Doppelt gemoppelt oder Oreo-Cheesecake-Torte

Oreo-Cheesecake-Torte

Endlich mal eine Torte mit Oreos AUF der Torte und Oreos IN der Torte. Win-Win-Situation sozusagen. Wenn man Oreos mag. Aber mal ehrlich, wer keine Oreos mag, ist in Essensfragen vielleicht sowieso nicht so eine vertrauenswürdige Referenz :D Wer möchte, kann zur Einstimmung auch schon ein paar Kekse während dem Backen essen…natürlich nur um zu überprüfen, dass die Oreos, die in den Kuchen kommen, noch gut sind. Angeblich sollen die ja super schnell schlecht werden, hab ich gehört. Wusstet ihr nicht? Dann esst ihr sie wohl immer schnell auf ;-) Vorbildlich! Denn Essen schlecht werden lassen muss ja nicht sein. Und besonders schade, wenn es Oreos sind. Jetzt aber genug von den kleinen Kekschen und zurück zur Torte. Die Oreos in der Torte sind in zwei cremigen Cheesecake-Schichten verarbeitet. Dazu gibt es fluffigen Schokoladen-Biskuit und dekoriert wird die Torte mit einer sahnigen Schokoladen-Mousse und natürlich ein paar Oreos :) Brauch ich gar nicht mehr dazu sagen, außer dass ein Kaffee so ein leckeres Stück Torte NATÜRLICH bestens ergänzt ;-)

Oreo-Cheesecake-Torte

Dauer: 90 Minuten + 25 Minuten Backzeit + 1 Nacht Kühlzeit

Hilfreich: Spritzbeutel mit schmaler, tropfenförmiger Tülle, Standmixer, runde Backform oder Tortenring mit 20 cm Durchmesser

Schokoladen-Creme

  • 450 ml Sahne mit 33% Fett
  • 75 g Zartbitter-Kuvertüre
  • 75 g Vollmilch-Kuvertüre

Die beiden Kuvertüre-Sorten hacken. Die Sahne im Topf aufkochen. Von der Hitze nehmen und die Schokolade mit in den Topf geben. Gelegentlich rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist und eine einheitliche Creme entsteht. Kalt stellen.

Schokoladen-Boden

  • 100 g weiche Butter
  • 180 g Zucker
  • 2 Eier
  • 45 g Kakao-Pulver
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 170 g Mehl
  • 160 ml Milch

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann die Eier unterrühren. Anschließend alle anderen Zutaten zugeben und so lange rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig in drei runde Backformen mit 20 cm Durchmesser aufteilen (falls ihr keine drei Formen habt, könnt ihr die Böden auch nacheinander backen) und bei 180 °C ca. 10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Oreo-Cheesecake

  • 2 Eier
  • 600 g Frischkäse
  • 170 g Oreo-Kekse
  • 70 g Zucker
  • 10 EL Milch

Die Oreo-Kekse im Standmixer fein mahlen. Anschließend zusammen mit den restlichen Zutaten zu einer glatten Creme verrühren. Die Cheesecake-Masse halbieren und in zwei runde Backformen aufteilen (oder ebenfalls hintereinander backen). 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 150 °C backen – der Cheesecake sollte gestockt sein, aber in der Mitte ruhig noch etwas „schwabbelig“ sein, wenn man an ihm rüttelt. Abkühlen lassen.

Dekoration

  • 6 Oreo-Kekse

Die Torte zusammen setzten. Dafür zunächst die Oberfläche der Schokoladen-Böden mit einem Messer begradigen. Einen Schokoladen-Boden auf eine Platte setzten, 1 TL der Schokoladen-Creme darauf verteilen und dann einen Oreo-Cheescake auf den Boden legen. Leicht andrücken. Ebenfalls einen TL Schokoladen-Creme auf dem Cheesecake verteilen. Anschließend die restlichen Schokoladen-Böden und den Cheesecake mit jeweils 1 TL Schokoladen-Creme weiter schichten. Die Torte abgedeckt im Kühlschrank über Nacht durchkühlen lassen. Die restliche Schokoladen-Creme ebenfalls über Nacht im Kühlschrank lagern.

Am nächsten Tag die Schokoladen-Creme wie normale Sahne steif schlagen. Dir Torte außen komplett mit der Creme einstreichen. Die restliche Creme in einen Spritzbeutel mit einer schmalen, tropfenförmigen Tülle füllen und am Rand von unten nach oben Creme-Streifen an die Torte spritzen. Wenn der ganze Rand fertig ist, mit einem Messer die oberen Enden der Creme-Streifen begradigen. Zwei der Oreo-Kekse fein mahlen und die Krümel in einem Kreis auf der Torte verteilen. 2 Oreo-Kekse hacken und auf den Krümeln verteilen. 2 Oreo-Kekse halbieren und ebenfalls auf die Torte legen. Die restliche Schokoladen-Creme in eine Plastik-Tüte geben, die Spitze abschneiden und kleine Tupfen zwischen den gehackten Oreos spritzen.

