Duschgelinspiration oder Mandel-Tartelettes mit Tonka und Zitrone

Mandel-Tartelettes mit Tonka und Zitrone

Ihr könnt euch ja nicht vorstellen, wie mir die Idee zu diesen Mandel-Tartelettes mit Tonka und Zitrone gekommen ist! Ich habe ein neues Duschgel ausprobiert mit der Geschmacks… ähm Geruchsrichtung Zitrone-Tonka. Und als ich das erste Mal daran gerochen habe, da wusste ich sofort, dass das als Tartelette sicher noch viel besser schmecken muss, als das Duschgel riecht. Und was soll ich sagen… Ganz genau so ist es!

Da hat uns mein feines Näschen ein oberleckeres Tartelette beschert. Knuspriger Mürbeteig mit einer feinen Füllung, die wunderbar nach Mandeln und vanillig durch die Tonkabohne schmeckt. Getoppt wird das ganze durch ein fruchtiges Lemon Curd, was die feinen Mandel-Tartelettes bestens ergänzt. Bei der Deko kann man sich dann ganz nach Belieben austoben :)

In Zukunft werde ich wohl nach ganz anderen Kriterien meine Duschgels aussuchen :D

Mandel-Tartelettes mit Tonka und Zitrone

Mandel-Tartelettes mit Tonka und Zitrone

Dauer: 60 Minuten + 15 Minuten Backzeit

Menge: 5 Tartelettes 

Hilfreich: Tartelette-Förmchen mit 9 cm Durchmesser, Blümchenausstecher

Mürbeteig

  • 85 g weiche Butter
  • 45 g Zucker
  • 175 g Mehl
  • 1 Eigelb
  • Salz

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Alle Zutaten zu einem Mürbeteig verkneten und ausrollen. Die Tartelette-Förmchen damit auskleiden. Mit einer Gabel mehrmals den Boden einstechen, damit sich beim Backen keine Blasen bilden. Aus dem restlichen Mürbeteig kleine Blümchen für die Deko ausstechen. Die Blümchen auf ein Blech mit Backpapier legen und für 5 Minuten backen, bis sie etwas braun sind.

Mandelfüllung

  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 75 g Zucker
  • 60 ml Sahne
  • 1 gemahlene Tonkabohne
  • 1 Eigelb

Alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren und die Tartelettes damit füllen, sodass die Förmchen zu ca. 2/3 voll sind. Es sollten am Ende ca. 2 EL übrig bleiben – diese können separat in einem Muffinförmchen gebacken werden und zur Stärkung zwischendurch gegessen werden :)

Die Tartelettes 15 Minuten backen. So lange alles noch heiß ist, mit einem Löffel die Mandelfüllung etwas nach unten drücken, sodass noch Lemon Curd auf die Tartelettes passt. Abkühlen lassen.

Lemon Curd & Deko

  • 4 Bio-Zitronen
  • 50 g Zucker
  • 1 gestrichener TL Stärke
  • 2 Eigelb
  • 50 g Butter
  • 1 EL steif geschlagene Sahne

Man kann auch gut die doppelte Menge Lemon Curd zubereiten und die Hälfte in ein Marmeladenglas für das nächste Frühstück füllen ;-)

Von einer halben Zitrone die Schale fein abreiben. 3 Zitronen halbieren und auspressen, 50 ml Saft abmessen. 1-2 TL des Zitronensafts mit der Stärke in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Restlichen Zitronensaft mit Zucker und Zitronenschale in einem Topf aufkochen. Die angerührte Stärke unter Rühren dazu geben und einmal unter Rühren aufkochen lassen. Die Eigelb in einer extra Schüssel geben. Den Zitronenpudding unter Rühren dazu gießen. Die gesamte Masse zurück in den Topf geben und erneut unter Rühren aufkochen. Sobald es kocht sofort vom Herd nehmen und die Butter unterrühren. Abkühlen lassen.

Das Lemon Curd auf den Tartelettes verteilen. Für die Deko die Schale einer Zitrone abreiben und von der Zitrone einige dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben achteln. Die Tartelettes mit der geschlagenen Sahne, den Keksblümchen, Zitronenscheiben und Zitronenschale dekorieren.

