen lassen.

Cheesecake-Masse

  • 6 Blatt Gelatine
  • 250 g Frischkäse
  • 250 g Kokosmilch
  • 50 g Zucker
  • 125 g frische Himbeeren
  • 1 TL Zitronensaft

Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen lassen. 3 EL Kokosmilch leicht erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Unter ständigem Rühren die restliche Kokosmilch, den Frischkäse, Zucker und Zitronensaft dazu geben. Die Himbeeren in einer extra Schüssel mit einer Gabel leicht zerdrücken. Die Hälfte der Kokosmasse zu den Himbeeren geben und einmal umrühren. Beide Cheesecake-Massen in den Kühlschrank stellen, bis sie anfangen leicht zu gelieren (am besten alle 10 Minuten kontrollieren und immer mal wieder umrühren). Dann die beiden Massen abwechselnd mit einem Löffel in auf dem Kokosboden verteilen und leicht marmorieren. Mindestens 2 Stunden oder über Nacht kalt stellen.

Dekoration

  • frische Himbeeren
  • Coquitos (das sind die Mini-Kokosnüsse, alternativ kann man auch einfach Kokosraspel nehmen)
  • Himbeerpulver
  • Kokosflocken

Die Torte mit den Himbeeren, halbierten Coquitos, dem Himbeerpulver und den Kokosflocken beliebig dekorieren.

Himbeer-Kokos-Cheesecake

Einfach der beste oder Pfannkuchen mit Rhabarber und Rosen-Crème Fraîche

Pfannkuchen mit Rhabarber und Rosen-Crème Fraîche

Keine Ahnung wie viele Pfannkuchen ich in meinem bisherigen, pfannkuchenliebenden Leben schon verspachtelt habe. Wäre sicher mal ganz interessant, wenn man die alle übereinander legt… Wie hoch wäre wohl dieser leckere Turm? Und wie könnte man ihn ausreichend stabilisieren, damit er nach 10 Stück nicht schon umkippt? :D

Einigen wir uns zur Vereinfachung einfach hier drauf: Ich habe schon viele Pfannkuchen gegessen, um mir ein qualifiziertes Urteil über einen Pfannkuchen erlauben zu dürfen :) Ich, mit meinem fundierten Pfannkuchenfachwissen, traf also vor kurzem auf ein neues Pfannkuchenrezept. Und es hat mich wirklich umgehauen! Das sind meiner Meinung nach einfach DIE BESTEN PFANNKUCHEN! Schön weich und fluffig und genau so wie man sich den perfekten Pfannkuchen wünscht :) Doch was isst man nun am besten zu diesen anbetungswürdigen Dingerchen dazu?! Pur schmecken sie natürlich auch gut…aber NOCH besser schmecken sie mit einem fruchtigen Rhabarber-Kompott, Crème Fraîche mit Rosensirup und einem großen Cappuccino!

Pfannkuchen mit Rhabarber und Rosen-Crème Fraîche

Pfannkuchen mit Rhabarber und Rosen-Crème Fraîche

Dauer: 30 Minuten + 1 Nacht Ruhzeit für den Teig

Menge: 5 Pfannkuchen 

Pfannkuchen

  • 200 g Mehl
  • 30 g Stärke
  • 1 Ei
  • 2 TL Rohrzucker
  • 230 ml Milch
  • 120 ml Wasser
  • 40 g geschmolzene Butter
  • 1/2 TL Salz
  • 1 1/2 TL Backpulver

Den Pfannkuchenteig am besten am Vortag zubereiten. Dafür alle Zutaten außer dem Backpulver in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen – falls ihr die Pfannkuchen früher essen wollt, auf jeden Fall mindestens 20 Minuten ruhen lassen.

Am nächsten Tag das Backpulver zum Teig geben und nochmal kurz durchrühren.Vor dem Pfannkuchenbacken die Füllung vorbereiten, sodass die warmen Pfannkuchen direkt gefüllt werden können. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Nacheinander 5 Pfannkuchen ausbacken.

Füllung

  • 340 g Rhabarber
  • 60 g Gelierzucker 2:1
  • 100 g Crème Fraîche
  • 2 TL Rosensirup (alternativ schmeckt Holunderblütensirup sicher auch lecker)

Das Crème Fraîche mit dem Sirup glatt rühren. Den Rhabarber waschen und in kleine Stücke schneiden. Zusammen mit dem Zucker in einen Topf geben und aufkochen. Weiter köcheln lassen, bis der Rhabarber weich ist, aber noch nicht komplett zerfallen ist. Die Pfannkuchen mit dem Rosen-Crème Fraîche und dem Rhabarberkompott füllen.

Pfannkuchen mit Rhabarber und Rosen-Crème Fraîche

Quelle:

Pfannkuchenteig aus ladyandpups.com

Der Superlativ des Puddings oder Schokoladenpudding mit Mascarpone

Schokoladenpudding mit Mascarpone

Wisst ihr was noch besser als Schokoladenpudding ist? Seit kurzem kenne ich die Antwort auf diese grundlegende Frage. Es ist Schokoladenpudding mit Mascarpone!!! Glaubt mir, das ist der cremigste, schokoladigste Pudding, den ich jemals gegessen habe. Und sogar NOCH besser, also dann wohl am besten, ist Schokoladenpudding mit Mascarpone und ein paar fruchtigen Granatapelkernen. Denn mit diesen kleinen Kernchen ist jeder Biss wie ein Aromenfeuerwerk, also kleine, fruchtige Explosionen in dieser schokoladigen Herrlichkeit. Hach. Ich denke ich brauche gleich noch ein Gläschen Pudding zu meinem Kaffee dazu, wenn ich so drüber nachdenke :D

Schokoladenpudding mit Mascarpone

Schokoladenpudding mit Mascarpone

Dauer: 15 Minuten

Menge: 3 – 4 Portionen

  • 350 ml Milch
  • 30 g Zucker
  • 20 g Kakaopulver
  • 40 g Speisestärke (wer einen nicht ganz so festen, sondern eher cremigen Pudding lieber mag, nimmt 30 g)
  • 2 Prisen Salz
  • 100 g gehackte Zartbitterschokolade
  • 150 g Mascarpone
  • Mascarpone und Granatapfelkerne für die Dekoration

Die Milch zusammen mit dem Zucker und dem Salz in einen Topf geben. Kakaopulver und Stärke in eine extra Schüssel geben und etwas von der Milch hinzugeben, verrühren, bis sich alles zu einer dickflüssige Creme ohne Klümpchen verbunden hat. Die restliche Milch im Topf aufkochen. Dann unter Rühren die Stärkemischung dazu gießen und erneut aufkochen. Vom Herd nehmen und die Schokolade dazu geben. Kurz warten, dann rühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Anschließend die Mascarpone unterrühren und den Schokoladenpudding in eine Schüssel oder Dessertgläser füllen.

Den Pudding mit einem Klecks Mascarpone und Granatapfelkernen (oder einem Obst eurer Wahl) dekorieren.

Schokoladenpudding mit Mascarpone

Mit diesem Rezept schließe ich mich übrigens der oberschokoladigen Blogparade „Schokoladengenüsse“ bei der lieben Sonja vom Blog „Die Foodalchemistin“ an :) Schaut doch mal vorbei, wenn ihr nach dem Pudding noch mehr Lust auf etwas Schokoladiges habt – es lohnt sich auf jeden Fall :)

Schokoladengenüsse Blogparade