Sommerliche Leichtigkeit oder Nektarinen-Törtchen mit Vanille und Frischkäse

Nektarinen-Törtchen mit Vanille und Frischkäse

Jeder, der sich bei diesen Nektarinen-Törtchen mit Vanille und Frischkäse auf ein Diätrezept gefreut hat, den muss ich leider erstmal enttäuschen ;-) „Leichtigkeit“ bezieht sich nicht auf die Kalorien, sondern dass die leckeren Dingerchen super-duper schnell und einfach auf eurem Teller landen! Außerdem – und das ist für mich das Allerwichtigste – schmecken sie zum REIN-LE-GEN.

Warum das Rezept so leicht ist? Wenn der luftige Biskuit gebacken ist, dann seid ihr nicht mehr weit davon entfernt euch ein Törtchen schmecken zu lassen! Für die zart schmelzende Creme rührt ihr nur noch die Zutaten zusammen. Kein Sahneschlagen, kein extra Unterheben von irgendwas – einfach drauf auf die Törtchen. Wer es gerne NOCH einfacher hätte, kann die Creme auch mit einem Löffel auf die ausgestochenen Biskuitboden streichen. Und beim Obst könnt ihr die Nektarinen natürlich beliebig austauschen. Beeren, Aprikosen, Mango oder von allem ein bisschen. Durch die Creme hält das Obst auch gut und man kann wirklich sehr viel auf so ein kleines Törtchen „kleben“. Und wenn viel Obst dabei ist, dann relativiert das doch auch wieder irgendwie die Creme und den Biskuit, oder?

ODER?! :D

Nektarinen-Törtchen mit Vanille und Frischkäse

Nektarinen-Törtchen mit Vanille und Frischkäse

Dauer: 1 Stunde + 10 Minuten Backzeit

Menge: 18 Törtchen

Hilfreich: Runder Ausstecher mit 7,5 cm Durchmesser, Spritzbeutel mit sternförmiger Spritztülle

Mandel-Biskuit

  • 6 Eier
  • 160 g Zucker
  • 100 g Mehl
  • 50 g geschälte, gemahlene Mandeln
  • 10 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Die Eier zusammen mit dem Zucker in eine Rührschüssel geben. Mit der Küchenmaschine oder einem Handmixer aufschlagen, bis sich das Volumen ca. verdreifacht hat und eine helle, sehr schaumige, relativ steife Masse entstanden ist. Anschließend Mehl, Stärke, gemahlene Mandeln und Backpulver dazu geben und mit einem Teigspachtel oder einem Löffel unterheben. Den Teig auf ein Blech mit Backpapier streichen und im Ofen 10 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Abkühlen lassen.

Frischkäse-Creme mit Vanille

  • 260 g Frischkäse
  • 100 g Crème Fraîche
  • 260 g Skyr
  • 45 g Vanillezucker
  • 1 Vanilleschote

Die Vanilleschote der Länge nach halbieren und mit einem Messer das Vanillemark heraus schaben. Vanillemark zusammen mit den restlichen Zutaten in einer Schüssel verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat.

Nektarinen

  • 5 Nektarinen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Zucker

Die Nektarinen in dünnen Spalten vom Kern ablösen und zusammen mit Zucker und Zitronensaft in einer Pfanne erhitzen. Gelegentlich umrühren, bis sich die Schale von den Spalten löst. Vom Herd nehmen, abkühlen lassen und die Schalen entfernen.

Aus dem Biskuit mit einem runden Ausstecher kleine Böden ausstechen. Die Frischkäse-Creme in einen Spritzbeutel mit sternförmiger Lochtülle füllen und die Creme auf die Biskuit-Böden dressieren. Mit Nektarinenspalten belegen und optional mit den ausgekratzten Vanilleschoten, Minze- oder Zitronenmelisseblättchen dekorieren.

Bitte einmal ausdrucken :)

Nektarinen-Törtchen mit Vanille und Frischkäse

Habe ich euren Törtchenhunger geweckt? Hier gibt es natürlich noch mehr Rezepte!

