Einfach danke oder Blaubeer-Tarte mit Baiser

Blaubeer-Tarte mit Baiser

Ich möchte mich einfach mal bei euch allen bedanken! Ja, genau – ganz besonders auch bei Dir :)
Zum Kaffee dazu gibt es nun schon seit fast zwei Jahren und das ist echt wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht! Mir macht das Backen, Rezepte entwickeln und tatsächlich auch das Fotografieren immer noch – wenn nicht sogar noch mehr – Spaß. Mindestens genau so viel Spaß macht es mir allerdings auch, wenn ich so liebes Feedback von euch bekomme! Ob jemand ein Rezept ausprobiert hat, einfach nur Spaß beim Lesen hatte, sich über die Fotos gefreut hat oder einen netten Kommentar hinterlassen hat…das ist immer ein kleines bisschen wie Weihnachten und Geburtstag für mich! :)
Vielen Dank!!!

Am liebsten bedanke ich mich immer mit – wer hätte es gedacht – einem leckeren Kuchen…das wird hier allerdings aus logistischen Gründen etwas zu kompliziert. Aus diesem Grund möchte ich euch einfach weiterhin mit vielen leckeren Rezepten versorgen :) So habt ihr alles was ihr braucht um euch selbst einen tollen Dankeschön-Kuchen von mir an euch zu backen :D

Zur Feier des Tages habe ich eine ober-leckeren Blaubeer-Baiser-Tarte eingepackt! Das Rezept reicht für eine Tarte mit 20 cm Durchmesser…großer Fehler meinerseits. Denn das ist viel zu wenig! :D Ich weiß gar nicht wo ich anfangen und aufhören soll mit der Schwärmerei für diese Tarte…ein knuspriger Mürbgeteigboden aus Vollkornmehl. Ich finde dieser knuspige und rustikal-nussige Boden ist schonmal die perfekte Basis. Die Füllung besteht eigentlich fast nur ausschließlich aus Heidelbeeren. KANN nur lecker sein :) Und damit war es das noch lange nicht. DENN es gibt auch noch Baiser! Baiser für alle! Diese sahnig cremigen Häubchen machen die Tarte erst vollkommen! LECKER. Und ein Rezept, bei dem man mit dem Flambierbrenner hantieren darf, ist ein gutes Rezept, oder? :) Und eine Tarte, zu dem eine Tasse Kaffee einfach so gut schmeckt, ist eine gute Tarte, oder? ;-)

Blaubeer-Tarte mit Baiser

Blaubeer-Tarte mit Baiser

Dauer: 45 Minuten + 15 Minuten Backzeit

Hilfreich: Tarteform mit 20 cm Durchmesser, Spritzbeutel mit Tülle, Flambierbrenner

Mürbeteig

  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 120 g Vollkornmehl
  • 40 g Zucker
  • 70 g weiche Butter

Alle Zutaten mit einer Prise Salz zu einem Mürbeteig verkneten. Den Teig rund ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. Mit einer Gabel mehrmals den Boden einstechen, damit sich beim Backen keine Blasen bilden. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 15 Minuten backen.

Blaubeer-Füllung

  • 200 g aufgetaute Tiefkühl-Heidelbeeren
  • 1/2 Vanilleschote
  • 20 g Stärke
  • 1 1/2 EL Honig
  • 200 g frische Heidelbeeren

Für die Füllung die Tiefkühl-Heidelbeeren pürieren. Die Vanilleschote halbieren und auskratzen. Vanillemark zusammen mit dem Heidelbeer-Püree und dem Honig in einen Topf geben. Die Stärke mit 2 EL Wasser glatt rühren. Ebenfalls in den Topf geben. Alles unter Rühren aufkochen lassen, bis das Püree eindickt. Vom Herd nehmen und die frischen Heidelbeeren unterrühren. Die Heidelbeer-Füllung auf den gebackenen Boden geben und glat streichen.

Baiser

  • 1 frisches Eiweiß
  • 60 g Zucker

Für den Baiser Eiweiß mit dem Zucker in einer Metallschüssel über einem Wasserbad steif schlagen (die Schüssel sollte allerdings nicht das Wasser berühren, sondern vom heißen Wasserdampf erwärmt werden). Wenn das Eiweiß sehr steif ist und leicht glänzt und warm ist, vom Wasserdampf nehmen und weiter schlagen, bis es abgekühlt ist. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit Spritztülle füllen und Tupfen auf den Tarte spritzen. Mit dem Flambierbrenner leicht abflammen.

Blaubeer-Tarte mit Baiser

Quelle:

Idee aus ourfoodstories.com

Hartes Leben oder saftiger Espresso-Kuchen mit Macadamia-Karamell

Saftiger Espresso-Kuchen mit Macadamia-Karamell

Für mich ist das schwierigste an der Fotografie von Essen, dass man mit dem Essen so lange warten muss, bis man mit den Bildern zufrieden ist. Ich habe inzwischen fest gestellt, dass je hungriger ich bin, desto kritischer werde ich. Sehr kontraproduktiv kann ich euch sagen :D Sehr. Denn was soll man noch fotografieren, wenn alles bis zum kleinsten Krümelchen verputzt ist?! Bei diesem Kuchen hatte ich diese Probleme, die ich sonst habe, allerdings nicht. Denn ich hatte eine ziemlich genaue Vorstellung wie der Kuchen werden sollte: Ein super saftiger Kuchen mit Espresso der von einer knusprigen, leicht salzigen Macadamia-Karamell-Kruste überzogen wird. Der Trick bei der ganzen Sache ist, dass man den Karamell ERST auf den Kuchen gibt, wenn er fast fertig gebacken ist. Denn ist der Teig noch flüssig, versinkt der Karamell einfach im Kuchen.

…warum ich das so genau weiß? Weil genau das bei meinem ersten Backversuch passiert ist. Trotzdem extrem lecker, aber leider optisch nicht ganz das, was ich mir vorgestellt hatte. Also habe ich am nächsten Tag den zweiten Anlauf gestartet. Das Ergebnis war genau so lecker, wie der erste Kuchen, aber optisch um einiges besser :) Das beste an der ganzen Sache: Während ich den schönen Kuchen fotografiert habe, konnte ich trotzdem schon was essen – nämlich die Version mit dem versunkenen Karamell. Vielleicht sollte das zur Gewohnheit werden, dass mir beim ersten mal total „ausversehen“ irgendwas optisch nicht ganz gelingt :D

Saftiger Espresso-Kuchen mit Macadamia-Karamell

Dauer: 25 Minuten + 47 Minuten Backzeit

Hilfreich: Kastenform

Saftiger Espresso-Kuchen

  • 160 g weiche Butter
  • 60 g brauner Zucker
  • 100 g weißer Zucker
  • 3 Eigelb
  • 3 Pck lösliches Espressopulver für je einen Espresso
  • 50 g geriebene Zartbitterschokolade
  • 140 g Mehl
  • 110 g Buttermilch
  • 2 TL Backpulver

Die Butter mit den beiden Zuckersorten cremig rühren. Anschließend Eigelb und Espresso-Pulver unterrühren. Die restlichen Zutaten ebenfalls unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Den Teig in eine Kastenform füllen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C  40 Minuten backen. Ca. 5 Minuten vor Ende der Backzeit den Karamell zubereiten.

Macadamia-Karamell

  • 30 g weiche Butter
  • 30 g Zucker
  • 2 EL Honig
  • 1 EL Milch
  • 60 g gehackte Macadamia-Nüsse
  • Salz

Alle Zutaten in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze aufkochen. Leicht köcheln lassen, bis der Zucker karamellisiert und leicht braun wird. Den Karamell vorsichtig auf den Kuchen geben, etwas verteilen. Weitere 7 Minuten backen. Ein Holzspieß, den man in den Kuchen sticht, sollte ohne flüssige Teigreste wieder heraus kommen.

Saftiger Espresso-Kuchen mit Macadamia-Karamell

Schweißtreibende Arbeit oder Matcha-Muffins mit Nektarine und Sesam-Streusel

Matcha-Muffins mit Nektarinen und Sesam-Streusel

Normalerweise sind hier ja eher die Rezepte das Thema um das es geht. Aber in diesem Fall MUSS ich einfach eine Ausnahme machen! Denn die Muffins an sich waren der unkomplizierteste Teil an der ganzen Sache: Saftiger Kuchen mit Matcha, ein paar Nektarinen und ober-leckere Sesam-Streusel. Einfach nur yummy und schneller im Ofen als ihr „Matcha-Muffins mit Nektarine und Sesam-Streusel“ sagen könnt!

Der aufwändige Teil waren dann am Ende die Fotos von diesen leckeren, kleinen Dingern! Angefangen hat alles so: Meine Schwester hat sich mal wieder als aufopferungsvolles Handmodel zur Verfügung gestellt…Wir wussten beide noch nicht, was uns erwarten würde :D Ich habe mich auf jeden Fall tierisch gefreut, denn wenn meine Schwester den Kuchen einfach in der Hand hält, brauche ich kein Foto-Set aufbauen. Schließlich ist alles, was man auf dem Foto sieht, ihre Hände und ihr T-Shirt. T-Shirt ist hier allerdings DAS Stichwort :D An dem Tag war es einfach nur soooooo heiß. Und vielleicht lag es auch einfach an der Hitze, dass wir uns irgendwie nicht entscheiden konnten, was der beste T-Shirt-Hintergrund für die Muffins ist. Sage und schreibe sechs (!!!) Mal hat sich meine Schwester umgezogen. Von hell gemustert zu dunkelrot nach rot über grau zu schwarz und dann letztendlich zu einem leicht gemusterten schwarzen T-Shirt hatte sie alles an. Mich wundert im Nachhinein eigentlich immer noch, dass man keine kleinen Schweißperlchen an ihren Händen sieht von der ganzen Umzieh-Aktion bei der Hitze :D
Aber was hätte ich nur ohne sie gemacht! Am Ende hatten wir dann super schöne Fotos, ich einen lustigen und meine Schwester einen doch recht anstrengenden Nachmittag! Die Belohnung war allerdings absolut in Reichweite :)

An meine Schwester: Danke nochmal :) Ich hoffe ich darf Dich weiterhin buchen…stell Dir einfach vor, wie ich jetzt nicht mit ein paar Geldscheinen, sondern leckeren Muffins winke :D

Matcha-Muffins mit Nektarine und Sesam-Streusel

Dauer: 30 Minuten + 15 Minuten Backzeit

Menge: 12 große oder 24 kleine Muffins

Hilfreich: Muffin-Backförmchen

Matcha-Muffins

  • 125 g Mehl
  • 50 g geschälte und gemahlene Mandeln
  • 90 g Zucker
  • 30 g geschmolzene und abgekühlte Butter
  • 120 ml Milch
  • 1 Ei
  • 80 g Magerquark
  • 1/2 EL Matcha-Pulver
  • Abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 1 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • 3 Nektarinen

Alle Zutaten bis auf die Nektarinen in eine Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig in Muffinförmchen füllen, so dass diese ungefähr zur Hälfte gefüllt sind. Die Nektarinen waschen und entsteinen. Entweder in Scheiben schneiden oder würfeln. Die Nektarinenstücke auf die Muffinförmchen verteilen.

Sesam-Streusel

  • 60 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 30 g brauner Zucker
  • 30 g geschmolzene und abgekühlte Butter
  • 1/2 EL weißer Sesam
  • 1/2 EL schwarzer Sesam
  • 1/4 TL Salz

Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit einer Gabel zu Streusel verarbeiten. Die Streusel auf die Muffins geben. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 15 Minuten backen. Ein Holzspieß, der in einen Muffin gesteckt wird, sollte ohne Teigreste wieder heraus kommen.

Matcha-Muffins mit Nektarinen und Sesam-Streusel

To go oder Espresso-Pfannkuchen-Wraps mit Mandel-Sahne und Himbeeren

Espresso-Pfannkuchen-Wraps mit Mandel-Sahne und Himbeeren

Ein Dessert für unterwegs – das klingt irgendwie ziemlich gut, oder? Zum Beispiel für das nächste Picknick. Keine Gabel, kein Teller – man braucht gar nichts! Der Wrap sollte einem einfach nur nicht aus der Hand fallen :D Glaubt mir, ich habe das mehrfach getestet (ja, ein großes Opfer habe ich hier gebracht, ich weiß :D). Man kann diesen Espresso-Pfannkuchen-Wrap mit Mandel-Sahne und Himbeeren TATSÄCHLICH ohne eine größere Schweinerei zu veranstalten einfach so aus der Hand essen. Denn im Gegensatz zur herzhaften Variante gibt es keine flüssige Knoblauch-Soße oder so was, die dann am Ende doch immer auf dem T-Shirt landet. Selbst wenn man denkt man hätte aufgepasst und nicht gekleckert. Statt dessen gibt es einen weichen Espresso-Pfannkuchen, geröstete Mandeln, frische Himbeeren und eine Mandel-Sahne, die nicht einfach irgendwo hin läuft, wo sie nicht hinlaufen soll :) Noch besser isst sich der Wrap, wenn man ihn in Butterbrot- oder Backpapier einschlägt und einen kleinen Espresso dazu trinkt (den man sich irgendwie noch zu dem Picknick dazu organisiert :D).

Übrigens spricht auch nichts dagegen kein Picknick zu machen und sich mit dem Wrap einfach auf die Couch zu lümmeln :)

Espresso-Pfannkuchen-Wraps mit Mandel-Sahne und Himbeeren

Dauer: 40 Minuten

Menge: 8 Stück

Espresso-Pfannkuchen

  • 40 ml heißer Espresso
  • 25 g Butter
  • 200 g Mehl
  • 3 Eier
  • 1 1/2 EL Zucker
  • 250 g Milch
  • Öl zum Anbraten

Die Butter zu dem heißen Espresso geben und schmelzen lassen. Anschließend alle Zutaten bis auf die Milch in eine Schüssel geben und glatt rühren. Anschließend die Milch nach und nach unter rühren, bis ein glatter Teig entsteht.

Etwas Öl in eine Pfanne geben und die Pfanne erhitzen. Ca. 1/4 des Teigs in die Pfanne geben und die Pfanne etwas ankippen, sodass sich der Teig gut verteilt. Wenn der Pfannkuchen leicht braun an der Unterseite ist, wenden. Den fertigen Pfannkuchen auf einen Teller geben und weitere 3 Pfannkuchen backen. Abkühlen lassen.

Füllung

  • 4 EL Mandelblättchen
  • 200 g Sahne
  • 40 g Zucker
  • 2 TL Mandelmus
  • 1/2 Pck Sahnesteif
  • 300 g Himbeeren

Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze leicht anrösten, bis sie etwas Farbe bekommen. Abkühlen lassen.

Die Sahne zusammen mit dem Zucker, Mandelmus und dem Sahnesteif steif schlagen. Die Pfannkuchen auf der Arbeitsplatte nebeneinander legen und jeweils 1/4 der Mandelsahne auf den Pfannkuchen verteilen. Die Himbeeren und angeröstete Mandelblättchen ebenfalls auf den Pfannkuchen verteilen, allerdings nicht auf dem Rand. Wie einen Wrap zusammen rollen (die Seiten einschlagen und dann der Länge nach aufrollen) und in der Mitte durchschneiden.

Wer möchte kann die Wraps in etwas Butterbrot- oder Backpapier einwickeln, dann lassen sie sich super aus der Hand essen :)

Espresso-Pfannkuchen-Wraps mit Mandel-Sahne und Himbeeren