Oreo-Cheesecake-Torte

Die Offenbarung oder Cannelés mit Papaya und Vanille-Soße

Cannéles mit Vanillesoße und Papaya

Als ich letztens essen war, ist mir etwas passiert, was schon ewig nicht mehr passiert ist! Nach einem leckeren Essen ist ein Espresso bei mir quasi Pflicht. Und zu diesem Espresso gab es ein kleines Küchlein mit Vanillesoße. Aber kein normales Küchlein, sondern etwas wirklich Besonderes: Außen eine super knusprige, fast schon karamellisierte Kruste und innen eine vanillige Creme. Obwohl ich wirklich satt war, hätte ich noch 10 von diesen kleinen Küchlein verdrücken können. Gab aber leider nur eins….vielleicht zu meinem eigenen Glück :D Auf jeden Fall weiß ich sonst wenn es um Essen geht so gut wie immer was es ist und in welchem Kochbuch ich ein Rezept dafür habe. Diese kleinen Küchlein haben mich aber wirklich vor ein Rätsel gestellt. Ich hatte keine Ahnung was das ist! Bis mich durch Zufall in den Weiten den Internets ein Rezept angesprungen hat! Für Cannelés! Da wusste ich endlich wie diese Küchlein heißen und mussten sie natürlich sofort nach backen! Mehrmals. :D Am besten schmecken sie mir mit etwas fruchtigem, z.B. Papaya und Vanillesoße. Und einem Kaffee :)

Cannéles mit Vanillesoße und Papaya

Cannelés mit Papaya und Vanille-Soße

Dauer: 40 Minuten + 60 Minuten Backzeit + 2 Tage Zeit für den Teig zum Ruhen

Menge: 24 kleine Cannelés 

Hilfreich: Silikonform für kleine Cannelés

Cannelés

  • 225 ml Milch
  • 25 ml Sahne
  • 25 g Butter
  • 1/2 bereits ausgekratzte Vanilleschote
  • 50 g Mehl
  • 125 g Puderzucker
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 30 ml Rum

Den Teig 2 Tage im Voraus zubereiten.

Dafür die Milch, Sahne und Butter einmal aufkochen. In einer Schüssel Rum, Salz, Eigelb, Ei, Mehl und Puderzucker glatt rühren. Die Butter-Milch-Mischung dazu gießen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Vanilleschote ebenfalls in den Teig rühren. Abgedeckt im Kühlschrank zwei Tage ziehen lassen.

Die Vanilleschote entfernen und den Ofen auf 240 °C vorheizen. Die Silikonform 5 Minuten bei dieser Temperatur im Ofen vorheizen. Die Form aus dem Ofen nehmen und heiß mit dem Teig befüllen. Die Förmchen sollten bis knapp unter den Rand gefüllt sein. 15 Minuten backen, dann die Temperatur auf 190 °C reduzieren und weitere 30 Minuten backen. Die Cannelés noch heiß aus der Silikonform lösen (zum Beispiel mit Hilfe eines Holzspießes) und auf ein Kuchengitter zum Auskühlen setzen.

Papaya und Vanille-Soße

  • 1 Papaya
  • Schale von 1/2 Bio-Zitrone
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100 ml Milch
  • 1/2 Vanilleschote
  • 2 Eigelb
  • 60 g Zucker
  • 80 ml Sahne

Die Papaya schälen, halbieren, entkernen und fein würfeln. In einer Schüssel zusammen mit dem Zitronensaft und der – schale verrühren.

Für die Vanillesoße die Vanilleschote der Länge nach halbieren und das Mark heraus kratzen. Vanillemark, -schote und Milch in einem Topf aufkochen. Vom Herd nehmen und 5 Minuten ziehen lassen. In einer Schüssel die Eigelb mit den Zucker verrühren und die Vanillemilch langsam unter Rühren dazu gießen. Alles zusammen wieder in den Topf geben und bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren so lange erhitzen, bis die Soße etwas eindickt. Vom Herd nehmen und die Sahne einrühren.

Die Cannelés zusammen mit Vanille-Soße und Papaya servieren.

Cannéles mit Vanillesoße und Papaya

Quelle:

Cannelés abgewandelt aus eatlittlebird.com

 

Leicht und schnell oder Quark-Mousse mit Rhabarber-Kompott

Quark-Mousse mit Rhabarber-Kompott

Seid ihr zufällig gerade auf der Suche nach einem leichten und schnellen Dessert? Mit Rhabarber? Ein Dessert, das auch noch gut vorzubereiten ist? Dann ist heute euer Glückstag! Denn genau so ein Dessert ist das Quark-Mousse mit Rhabarber-Kompott :) Ganz viel Rhabarber, Quark und ein bisschen Sahne. Ein luftig lockerer Nachtischtraum mit genau der richtigen Portion Frische dank dem Rhabarber :) Die kleinen leckeren Gläschen sind perfekt als kleiner, süßer Abschluss nach einem Abendessen oder als Nachmittags-Highlight oder einfach statt einem Keks zu einer Tasse Kaffee. Vielleicht lehne ich mich damit etwas zu weit aus dem Fenster (vielleicht aber auch nicht :D )…ich behaupte fast, wenn man noch ein paar Haferflocken zwischen dem Mousse und dem Kompott versteckt, geht das sogar als Frühstück durch ;-)