Gekaufte Lebkuchen oder Crêpe-Torte mit Mandarine und Zimt

Crêpe-Torte mit Mandarine und Zimt

Abgesehen von einem Rezept für eine super leckere Crêpe-Torte mit Mandarine und Zimt, erzähle ich euch jetzt eine Geschichte, von der ich nie dachte, dass sie jemals passiert: Ich liebe die Vorweihnachtszeit. So richtig! Deshalb hängt hier an der Eingangstür schon seit Mitte November ein selbstgemachter Kranz, überall wurde schon längst die Weihnachtsdeko verteilt, es gibt mehrere Lichterketten, die ab 16 Uhr gemütliche Stimmung draußen und drinnen verbreiten, in der Küche steht ein verziertes Lebkuchenhaus, draußen steht ein Weihnachtsbaum (natürlich auch mit Lichterkette!), ich habe süße, kleine Mini-Lebkuchenhäuschen gebacken und wenn ihr das hier lest, habe ich es sogar geschafft noch vor Weihnachten ein weihnachtliches Rezept auf den Blog zu stellen! :)

Crêpe-Torte mit Mandarine und Zimt

So weit, so gut. Nun wurde ich Anfang Dezember zu einer Weihnachtsfeier eingeladen und wer wollte, konnte Kekse mitbringen. Ganz naiv dachte ich, dass sicher die wenigsten – inklusive mir – so früh schon selbst Kekse gebacken haben. In Ermangelung an Alternativen habe ich also eine Packung gekaufte Lebkuchen mitgebracht. Und genauso verpackt habe ich sie nach der Feier auch wieder mit nach Hause gebracht :D Denn wirklich ALLE hatten selbstgemachte Kekse dabei… Puh. An sich ist das ja nichts Schlimmes, aber jeder, der weiß, wie gerne ich backe, der lacht sich jetzt sicher schlapp :D

Crêpe-Torte mit Mandarine und Zimt

Um jetzt aber das kleine bisschen übrig gebliebene Bäckerehre zu retten, habe ich heute die ersten Kekse gebacken und davor hatte ich sogar schon ZWEI mal diese oberleckere Crêpe-Torte mit Mandarine und Zimt gebacken. Weil sie wirklich SO gut schmeckt und ich das erste Mal einfach keine Bilder gemacht habe :D Und ich dachte Keksrezepte gibt es hier schon wirklich viele, aber eine Crêpe-Torte gab es schon richtig lange nicht mehr und eine weihnachtliche Crêpe-Torte mit super samtiger Zimt-Creme und fruchtigem Mandarinen-Gel NOCH GAR NICHT! Ein Glück ändert sich das ab jetzt :)

Crêpe-Torte mit Mandarine und Zimt

Crêpe-Torte mit Mandarine und Zimt

Dauer: 2 Stunden + 1 Nacht zum Kühlen

Hilfreich: Tortenring mit 20 cm Durchmesser

Mandarinen-Gel

  • 400 ml frisch gepresster Mandarinensaft (aus ca. 10 Mandarinen)
  • 5 Nelken
  • 1 Anisstern
  • 25 g Vanillezucker
  • 3 gestr. TL Stärke

Die Stärke in einer kleinen Tasse mit 2 EL Mandarinensaft glattrühren. Den restlichen Mandarinensaft zusammen mit den Nelken, dem Anisstern und dem Vanillezucker in einen Topf geben. So lange einköcheln lassen und gelegentlich umrühren, bis ca. 180 ml übrig sind. Dann die Stärke einrühren und nochmals aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Wenn das Gel vollständig ausgekühlt ist, Nelken und Anisstern entfernen und in eine Plastiktüte oder einen Spritzbeutel füllen.

Crêpe-Teig

  • 240 g Mehl
  • 4 Eier
  • 4 EL Sonnenblumenkernöl
  • 2 EL Zucker
  • 500 ml Milch

Für den Crêpe-Teig alle Teigzutaten verrühren, sodass ein flüssiger Teig ohne Klümpchen entsteht. Dafür zunächst nur einen Teil der Milch dazu geben und dann nach und nach den Rest. Zugedeckt 30 Minuten ruhen lassen. Anschließend am besten in einer Crêpes-Pfanne ca. 18 Crêpes ausbacken. Der Durchmesser sollte ca. 20 cm betragen. Auf einem Backblech oder einem großen Teller nebeneinander legen und auskühlen lassen. Die Crêpes mit dem Tortenring ausstechen, sodass alle Crêpes gleich groß und gleichmäßig rund sind.

