Wer möchte oder Brownie-Tarte mit Kirschen und Kokos

 

Brownie-Tarte mit Kirschen und Kokos

Hände hoch, wer hat Lust auf saftige Brownies mit Kirschen? Komisch, ich höre niemand. Ok, dann muss ich den saftigsten, besten und leckersten Brownie-Tarte die mein Ofen und ich je erblicken dürften, alleine essen. Hartes Leben und immer trifft es ausgerechnet mich…

Ach ja, der Brownie-Tarte hat übrigens noch eine ganz feine Kokosnote und wird durch ein paar Kirschen sogar NOCH saftiger. Hand aufs Herz: Das ist ein wahr gewordener Schokoladentraum! Trotzdem niemand? Na gut :D Dann aber bitte auch nicht hinterhergekleckert kommen à la ich hätte nicht so richtig gefragt und euch eine Chance gegeben :P

Ich koche mir jetzt in aller Ruhe noch eine Tasse Kaffee und dann hilft wohl alles nichts. Ob ich ganz zufällig, ohne Grund die Tür abgeschlossen und den Schlüssel habe stecken lassen? Ich denke nicht. Warum sollte ich so etwas tun?! :D

Brownie-Tarte mit Kirschen und Kokos

 

Brownie-Tarte mit Kirschen und Kokos

Dauer: 20 Minuten + 20 Minuten Backzeit

Hilfreich: Längliche Tarteform (ca. 30 cm x 10 cm)

  • 4 Eier
  • 120 g + 1/2 TL flüssiges Kokosöl (leicht erhitzen, falls es fest ist) + etwas mehr für die Backform
  • 100 g Zucker
  • 60 g Kokosmehl
  • 130 g + 20 g Zartbitterschokolade
  • 10 g Kakaopulver + etwas mehr für die Backform
  • 1/2 TL Salz
  • 3-4 EL Kirschmarmelade mit möglichst vielen Kirschstückchen
  • Kokosflocken

Die Schokolade grob hacken. 130 g Schokolade in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren schmelzen. Etwas abkühlen lassen. Dann die Schokolade zusammen mit den Eiern, 120 g Kokosöl, Zucker, Kokosmehl, Kakaopulver und Salz in eine Schüssel geben. Zu einem glatten Teig verrühren.

Die Tarteform mit Kokosöl einreiben und mit Kakaopulver ausstreuen. Den Teig in die Form füllen und die Kirschmarmelade auf den Teig verteilen – hier am besten die ganzen Früchte aus dem Gläschen angeln, das schmeckt am besten :) Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Wenn die Tarte abgekühlt ist, mit Kokosflocken dekorieren. 20 g Schokolade mit 1/2 TL Kokosöl schmelzen und mit einem Löffel ebenfalls über die Tarte träufeln.

Brownie-Tarte mit Kirschen und Kokos

Die entscheidende Frage oder Pistazienkuchen mit Nektarine

Pistazienkuchen mit Nektarine

Diesen Pistazienkuchen mit Nektarine habe ich einer Frage gewidmet, einer entscheidenden Frage: Mit oder ohne Backpulver und wenn ja, wie viel davon :D Um mir diese doch sehr theoretische Frage etwas zu versüßen, habe ich einfach eine Version des Kuchens mit (1 TL) und eine ohne Backpulver gebacken. Geschmeckt hat beides :D Und wie nicht anders zu erwarten, ist der Kuchen mit Backpulver mehr aufgegangen…für meinen Geschmack allerdings etwas zu sehr, sodass die Nektarinen auf dem Kuchen ein bisschen unschön verrutscht sind. Die Version ohne Backpulver sieht dagegen aus wie gemalt und ist besonders saftig. Die Antwort auf die Frage lautet also…Kommt drauf an, aber immer mit Kaffee :D

