Anziehende Kontraste oder Tiramisu-Torte

Tiramisu-Torte

Ich komme aus dem Staunen kaum noch raus….hatte ich doch nicht im letzten Rezept dieses fotogene Unkräutchen mit auf den Bildern, hat sich tatsächlich unser kleines, unerwünschtes Brombeerfeld ebenfalls als durchaus nützlich heraus gestellt! Im nächsten Schritt fange ich noch an Unkraut absichtlich auszusähen, weil es sich auf den Fotos so gut macht!

Na gut, vielleicht doch nicht :D

Auf jeden Fall sind diese stacheligen Ranken DER Kontrast zu meiner flaumig weichen Tiramisu-Torte….Optisch und haptisch. Fragt nicht, wie jetzt meine Hände aussehen, bis ich das fiese Gewächs so drapiert hatte, wie ich es wollte. Danach habe ich mich mit einem groooßen Stück Torte belohnt :) Ich kann es euch sagen – zum DAHINSCHMELZEN! Ich schwärme immer noch von fluffigstem Biskuit und einer himmlischen Creme aus Mascarpone und Espresso. Gekrönt wird die Torte von einer samtigen Kakaoschicht. Ich brauche einfach mehr Torten wie diese zu meinen Kaffees dazu!

Nachbacken kann ich nur dringendst empfehlen und ihr habt ja sogar noch den Vorteil, dass ihr euch nicht mit den Brombeerranken herumschlagen müsst :D

Tiramisu-Torte

Dauer: 60 Minuten + 15 Minuten Backzeit + 1 Nacht Kühlzeit

Hilfreich: 3 Tortenringe oder runde Backformen mit 20 cm Durchmesser, Spritzbeutel mit sternförmiger Spritztülle

Biskuit

  • 6 Eier
  • 160 g Zucker
  • 120 g Mehl
  • 10 g Speisestärke
  • 1/2 TL Backpulver
  • 6 EL abgekühlter Espresso

Die Tortenringe auf Bleche mit Backpapier stellen und den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Die Eier zusammen mit dem Zucker in eine Rührschüssel geben. Mit der Küchenmaschine oder einem Handmixer aufschlagen, bis sich das Volumen ca. verdreifacht hat und eine helle, sehr schaumige, relativ steife Masse entstanden ist. Anschließend Mehl, Stärke und Backpulver dazu geben und mit einem Teigspachtel oder einem Löffel unterheben. Den Teig auf die Tortenringe aufteilen und im Ofen 15 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Mit einem Messer den Kuchen einmal vorm Tortenring lösen, so lange er noch heiß ist (dann geht der Biskuit beim Abkühlen etwas gleichmäßiger nach unten). Abkühlen lassen. Die Biskuits vom Tortenring lösen und evtl. mit einem Messer begradigen. Jeden Biskuit mi 2 EL Espresso tränken.

Füllung

  • 700 g Mascarpone
  • 140 g Puderzucker
  • 80 ml Espresso
  • 200 ml Sahne

Mascarpone mit der Küchenmaschine kurz cremig rühren. Puderzucker dazu geben und so lange rühren, bis eine homogene Masse entsteht. Espresso dazu geben und wieder cremig rühren. Sahne dazu geben und so lange aufschlagen bis die Creme etwas fester wird (Konsistenz etwas fester als steif geschlagene Sahne).

Einen Biskuitboden auf eine Tortenplatte setzen. 1/3 der Creme darauf verteilen. Den nächsten Boden darauf setzen und wieder 1/3 Creme darauf verteilen. Den letzten Boden darauf setzten, leicht andrücken und die restliche Creme darauf verteilen. Mit einem glatten Messer einmal um die Torte streichen und einen glatten Rand zu erzeugen. Die Torte über Nacht kalt stellen.

Dekoration 

  • 35 g Mascarpone
  • 150 ml Sahne
  • 10 g Puderzucker
  • Kakaopulver

Mascarpone mit Sahne und Puderzucker steif schlagen. Die Creme in einem Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und die Torte damit dekorieren. Kurz vor dem Servieren die Torte mit Kakaopulver bestäuben.

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Tiramisu-Torte

Quelle: 

Abgewandelt aus alsothecrumbsplease.com

Einfach so oder Schokoladenmuffins mit gesalzener Karamell-Creme

Schokoladenmuffins mit gesalzener Karamell-Creme

Nicht zu jedem Rezept gibt es eine Geschichte drum herum oder es ist noch irgendwas Erwähnenswertes passiert oder sonstiges :D Das hier ist eins davon. Nix passiert und alles hat wie am Schnürchen geklappt! Das Ergebnis sind saftige Schokoladenmuffins mit einer fein schmelzigen Creme aus Karamell und weißer Schokolade. Und genau der richtigen Prise Salz. Lacht nicht, aber die ist tatsächlich entscheidend ;-) Denn damit schmeckt die Schokolade NOCH schokoladiger und für die Karamell-Creme ist das der perfekte Kontrast. Ebenso wichtig ist eine große Tasse Kaffee!

Und sein wir mal ehrlich. Für so ein schokoladig-karamelliges Muffinglück braucht es doch auch gar kein Blabla meinerseits, sondern einfach nur das Rezept und jemand, der einem diese leckeren Dinger backt, oder? :D

Schokoladenmuffins mit gesalzener Karamell-Creme

Schokoladenmuffins mit gesalzener Karamell-Creme

Dauer: 20 Minuten + 10 Minuten Backzeit

Menge: 20 kleine Muffins (oder 5 große Muffins)

Hilfreich: Backform für kleine Muffins

Gesalzene Karamell-Creme

  • 100 g Zucker
  • 100 g Sahne
  • 75 g gehackte, weiße Schokolade
  • 5 Fingerspitzen Salz

Den Zucker mit 3 EL Wasser in einen Topf geben. Erhitzen bis der Zucker goldgelb karamellisiert. Dann die Sahne dazu geben (Achtung, das dampft sehr!) und bei mittlerer Hitze rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat (es sollten noch ca. 150 g übrig sein). Den Karamell in eine Schüssel geben und die Schokolade und das Salz dazu geben. Rühren, bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Nach Geschmack mit Salz abschmecken.

Schokoladenmuffins

  • 100 g Butter
  • 100 g gehackte Zartbitterschokolade
  • 2 Eier
  • 80 g Zucker
  • 40 g Mehl

Butter mit Schokolade in einem Topf bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren schmelzen. Abkühlen lassen.

Die Eier zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann Mehl kurz unterrühren. Anschließend die Butter-Schokoladen-Mischung unterrühren. Den Teig in die Muffinförmchen geben und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 10 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit gesalzener Karamell-Creme bestreichen.

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Schokoladenmuffins mit gesalzener Karamell-Creme

Niedlichkeit meets Funktion oder Schokoladen-Brioche mit Kokos

Schokoladen-Brioche mit Kokos

Juhu, endlich ist es so weit! Weihnachten ist zwar schon länger vorbei, aber ich habe heute trotzdem ein kleines, virtuelles Geschenk für euch. Vielleicht habt ihr es schon bemerkt: Seit neustem gibt es ein kleines, schnuckeliges Druckknöpfchen unter jedem Rezept (allerdings nur, wenn ihr euch einen Beitrag einzeln anseht). Obwohl das einfach so niedlich aussieht und für mich schon fast reichen würde (das Niedlichsein :D), steckt außerdem noch eine recht praktische Funktion dahinter! Damit könnt ihr nämlich Rezepte ganz einfach ausdrucken – ohne mein Blabla davor und nur mit einem Bild. Reicht ja auch, schließlich wollt ihr ja keine Bilder anschauen, sondern leckere Sachen produzieren :) Oder?

Fun Fact: Mein erstes Rezept ist das einzige Rezept, was drei Seiten zum Ausdrucken braucht. Alles andere passt auf 1-2 Seiten. Fragt nicht warum ich das weiß :D Es hat mich auf jeden Fall viel Nerven und Kaffee gekostet, dieses kleine Druckerchen, aber jetzt bin ich super glücklich und zufrieden mit dem Ergebnis :)

Ach so, fast vergessen :D Ich habe natürlich auch noch ein Rezept, worüber ich auch noch ein paar Wörtchen verlieren sollte! Gerade jetzt wo es draußen noch so ungemütlich ist, gibt es doch nichts Besseres als lauwarmes Hefegebäck, eine große Tasse heißer Kaffee und eine kuschelige Decke, oder? Ganz konkret hatte ich am Wochenende wirklich Lust auf das Pflaumen-Babka mit weißer Schokolade, welches ich vor einer Weile gebacken hatte. Jetzt wissen ich und ihr sicher auch, dass aktuell gar keine Pflaumensaison ist. Nur mein hungriges Unterbewusstsein hat das wohl ausgeblendet. Da saß ich also. Draußen kalt und windig und drinnen Steffi mit Lust auf fluffigen Hefezopf mit saftiger Füllung. So was ist ja aber in aller Regel zum Glück kein unlösbares Problem für mich :) Nach kurzer Inspektion der Vorräte stand der Plan: Schokoladenhefeteig mit einer Füllung aus Kokos und weißer Schokolade. Alles hat im Vorratsschrank quasi schon auf meine Idee gewartet und ich musste mich noch nicht mal mehr zum Einkaufen in die Kälte nach draußen begeben…das hat mich etwas über mein Unterbewusstsein, was frecher Weise unerfüllbare Wünsche weckt, hinweg getröstet :)

Fertig gebacken war das fluffig buttrige Brioche-Gebäck GENAU das was ich wollte :) Falls ihr also auch ein paar unerfüllte Wünsche haben solltet (vor allem, wenn sie mit Pflaumen zu tun haben :D), dann back diese gefüllte Brioche und alles wird gut :) Mein Selbsttest war höchst erfolgreich :D

Schokoladen-Brioche mit Kokos

Schokoladen-Brioche mit Kokos

Dauer: 45 Minuten + 45 Minuten Backzeit + 75 Minuten Zeit zum Gehen

Hilfreich: Kastenform

Schokoladenhefeteig

  • 50 g Zucker
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 210 ml lauwarme Milch
  • 360 g Mehl
  • 30 g Kakaopulver
  • 3 Eigelb
  • 75 g weiche Butter

Zucker mit Milch und 100 g Mehl verrühren. Die Hefe darüber krümeln und glatt rühren. Abgedeckt 10 Minuten gehen lassen, bis der Teig Blasen schlägt. Anschließend die restlichen Zutaten dazu geben und 5-10 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Abgedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen. In dieser Zeit die Füllung zubereiten.

Den Teig nochmals durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsplatte zu einem Rechteck von ca. 30 cm x 60 cm ausrollen. Den Teig mit der Kokosfüllung bestreichen und von der langen Seite her aufrollen. Die Teigrolle dritteln und die drei Teigstränge miteinander verdrehen.

Eine Kastenform leicht einfetten und die Teigkordel in die Form legen (je nachdem wie lang eure Kordel ist, die Kordel entweder auf die Länge der Kastenform ziehen oder stauchen). Abgedeckt nochmal 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Im vorgeheizten Ofen 45 Minuten backen.

Kokosfüllung

  • 150 g weiße Schokolade
  • 85 g Sahne
  • 90 g Kokosflocken
  • Prise Salz

Die Sahne zusammen mit der Schokolade bei mittlerer Hitze erwärmen und rühren bis die Schokolade geschmolzen ist. Vom Herd nehmen und Kokosflocken sowie eine Prise Salz unterrühren.

Deko

  • 50 g gehackte, weiße Schokolade
  • 25 g Sahne
  • Kokosflocken
  • Koquitos

Die Sahne zusammen mit der Schokolade bei mittlerer Hitze erwärmen und rühren bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Schokoladensoße etwas abkühlen lassen und dann über der Brioche verteilen. Die Brioche mit Kokosflocken und halbierten Koquitos dekorieren.

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Schokoladen-Brioche mit Kokos

Herzliche Assoziation oder Herztörtchen mit Himbeer-Rosen-Mousse

Herztörtchen mit Himbeer-Rosen-Mousse

Fragt nicht warum aber, wenn ich an Herzchen denke, dann denke ich automatisch an Himbeeren. Sei es ein Vanillekuchen mit Himbeerherzchen oder Himbeer-Herz-Cake Pops oder einfach mitten im Cheesecake! Scheint ganz so als hätte mein Hirn das unwiderruflich verknüpft :D

So kam es also wenig überraschend, dass in meinen kleinen Herztörtchen auch – tadaaaaaa – Himbeeren mit rein mussten :D Um diesem ganzen Himbeer-Herz-Thema diesmal aber noch etwas Neues hinzuzufügen (und meine eingefahrenen Hirnwindungen etwas herauszufordern), habe ich einen Schuss Rosensirup im  Himbeer-Mousse untergebracht! Das hätte ich einfach schon viel früher in meinen Himbeerherzrezepten machen sollen… Denn das passt einfach perfektestens :D Ich möchte nichts anderes mehr auf dem saftigen Mandelboden essen, als dieses fruchtige, cremige, luftige, sahnige, zart schmelzende Himbeer-Mousse, was ohne die blumige Rosennote wirklich nur halb so gut ist ;-)

Netter Nebeneffekt: Die getrockneten Rosen auf den Törtchen sehen einfach SO fotogen aus und machen aber erst Sinn, wenn auch Rose mit drin ist, wie ich finde. Denn mit irgendwas zu dekorieren, was gar nicht Bestandteil dessen ist, weckt doch einfach nur falsche Erwartungen, oder? :D

Was man sehr wohl erwarten könnte, ist allerdings einen Kaffee serviert zu bekommen von den Glücklichen, mit denen man diese kleinen, leckeren Törtchen teilt :)

Herztörtchen mit Himbeer-Rosen-Mousse

Dauer: 60 Minuten + 25 Minuten Backzeit + 1 Nacht Kühlzeit

Menge: 2 große Herzchen und 5 kleine Herzchen

Hilfreich: Herzchenausstecher, Sieb, Tortenring oder runde Backform mit 23 cm Durchmesser

Mandelboden

  • 125 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 70 g Mehl
  • 150 g geschälte, gemahlene Mandeln
  • 1 gestr. TL Backpulver

Butter zusammen mit Zucker schaumig schlagen, bis die Masse heller wird. Die Eier einzeln gut unterrühren. Anschließend Mehl, Mandeln und Backpulver dazu geben und verrühren, bis ein Teig entsteht. Tortenring auf ein Blech mit Backpapier stellen und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Ofen bei 160 °C 25 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Abkühlen lassen.

Himbeer-Rosen-Mousse

  • 400 g aufgetaute TK-Himbeeren
  • 1 EL Zitronensaft
  • 5 Blatt Gelatine
  • 110 g Magerquark
  • 150 g Mascarpone
  • 50 g Rosensirup
  • 50 g Zucker
  • 200 ml Sahne

Die Himbeeren durch ein Sieb streichen um die Kerne zu entfernen. Das sollte ca. 260 g Himbeerpüree ergeben. Himbeerpüree zusammen mit Zitronensaft, Quark, Mascarpone, Zucker und Rosensirup (das Verhältnis von Zucker : Rosensirup kann je nach Geschmack angepasst werden! Insgesamt sollte beides zusammen einfach 100 g ergeben) verrühren. Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen lassen. 2 EL der Himbeermasse mit der Gelatine in einem Topf erwärmen (nicht kochen!) und rühren bis die Gelatine geschmolzen ist. Gelatinemasse unter Rühren unter die Himbeermasse rühren. Die Creme in den Kühlschrank stellen und sobald sie beginnt fest zu werden die Sahne steif schlagen und unterheben. Das Himbeer-Rosen-Mousse auf den abgekühlten Mandelboden geben, glatt streichen und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Deko & Fertigstellung

  • Getrocknete Rosenknospen
  • Himbeerpulver
  • TK-Himbeeren (oder frische)

Den Tortenring mit einem scharfen Messer von der Torte lösen und den Tortenring entfernen. Mit dem Ausstecher kleine Herzchen ausstechen und mit einem scharfen Messer die großen Herzchen frei Hand ausschneiden. Hierbei das Messer am besten durch die Torte ziehen und nicht hoch und runter schneiden. So werden die Ränder der Herzchen schön glatt.

Mit Rosenknospen, Himbeerpulver und Himbeeren dekorieren.

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Herztörtchen mit Himbeer-Rosen-Mousse