Bitte einmal ausdrucken :)

Mandel-Tartelettes mit Tonka und Zitrone

Falls ihr noch mehr zitronige Rezepte braucht, hätte ich hier noch ein paar :)

Alles anders oder Pekannuss-Mousse

Pekannuss-Mousse

Dieses Jahr ist einfach alles anders. Konsequenterweise dann auch die Vorweihnachtszeit: Mehr Zeit zu Hause, mehr Zeit für sich. Kein Weihnachtsmarkt. Aber irgendwie war alles auch viel ruhiger und besinnlicher als die vorherigen Jahre.

Wie ihr an den letzten Rezepten gemerkt habt, gab es dieses Jahr tatsächlich auch keine Kekse von mir! Denn keine Rezepte für euch bedeutet automatisch keine Kekse für mich :D Das hätte ich wirklich niiiiiie für möglich gehalten und doch ist es so passiert. Zum Glück kann ich an dieser Stelle ganz entspannt auf meine Rezepte aus den letzten Jahren verweisen :)

Hier meine Favoriten:

Als Keksersatz haben wir dafür ein kleines, feines Weihnachtsbäumchen vor der Eingangstür stehen und gerade heute habe ich die nächste Portion Nuss-Nougat-Trüffel gemacht :) Verhungern werden wir also ohne Kekse auch nicht :D

Am Wochenende habe ich dieses Jahr statt Keksen einfach eher mal Waffeln oder Kuchen gebacken. Und die waren schneller weg als ich meine Kamera zücken konnte. Ganz im Sinne von 2020 habe ich mir gesagt: Dann ist es halt so :D Ein bisschen mehr Glück hatte ich dann aber beim Pekannuss-Mousse. Und ohne dass ich das jetzt schönreden müsste – mit Abstand war das auch das beste Rezept von allen!

Pekannuss-Mousse

Am meisten Aufwand bei dem Mousse sind die gebrannten Pekannüsse. Aber hier kann man auch einfach mehr machen und sich direkt selbst entschädigen…die Arbeit bleibt ja die gleiche, egal wie viele Pekannüsse man karamellisiert :) Der Rest ist dann wirklich nicht mehr viel und man wird mit dem samtigsten, cremigsten, luftigsten Mousse belohnt! Ein Mousse was wunderbar nussig, sahnig schmeckt, ein bisschen besonders ist (oder habt ihr schonmal Pekannuss-Mousse gegessen?! :D) und sich obendrein noch wunderbar vorbereiten lässt.

Wer sich die Bilder genauer anschaut, der sieht, dass ich ja mit SternKEKSEN dekoriert habe. Ich bleibe allerdings bei meiner Aussage, dass ich nicht gebacken habe… Denn die Kekse habe ich mir einfach von meiner Mutter „ausgeliehen“ ;-)

Da dieses Rezept wohl das letzte für dieses Jahr sein wird, möchte ich mich bei euch allen für das fleißige Kommentieren, Lesen und Nachbacken bedanken! Ich wünsche euch allen gemütliche Feiertage, einen guten Rutsch, ganz viel Gesundheit und dass eure Keksteller voller sind als meiner :)

Pekannuss-Mousse

Pekannuss-Mousse

Dauer: 40 Minuten + 1 Nacht Kühlzeit

Menge: 6 kleine Gläschen

Hilfreich: Handrührer oder Küchenmaschine, Standmixer

Pekannuss-Mousse

  • 100 g Pekannüsse
  • 40 g Zucker
  • 10 ml Wasser
  • 125 ml Milch
  • Gemahlene Gelatine entsprechend 1 1/2 Blatt Gelatine
  • 125 ml Sahne

Wer ein paar gebrannte Pekannüsse pur knuspern möchte, karamellisiert hier einfach mehr Nüsse und verwendet dann nur einen Teil für das Mousse.

Den Ofen auf 100 °C vorheizen, dann die Pekannüsse in den Ofen geben und für ca. 2 Minuten erwärmen. In der Zwischenzeit Zucker mit Wasser in einer Pfanne aufkochen. Dann die Nüsse dazu geben und unter Rühren die Nüsse karamellisieren, bis sie mit einem goldgelben Zuckerschicht umhüllt sind. Die karamellisierten Nüsse auf ein Backpapier geben und mit zwei Gabeln etwas separieren. Abkühlen lassen.