Zimt-Mascarpone-Creme

  • 320 g Mascarpone
  • 300 g Sahne
  • 80 g Puderzucker
  • 3 TL Zimt

Für die Zimt-Mascarpone-Creme Mascarpone und Puderzucker glattrühren. Anschließend mit einem Handrührgerät oder einer Küchenmaschine aufschlagen. Die Sahne dabei immer in 100 g Portionen dazu geben. Die Creme sollte luftig aufgeschlagen etwas fester als steif geschlagene Sahne sein. Zimt unterrühren.

Torte und Dekoration

  • 1 kleine Bio-Mandarine
  • Zimtstangen & -pulver

Die Torte schichten: Dafür den ersten Crêpe auf eine Tortenplatte legen. Ca. 1 EL Zimt-Creme gleichmäßig und dünn auf dem Crêpe verstreichen. Von der Tüte mit dem Mandarinen-Gel die Spitze abschneiden und in einem dünnen Strahl eine Mandarinen-Gel-Spirale auf die Zimt-Creme spritzen. Zum Rand des Crêpes sollte ca. 2 cm Platz sein, sonst quillt das Gel aus der Torte raus. Auf diese Weise die restlichen Crêpes mit der Zimt-Creme und dem Mandarinen-Gel verarbeiten. Ich habe dabei die Tortenplatte immer nach jedem Crêpe etwas gedreht, damit die Torte nicht schief wird. Für den letzten Crêpe sollten noch ca. 2 EL Zimt-Creme übrig sein (falls schon vorher nur noch so viel Creme übrig ist, dann esst die restlichen Crêpes einfach selbst und hört auf zu stapeln). 1 EL Creme auf dem Crêpe verteilen und mit der restlichen Creme die Seite der Torte glattstreichen. Über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen.

Die Torte mit Mandarinenschale, -stückchen, -gel, Zimt und Zimtstangen dekorieren.

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Crêpe-Torte mit Mandarine und Zimt

Hier könnt ihr euch noch meine anderen Rezepte für Crêpe-Torten anschauen:

Glück gehabt oder Apfel-Muffins mit Pekannüssen

Apfel-Muffins mit Pekannüssen

Ich muss sagen, dass ich dieses Jahr ganz besonders in den Herbst verliebt bin. Vielleicht ist es Einbildung, aber sind dieses Mal die Blätter nicht besonders schön und bunt? Ein Waldspaziergang bei dem die goldene Herbstsonne durch die Bäume scheint. Wunderbar! Und wenn es draußen schon etwas ungemütlicher wird, kann man es sich drinnen umso gemütlicher machen. Mit Kerzen, Kuscheldecke, einem guten Buch, einem großen Kaffee und zum Beispiel leckeren Apfel-Muffins mit Pekannüssen. Gaaanz zufällig hätte ich für die Muffins ein super Rezept :D 

Für euch habe ich es schon getestet: Die leckeren Muffins sind der beste Proviant für einen herbstlichen Waldspaziergang. Und wenn es draußen stürmt und regnet, gibt es doch nichts Besseres als den Geruch nach Zimt und frisch gebackenen Muffins, oder? :)

Nachdem ich also sämtliche Anwendungsfälle von diesen saftigen kleinen Minikuchen für euch – ganz selbstlos – ausgetestet habe, hätte ich für meine Bilder fast keine schönen Blätter mehr bekommen! Denn das ist doch jedes Jahr das gleiche: Zack! Und auf einmal sind alle Bäume ganz kahl :D Ein Glück, dass ich gerade noch so ein paar hübsche Blätter gefunden habe!

Aber egal, ob jetzt noch Blätter an den Bäumen hängen oder nicht, ich empfehle euch dringend die Muffins auch einmal zu backen :) Durch den Skyr im Teig werden sie super saftig und die Kombination mit Zimt, Pekannüssen und Apfel ist einfach soooo lecker :)

Apfel-Muffins mit Pekannüssen

Apfel-Muffins mit Pekannüssen

Dauer: 30 Minuten + 13 Minuten Backzeit

Menge: 55 kleine Muffins (oder 15 große Muffins)

  • 180 g weiche Butter
  • 140 g Zucker
  • 3 Eier
  • 150 g Mehl
  • 70 g gemahlene Pekannüsse
  • 2 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 150 g Skyr
  • 1-2 Äpfel

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Die Butter zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann die Eier einzeln gut unterrühren. Anschließend die restlichen Zutaten außer die Äpfel dazu geben und zügig zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in kleine Muffinförmchen füllen, sodass sie zu ca. 3/4 gefüllt sind.