Quark-Mousse mit Rhabarber-Kompott

Dauer: 30 Minuten + 1 Stunde Kühlzeit

Menge: 7 kleine Gläschen

  • 1/2 ausgekratzte Vanilleschote
  • 350 g Rhabarber
  • 75 + 30 g Zucker
  • 1 gehäufter TL Stärke
  • 100 g Sahne
  • 200 g Quark

Zunächst das Rhabarber-Kompott zubereiten, damit es abkühlen kann. Dafür den Rhabarber waschen und in kleine Würfel schneiden (wenn man den Rhabarber nicht schält, wird das Kompott schön rosa). Rhabarber, 75 g Zucker und Vanilleschote in einen Topf geben. In einer kleinen Schüssel die Stärke mit 1 EL Wasser glatt rühren. Den Rhabarber bei mittlerer Hitze erwärmen. Sobald der Rhabarber weich wird die Stärke unterrühren, einmal aufkochen und von der Hitze nehmen. Abkühlen lassen.

Für das Quark-Mousse die Sahne steif schlagen und den Quark mit 30 g Zucker glatt rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Sahne unter den Quark heben. Das Mousse auf kleine Gläschen verteilen und 1 Stunde kalt stellen. Mit Rhabarber-Kompott servieren.

Quark-Mousse mit Rhabarber-Kompott

Neue Interpretation oder Linzer Torte mit Rhabarber und Cashews

Rhabarber-Cashew-Linzer-Torte

Morgens am Frühstückstisch…im Halbschlaf schaue ich in mein offenes Marmeladenglas und auf einmal flüstert eine leise Stimme mir „Linzer Torte“ ins Ohr. Wirklich schlimm, wenn so ein kulinarischer Gedanke erstmal den Weg in meinen Kopf gefunden hat. Den ganzen Tag konnte ich mich auf nichts konzentrieren und konnte nur an das Eine denken: Linzer Torte! Aber mitten im Frühling so eine Linzer Torte mit weihnachtlichen Gewürzen – Ne, oder? :D Auf der anderen Seite hatte ich allerdings wirklich Lust auf eine Tasse Kaffee mit einem großen, leckeren Stück Linzer Torte. Kurzerhand habe ich als Lösung die Linzer Torte sehr frühlingshaft umgekrempelt :) Statt Haselnüssen und Weihnachtsgewürzen wandern Mandeln und Cashew-Kerne in den Teig und statt einer Johannisbeer-Marmelade gibt es eine Rhabarber-Marmelade, die zum Reinsetzen gut ist! Bei der Deko habe ich das klassische Gittermuster durch ein paar kleine, süße Häschen, die über die Torte hoppeln, ersetzt :) Problem gelöst, Kaffee gekocht und Ostern kann kommen, oder? :)

Linzer Torte mit Rhabarber und Cashews

Dauer: 75 Minuten + 15 Minuten Backzeit + 20 Minuten Kochzeit

Menge: 12 Tartelettes (oder ein Kuchen mit ca. 21 cm Durchmesser)

Hilfreich: kleine Ausstecher, kleine Metallringe mit ca. 10 cm Durchmesser oder Tarteletteförmchen

Rhabarber-Marmelade

  • 440 g Rhabarber
  • 200 g Zucker
  • 1/2 ausgekratzte Vanilleschote

Die Marmelade kann bereits einen Tag vorher zubereitet werden. Den Rhabarber waschen und in kleine Würfel schneiden. Zusammen mit dem Zucker und der Vanilleschote in einen Topf geben. Alles aufkochen und so lange bei mittlerer Hitze einkochen lassen, bis die Marmelade eine dickflüssige Konsistenz erreicht hat (bei mir waren das ca. 20 Minuten). Abkühlen lassen und evtl. im Kühlschrank aufbewahren.

Linzer Torte

  • 150 g Mehl
  • 140 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 120 g gemahlene Cashew-Kerne
  • 110 g gemahlene Mandeln
  • 2 Eigelb

Für den Teig alle Zutaten gut verkneten. Die Metallringe auf ein Blech mit Backpapier stellen und etwas Teig in die Ringe geben. Mit einem Löffel oder den Fingern glatt drücken. Etwas Marmelade auf den Teig geben und ebenfalls glatt streichen. Den restlichen Teig mit etwas Mehl ausrollen, damit er nicht kleben bleibt. Zum Beispiel kleine Häschen und Blumen ausstechen. Die Linzer-Törtchen damit dekorieren. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 15 Minuten backen.

Rhabarber-Cashew-Linzer-Torte