Die karamellisierten Pekannüsse in einen Mixer geben und sehr fein mahlen. Die Milch dazu geben und weiter mixen, bis eine glatte Creme entsteht.

Die Gelantine nach Packungsanleitung einweichen. 2 EL der Pekannusscreme in einen kleinen Topf geben und mit der eingeweichten Gelatine leicht unter Rühren erwärmen, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Gelatine-Pekannusscreme unter Rühren unter die restliche Pekannusscreme rühren. Sahne steif schlagen und vorsichtig unter die Pekannusscreme heben. Alles in kleine Gläser füllen und abgedeckt über Nacht kalt stellen.

Dekoration

  • Kekssterne
  • essbares Goldpuder/Goldspray
  • 1 EL geschlagene Sahne
  • 1 EL fein gehackte Pekannüsse
  • Zuckersternchen

Die Kekssterne mit Goldpuder oder Goldspray vergolden. Je einen kleinen Klecks Sahne auf das Pekannuss-Mousse geben, einen Stern in die Sahne stecken und mit gehackten Nüssen und Zuckersternchen dekorieren. Anschließend servieren.

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Pekannuss-Mousse

Die beste Erfrischung oder Limoncello-Creme

Limoncello-Creme

Was könnte an einem heißen Sommertag NOCH erfrischender sein, als eine kühle, sahnige Zitronencreme? Ich bin mir sicher, das kann nur noch von einer kühlen, sahnigen Limoncellocreme mit Zitronengel getoppt werden! Nicht ganz zufällig, sondern mit voller Absicht gibt es heute genau dafür ein Rezept :)

Angepasst an die tropischen Temperaturen, die ja sogar zum Teil noch nachts herrschen, hält sich der Aufwand für diesen leckeren Nachtisch wirklich in Grenzen. Noch schneller geht es sogar ohne Zitronengel und Deko. Aber ich habe es ja höchstpersönlich probiert und muss sagen, dass es sich hier lohnt ein paar zusätzliche Schweißtröpfchen an Arbeit zu investieren :) Denn das fruchtige Zitronengel und die knackigen Stückchen weiße Schokolade runden die samtige Limoncellocreme perfekt ab.

Euch trennen also gerade mal mickrige 25 Minuten (vielleicht seid ihr auch NOCH schneller?!) von einer traumhaften Erfrischung und lauter neidischen Blicken, wenn ihr einfach alles in eine große Schüssel füllt und genüsslich alleine löffelt :D

Limoncello-Creme

Dauer: 25 Minuten

Menge: 6 kleine Gläschen

Limoncello-Creme

  • 250 g Mascarpone
  • 3 EL Sahne
  • 35 g Zucker
  • 150 g Joghurt
  • 40 g Limoncello

Die Mascarpone zusammen mit der Sahne und dem Zucker cremig aufschlagen. Anschließend Joghurt und Limoncello unterheben. Die Creme auf 6 kleine (oder 3 größere) Gläschen verteilen.

Limoncello-Gel + Deko

  • 2 EL Limoncello
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Wasser
  • 1 gestr. TL Stärke
  • gehackte, weiße Schokolade
  • 1 Bio-Zitrone

Limoncello mit Zitronensaft, Wasser und Stärke glatt rühren. In einem kleinen Topf unter Rühren einmal aufkochen lassen. Abkühlen lassen und auf die Limoncello-Creme geben. Mit einem Löffel leicht verstrudeln. Die Gläschen mit Zitronenscheiben und weißer Schokolade dekorieren.

Die Creme kann direkt serviert werden oder hält sich sonst auch im Kühlschrank.

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Limoncello-Creme

Der Notfallplan oder Cookie-Sandwiches mit Vanilleeis

Ich hatte so einen schönen Plan. Denn mir ist aufgefallen, dass meine letzten Rezepte für Cookie-Sandwiches schon VIEL zu lange her sind. Genau genommen gab es das Espressoeis mit Pekannus-Cookie und das Aprikoseneis mit Kokos-Cookie vor – ich traue es mich fast nicht zu schreiben – ganzen 4 Jahren! Was für ein Unding! Immerhin ist es mir dieses Jahr aufgefallen und ich habe es mir fest vorgenommen, das zu ändern :)

Wieder zurück zu meinem Plan. Da ich vor 4 Jahren irgendwie deutlich mehr Zeit für mein Blog-Baby erübrigen konnte, so ist es inzwischen etwas selbständiger geworden, bzw. mir ist absolut schleierhaft, wie ich es damals geschafft habe, ca. alle 3 Tage einen neuen Beitrag zu produzieren. Inzwischen bin ich froh, wenn es hier alle 3 Wochen ein Lebenszeichen von mir gibt :D Aus diesem Grund war auch meine geniale Idee das Rezept für die Cookie-Sandwiches in zwei Beiträge aufzuteilen. Also zuerst ein Cookie-Rezept – denn die schmecken schon alleine super gut – und dann – ca. 3 Wochen später :D – ein Rezept für das Eis dazwischen.

So weit, so gut. Ich war mitten in den Vorbereitungen für meinen Cookie-Beitrag, als ich nebenbei das Wetter für das kommende Wochenende nachschaute. Mich hat fast der Schlag getroffen: Am Samstag sollen es hier 39 °C werden! 39 °C!!! Zu Hülfe! Das sind gute 20 Grad zu viel für mein kühleliebendes Wohlbefinden…Und jeder, der halbwegs bei Verstand ist, wird beim besten Willen keine Cookies backen wollen. Nicht, wenn es draußen fast heißer wie im Ofen ist :D Was dagegen aber eine super Idee ist, ist doch selbstgemachtes Vanilleeis! Ganz ohne Eismaschine :) Und eine noch besser Idee ist es, dieses sooo vanillige und cremige Vanilleeis zwischen zwei Cookies zu klemmen und dann direkt zu genießen.

Keine Sorge, mein Cookie-Rezept wird es hier dann auch noch geben, aber eben erst etwas später ;-) In der Zwischenzeit erlaube ich hiermit, dass man die Cookie-Sandwiches ausnahmsweise auch mit gekauften Cookies zusammen bauen darf. Oder falls ihr zufällig einen Ofen im Keller habt und das Wochenende in einer großen Tiefkühltruhe verbringen könnt, dann schmecken die Sandwiches sicher auch mit diesen Cookies sehr lecker :)

Cookie-Sandwiches mit Vanilleeis

Dauer: 30 Minuten + 1 Nacht im Tiefkühler

Menge: 10 Stück 

Hilfreich: Form von ca. 25 cm x 18 cm, die eingefroren werden kann

  • 200 ml Milch
  • 90 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 20 g Stärke
  • 200 g Mascarpone
  • 150 ml Sahne
  • 20 Cookies mit ca. 6 cm Durchmesser, z.B. Cookies mit Buchweizenmehl, weißer Schokolade und Espresso

Die Vanilleschote der Länge nach halbieren. Vanillemark mit einem Messer heraus kratzen. Stärke in einer kleinen Schüssel mit ca. 3 EL von der Milch glatt rühren. Vanillemark mit -schote, Zucker, Salz und der restlichen Milch in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen. Dann die Stärkemischung dazu geben, weiter rühren und ca. 1 Minute köcheln lassen, bis alles eindickt. Etwas abkühlen lassen, dann die Mascarpone unterrühren. Komplett abkühlen lassen. Die Vanilleschotenhälften aus dem Vanillepudding entfernen. Sahne steif schlagen und unterheben. Eine Form von ca. 25 cm x 18 cm mit Frischhaltefolie auskleiden und die Vanillemasse hinein geben. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Tiefkühler fest werden lassen.

Am nächsten Tag die Eismasse aus dem Tiefkühler holen und mit einem scharfen Messer oder einem Kreisausstecher zügig (das Eis sollte nicht zu sehr schmelzen) Kreise in der Größe der Cookies ausschneiden/ausstechen. Je eine Eisscheibe zwischen zwei Cookies legen und leicht fest drücken. Entweder sofort genießen oder die Cookie-Sandwiches bis zum Verzehr in den Tiefkühlschrank zurück legen.

Bitte einmal ausdrucken :)