Die Äpfel waschen, halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Von den Spalten dünne Scheiben abschneiden und diese auf den Muffins auffächern. Die Muffins ca. 13 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Ich habe ca. 15 g Teig für einen kleinen Muffin gebraucht. Falls ihr große Muffins backen möchtet, werden es 15 Stück (ca. 60 g Teig pro Muffin) und die Backzeit ist entsprechend länger.

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Apfel-Muffins mit Pekannüssen

Habt ihr im Herbst auch wieder so richtig Lust den Ofen anzuschmeißen? Dann gibt es hier noch mehr Rezepte mit Apfel :)

Herbstgeschmäcker oder Käsekuchen mit Karamell

Käsekuchen mit Karamell

Ich wollte mich mal kurz aus meinem Dornröschenschlaf zu Wort melden. Denn vor kurzem habe ich diesen Käsekuchen mit Karamell gebacken und nach dem ersten Happen war sonnenklar: Der MUSS hier einfach verewigt werden! Zum einen NATÜRLICH für euch, damit ihr endlich mal wieder ein neues Rezept in die Finger bekommt, aber zum anderen auch für mich! Denn ich bin mir sicher, dass ich den Käsekuchen auch noch öfter backen werde. Und hier auf dem Blog ist das einfach viel ordentlicher und leichter zu finden im Vergleich zu einem verkleckerten, kleinen Schmierzettel, der dann doch irgendwann verloren geht.

Ganz ehrlich: Bisher war ich gar nicht so ein großer Fan von Karamell. Lieber Schokolade. Aber samtiger Karamell zusammen mit dem cremigen Käsekuchen und dem knusprigen Mürbeteigboden mit einer Prise Zimt. Hach. Das schmeckt einfach nach Herbst pur. Innerhalb von einer Woche habe ich den Kuchen direkt zwei Mal gebacken und der Herbst hat ja gerade erstmal angefangen :)

Käsekuchen mit Karamell

Käsekuchen mit Karamell

Dauer: 45 Minuten + 45 Minuten Backzeit

Hilfreich: Tortenring mit 21 cm Durchmesser

Teig

  • 180 g Mehl
  • 40 g brauner Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kakaopulver
  • 130 g Butter
  • 1/4 TL Salz

Für den Teig alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig rund ausrollen und einen Tortenring mit 21 cm Durchmesser damit auskleiden. Es sollte ein ca. 3 cm hoher Rand entstehen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 10 min backen.

Käsekuchen

  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 500 g Magerquark
  • 200 g Frischkäse
  • 1 EL Stärke

Für die Käsekuchenmasse Eier mit Zucker gut verrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend alle anderen Zutaten dazugeben und mit einem Schneebesen glattrühren. Die Quarkmasse auf dem vorgebackenen Teigboden verteilen, glattstreichen und bei 150 °C 10 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 160 °C erhöhen und weitere 25 Minuten fertig backen. Den Kuchen abkühlen lassen. Anschließend am besten für mehrere Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. 

Karamell

  • 200 g Zucker
  • 100 ml Sahne
  • 80 g Butter
  • Salz

Den Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Gelegentlich umrühren oder den Topf schütteln, damit der Zucker nicht anbrennt. Wenn der Zucker komplett geschmolzen ist, den Topf vom Herd nehmen und zunächst die Butter dazugeben (Achtung, das blubbert ordentlich!). Verrühren und dann die Sahne dazu geben und ebenfalls verrühren, bis sich die Klümpchen aufgelöst haben. Um die Konsistenz zu prüfen, einen kleinen Klecks Karamell auf einen Teller geben und abkühlen lassen. Wenn er noch zu flüssig ist, dann den Karamell im Topf nochmal etwas erwärmen.

Wenn der Karamell fertig ist, alles abkühlen lassen und dann auf dem Kuchen verteilen oder dazu servieren. 

Je nachdem wie dick ihr eure Karamellschicht mögt, bleibt noch etwas Karamell übrig. Das kann man alternativ auch super auf einem Croissant, als Crêpe-Füllung oder im Latte Macchiato genießen.

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Käsekuchen mit Karamell

Noch mehr leckere Käsekuchenrezepte findet ihr hier: