Die ersten oder Matcha-Kuchen mit Vanille und weißer Schokolade

Die ersten Schneeglöckchen sind jedes Jahr immer etwas ganz Besonderes. Denn ab dann ist für mich Frühling. Und ich liiiiebe den Frühling. Das Wetter wird milder, alles wird wieder grün und beim Lüften friert einem endlich nicht mehr spontan das Gesicht ein :D

Nach langem Warten ist es bei mir im Garten also soweit und meine Schneeglöckchen blitzen in jeder Ecke hervor :) Höchste Zeit um das mit einem frühlingshaften Kuchen zu feiern! Ganz im Grün-Weiß-Thema ist es ein Matcha-Kuchen mit Vanille und weißer Schokolade geworden.

Der Teig dafür ist im Handumdrehen zusammen gerührt und landet im Ofen. Der fertige Kuchen wird dann nur noch mit etwas Puderzucker und grünem Machtapulver bestäubt. Genau so locker und saftig stelle ich mir einen perfekten Rührkuchen vor :) Mehr als ein großes Stückchen davon, eine Tasse Kaffee und die Aussicht auf meine Schneeglöckchen brauche ich nicht für den ersten, gemütlichen Sonntag im März :)

Matcha-Kuchen mit Vanille und weißer Schokolade

Dauer: 15 Minuten + 30 Minuten Backzeit

Hilfreich: Gugelhupfform

  • 165 g weiche Butter
  • 130 g Zucker
  • 2 Pck Vanillezucker
  • 3 Eier
  • 150 g griechischer Joghurt
  • 1 TL Zitronensaft
  • 3 TL Matcha
  • 270 g Mehl
  • 1 Vanilleschote
  • 1/2 Pck Backpulver
  • 80 g gehackte, weiße Schokolade

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Die Butter zusammen mit dem Zucker und dem Vanillezucker hell-cremig aufschlagen. Vanilleschote halbieren und mit einem Messer auskratzen. Das Vanillemark zu der Buttermasse geben und unterrühren. Die Eier nacheinander gut unterrühren. Anschließend die restlichen Zutaten dazu geben und kurz zu einem Teig verrühren.

Den Teig in die Gugelhupfform füllen (falls es keine Silikonform ist, vorher mit Butter einreiben und Mehl ausstreuen, damit der Kuchen nicht an der Form kleben bleibt) und 30 Minuten im Ofen backen (Stäbchenprobe!).

Abkühlen lassen und aus der Form stürzen. Mit etwas Puderzucker und Matcha bestäuben.

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Startschwierigkeiten oder Schokoladenkuchen mit Sesam

Natürlich hätte ich nach dem Jahresrückblick hier in das neue Jahr mit einem super gesunden Rezept starten können. Auf der anderen Seite liegt Silvester nun lange genug in der Vergangenheit, dass sich sowieso schon keiner mehr an seine Vorsätze hält :D Definitiv nur weil sie schon längst umgesetzt wurden :)

Ich bin mir nicht sicher, wo dran das iegt, aber dieses Jahr habe ich echt Probleme wieder in meinen alten Blog-Rhythmus zurück zu finden. Vielleicht zu wenig Kaffee? Da sich vom Nichtstun bekanntlich nur selten etwas ändert, hier das erste Lebenszeichen aka neues Rezept von mir für 2020!

Eigentlich wollte ich mir ja etwas speziell für den Valentinstag überlegen. Wie schön wären denn zum Beispiel kleine Herztörtchen, herzförmige Cake Pops oder ein Cheesecake mit Herzchen gewesen? Dank meiner Verzögerungstaktik habe ich dieses Jahr genau gar nichts vorbereitet und Freitag ist es dann auch schon so weit :D
Deswegen arbeiten wir einfach mit dem was wir haben: Einem super saftigen Schokoladenkuchen mit Sesam. Wie romantisch ist das denn bitte?! Ein samtig weicher Schokoladenteig, der sich ganz liebevoll an eine Sesamcreme kuschelt. Was für ein Traumpaar! Und wenn man auf den knusprigen Sesam außen beißt, dann könnte man das auch ein bisschen für knisternde Stimmung halten, oder? :) Und wer auf ganz viel Direktheit steht, der kann ja noch ein paar Zuckerstreusel in Herzform drüber streuen ;-)

Am besten finde ich an dem Rezept, dass es super einfach und der Kuchen, der dann am Ende dabei heraus kommt, doch ganz besonders ist! Ein dickes Stückchen von diesem Schokoladenkuchen mit einem (oder für mich 3 :D ) Tässchen Kaffee dazu macht mich ausgesprochen glücklich – euch sicherlich auch :)

Schokoladenkuchen mit Sesam

Dauer: 20 Minuten + 45 Minuten Backzeit

Hilfreich: Backform für Kastenkuchen

Sesamcreme

  • 1 TL Milch
  • 60 g Frischkäse
  • 60 g Tahin (Sesammus)
  • 20 g Zucker

Alle Zutaten glatt rühren.

Schokoladenkuchen

  • 85 g weiche Butter + Butter für die Backform
  • 110 g Zucker
  • 2 Eier
  • 30 g Kakaopulver
  • 150 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • Salz
  • 100 g Schmand
  • 5 EL Sesam
  • 25 g Zartbitterschokolade

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Die Backform mit Butter einreiben und mit 4 EL Sesam ausstreuen.

Butter mit Zucker cremig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Anschließend Kakaopulver, Mehl, Backpulver und Schmand zügig unterrühren, bis gerade so ein homogener Teig entsteht. Den Teig mit der Sesamcreme in der Backform schichten und mit einer Gabel leicht marmorieren. Mit 1 EL Sesam bestreuen. Im Ofen 45 Minuten backen (Stäbchenprobe). Abkühlen lassen und mit geschmolzener Schokolade verzieren.

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Kreativitätsloch oder Apfeltarte mit Karamell

Fragt mich bitte nicht wie viele Anläufe ich schon gestartet habe um einen locker flockigen, unterhaltsamen Text als Einleitung für diese grandiose Apfeltarte mit Karamell zu schreiben. Doch sobald ich mir die Bilder anschaue, kommt mir leider kein kreativer Geistesblitz. Nein – ich überlege, ob ich ganz zufällig gerade alle Zutaten in der Küche habe, um diese Tarte nochmal zu backen. Auf der einen Seite spricht das ja definitiv für das Rezept. Auf der anderen Seite könntet ihr das Rezept auch schon ein paar Tage länger in den Händen halten, wenn ich eher aus dem Quark kommen würde. So oder so wusstet ihr ja aber zum Glück nichts davon und wenn ihr das hier lest, ist es wohl endlich so weit :)

Ihr habt nun also unbegrenzten Zugang zu meinem aktuellen Lieblingsrezept. Die Tarte besteht aus einem knusprigen Mürbeteigboden, der BESTEN Karamellcreme, die meine Küche und ich je fabriziert haben und gedünsteten Äpfeln mit Zimt! Alles zusmamen einfach unfassbar yummy :) So ein Stückchen davon mit einem großen Pott Kaffee ist meiner Meinung nach einfach das beste was man bei dem Schmuddelwetter unternehmen kann :D

Apfeltarte mit Karamell

Dauer: 60 Minuten + 15 Minuten Backzeit

Hilfreich: Tarteform oder Tortenring mit 22 cm Durchmesser, Stabmixer

Mürbeteig

  • 110 g weiche Butter
  • 1 Eigelb
  • 50 g Rohrzucker
  • 210 g Mehl
  • 1 Prise Salz

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Alle Zutaten zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig rund ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. Es sollte ein ca. 3 cm hoher Rand entstehen. Mit einer Gabel mehrmals den Boden einstechen, damit sich beim Backen keine Blasen bilden. Den Boden 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Gesalzene Karamell-Creme

  • 100 g Zucker
  • 300 ml Milch
  • 300 ml Sahne
  • 1/2 ausgekratzte Vanilleschote
  • 60 g Stärke
  • 30 g Butter
  • Salz nach Geschmack

Den Zucker in einen Topf geben und erhitzen, bis er goldbraun karamellisiert. Mit Milch und 180 ml Sahne ablöschen. Die halbe Vanilleschote dazu geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren köcheln lasse, bis sich der Karamell aufgelöst hat. Die Stärke mit der restlichen Sahne glatt rühren. Unter Rühren die Stärkemischung in die Karamellmilch gießen und unter ständigem Rühren einmal aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und in eine Schüssel füllen. Die Butter unterrühren. Mit Frischhaltefolie abdecken und lauwarm abkühlen lassen.

Die Vanilleschote entfernen und die Creme mit einem Stabmixer glatt mixen. Nach Geschmack salzen. Die Creme auf den Tortenboden geben und glatt streichen.

Zimt-Äpfelchen

  • 2 Äpfel
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1/2 TL Zimt
  • 3 EL Zucker

Die Äpfel schälen, halbieren, entkernen und in schmale Spalten schneiden. Zusammen mit dem Zimt, Zitronensaft, 2 EL Wasser und 2 EL Zucker in eine Pfanne geben. Mit Deckel weich dünsten. Die Äpfel auf der Tarte verteilen. In die Pfanne den restlichen Zucker und 1 EL Wasser geben und zu einem Karamell einkochen. Den Karamell auf der Tarte verteilen.

Die Tarte mindestens eine Stunde kühlen.

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Schnapsideen oder Muffins mit Kürbis, Espresso und Zartbitterschokolade

Was war das doch für ein schöner Tag, als ich diese Muffins mit Kürbis, Espresso und Zartbitterschokolade gebacken habe. Strahlend blauer Himmel, die Vögel haben in den Bäumen gezwitschert, die Wiesen alle saftig grün und sämtliche Blätter hingen noch an den Bäumen. An sich ist das ja alles top – nur ich wollte ein paar herbstliche Bildchen knipsen mit vertrockneten Blättern. Fragt nicht wie lange ich dafür auf der Suche war :D Schlussendlich bin ich aber dann doch irgendwann fündig geworden :) Und bei den Muffins an sich hat immerhin auch alles wie am Schnürchen funktioniert. Super saftige Muffins mit Kürbis – das alleine ist meiner Meinung nach ja schon zum Reinlegen. Ich bin allerdings auch bekennender Kürbisfan :) Für alle, die noch etwas mehr überzeugt werden müssen: In diesem saftigen Kürbismuffin ist dann noch eine samtige Ganache aus Zartbitterschokolade und Espresso verstrudelt. Spätestens jetzt sollten alle glücklich sein, oder? Kaffee dazu, Decke über die Schultern und schmunzelnd den Blättern dabei zu schauen, wie sie jetzt von den Bäumen fallen. Mitten im Herbst ein herbstliches Foto schießen kann ja schließlich jeder :D

Muffins mit Kürbis, Espresso und Zartbitterschokolade

Dauer: 20 Minuten + 17 Minuten Backzeit

Menge: 14 Muffins 

Hilfreich: Backförmchen für Muffins

  • 75 g gehackte Zartbitterschokolade
  • 70 ml Sahne
  • 2 Pck lösliches Espressopulver für je 1 Espresso
  • 2 Eier
  • 1 Eiweiß
  • 80 g Zucker
  • 80 g Rohrzucker
  • 230 g Mehl
  • 100 g Sonnenblumenkernöl (oder ein anderes, neutrales Öl)
  • 200 g Kürbispüree (Kürbis dafür schälen, entkernen, würfeln und in einem Topf mit Wasser ca. 15 min weich kochen. Dann ohne das Wasser fein pürieren)
  • 60 ml Buttermilch
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz

Schokolade mit Sahne und Espressopulver in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze unter Rühren erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist und eine homogene Creme entsteht. Vom Herd nehmen.

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Eier, Eiweiß mit Zucker und Rohrzucker schaumig schlagen. Anschließend die restlichen Zutaten dazu geben und so lange rühren, bis gerade so ein glatter Teig entsteht. Den Teig auf die Muffinförmchen aufteilen, sodass diese ca. 3/4 gefüllt sind. Ca. 1 Teelöffel der Schokoladencreme in jede Muffinform geben und mit einem Holzspieß marmorieren. Im Ofen ca. 17 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

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