Für mich ist die Antwort die goldene Mitte, also etwas Backpulver (1/4 TL), damit der Kuchen noch ein klein wenig aufgeht, die Nektarinen aber an Ort und Stelle bleiben und der Kuchen so richtig schön saftig ist. Wer den Kuchen gerne NOCH saftiger und „marzipan-artiger“ von der Konsistenz her mag, lässt das Backpulver komplett weg und wer seinen Kuchen am liebsten schön locker hat, der gibt 1/2 bis 1 TL Backpulver dazu – saftig ist er dann immer noch :)

Ich denke damit wären dann alle Kuchenvorlieben was die Konsistenz angeht abgedeckt, oder? Und der Geschmack? Das wichtigste überhaupt! Unabhängig vom Backpulver schmeckt der Kuchen ganz fein nach Pistazie und die Nektarinen sind der perfekte, fruchtige Gegenpart dafür :)

Pistazienkuchen mit Nektarine

Pistazienkuchen mit Nektarine

Dauer: 20 Minuten + 30 Minuten Backzeit

Hilfreich: Tarteform mit 20 cm Durchmesser

  • 180 g Mehl
  • 2 Eier
  • 45 g weiche Butter
  • 110 g Zucker
  • 125 ml Milch
  • 45 g gemahlene Pistazien
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1 Nektarine
  • 2 TL helle Marmelade ohne Stückchen, z.B. Aprikose

Die Butter zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen (die Masse sollte etwas heller geworden sein). Anschließend die Eier einzeln gut unterrühren und zum Schluss Milch, Mehl, Pistazien und Backpulver dazu geben und zu einem glatten Teig verrühren. Die Nektarine waschen, und in dünne Spalten schneiden. Diese auf dem Kuchen verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe). Wenn der Kuchen heiß aus dem Ofen kommt, mit einem Pinsel die Marmelade auf den Nektarinen verteilen. Abkühlen lassen.

Pistazienkuchen mit Nektarine

Hitzeschaden oder Streuselkuchen mit Himbeeren und Tonka

Streuselkuchen mit Himbeeren und Tonka

Sicherlich könnt ihr euch noch an die letzten, extrem heißen Wochen erinnern… Dagegen ist es momentan fast schon ein bisschen kühl :D  Genau zu dieser schweißreichen Zeit hatte ich die aberwitzige (fast hätte ich „aberschwitzige“ geschrieben :D) Idee diesen Streuselkuchen mit Himbeeren und Tonka zu BACKEN. Oh ja, richtig gelesen. Trotz der tropischen Temperaturen, die bereits in unserer Wohnung herrschten, wurde der Ofen todesmutig angeschmissen. Ich kann schon mal vorwegnehmen: Ich habe es (gerade so) überlebt und es hat sich durchaus gelohnt! Überhaupt habe ich bei dieser grenzwertigen Aktion natürlich nur an euch gedacht. Selbst im Sommer sollt ihr doch schließlich mit den leckersten Rezepten versorgt werden und da kann ich mich nicht einfach aus der Pflicht stehlen, wenn es mal so läppische 15°C mehr als meine Wohlfühltemperatur hat… Ach ja, und ich hatte ein kleines bisschen Lust auf Streuselkuchen mit Himbeeren :D

Jetzt aber genug von meinem Gejammer und zurück zum eigentlichen Thema: Streuselkuchen! Dadurch, dass der gleiche Teig für den Boden und die Streusel verwendet wird, hat man einen knusprigen Boden und lecker buttrige Streusel und das mit nur einem Teig und einer Schüssel die hinterher abgewaschen werden muss :) Dazwischen versteckt sich eine ordentliche Ladung frisch-fruchtiger Himbeeren. Das schreit geradezu nach einem großzügigen Klecks Sahne oder einer Kugel Vanilleeis, oder was meint ihr? :) Und natürlich einer Tasse Kaffee ;-) Als kleines Geschmacksextra habe ich außerdem zu den Himbeeren noch eine geriebene Tonkabohne gegeben. Das gibt dem Kuchen eine ganz tolle Vanillenote und passt hervorragend zu den Himbeeren und Mandeln im Teig.

Heute ist es hier schon wieder relativ warm, aber wenn ich das so schreibe und an so ein verboten gutes Stückchen Streuselkuchen mit Himbeeren und Tonka denke, bin ich tatsächlich schon wieder sehr versucht… :D

Streuselkuchen mit Himbeeren und Tonka

Streuselkuchen mit Himbeeren und Tonka

Dauer: 20 Minuten + 45 Minuten Backzeit

Hilfreich: Rechteckige Backform 20 cm x 20 cm

  • 220 g Butter
  • 340 g Mehl
  • 130 g + 90 g Zucker
  • 200 g gehackte Mandeln
  • 1 gestr. TL Salz
  • 1 fein geriebene Tonkabohne
  • 1 kg TK-Himbeeren (leicht angetaut)
  • 40 g Stärke
  • 3 EL Mandelblättchen

Für den Teig die Butter in einem Topf schmelzen lassen. Anschließend Mehl, 130 g Zucker, Mandeln und Salz unterkneten. 2/3 des Teigs in die Backform als Boden drücken und bei 180 °C 15 Minuten im vorgeheizten Ofen backen, bis der Boden etwas Farbe bekommen hat.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten. Dafür die Himbeeren mit 90 g Zucker, geriebener Tonkabohne und der Stärke vermischen. Die Mischung auf den vorgebackenen Boden geben. Den restlichen Teig als Streusel über dem Kuchen verteilen. Die Mandelblättchen ebenfalls darüber streuen. Bei 180 °C weitere 30 Minuten fertig backen.

Nach dem Backen ist bei mir etwas Himbeersaft aus dem Backrahmen auf das Blech gelaufen – hier am besten das Blech ein bisschen schräg stellen (zum Beispiel ein Küchenhandtuch unter die eine Seite vom Blech legen), sodass sich der Saft in einer Ecke sammelt und der Kuchen nicht zu sehr aufweicht.

Streuselkuchen mit Himbeeren und Tonka

Unterschwellige Sehnsucht oder Espresso-Cheesecake mit Haselnuss und weißer Schokolade

Espresso-Cheesecake mit Haselnuss und weißer Schokolade

Ich bin der Meinung ich habe eine unterschwellige Sehnsucht. Ich bin auch der Meinung ihr kommt nie drauf wo nach :D Na? Habt ihr eine Idee? Ich rede von Ricotta, einem italienischen Frischkäse :D Und seit neustem hat sich diese Sehnsucht ganz konkret in einem Espresso-Cheesecake mit weißer Schokolade manifestiert. Ich. Brauche. UNBEDINGT. Mehr. Von. Diesem. Kuchen!!! Ohne ihn erscheint alles so sinnlos und das Leben ist ganz farblos…

Die nicht ganz so geheime Geheimzutat, die den Cheesecake wunderbar cremig und sahnig macht? RICOTTA! Tada, große Überraschung :D An den Ricotta kuscheln sich noch ein paar Tässchen Espresso, ein knuspriger Haselnussboden und eine luxuriöse Schicht aus weißer Schokolade. Hach. Ihr versteht jetzt, warum die Kuchenform für dieses Prachtexemplar von Cheesecake gar nicht groß genug sein kann, oder? :D

Falls ihr zufälligerweise meine ricottalastige Sehnsucht teilt, habe ich hier noch ein paar Inspirationen ;-)

Und sogar etwas Herzhaftes ist dabei: Spinat-Ricotta-Muffins :D

Espresso-Cheesecake mit Haselnuss und weißer Schokolade

Dauer: 45 Minuten + 55 Minuten Backzeit + 3 Stunden (oder über Nacht) Kühlzeit

Hilfreich: Tortenring mit 20 cm Durchmesser 

Haselnussmürbeteig

  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 110 g weiche Butter
  • 40 g Zucker
  • 150 g Mehl
  • 2 Prisen Salz

Alle Zutaten zu einem Mürbeteig verkneten. Tortenring auf ein Blech mit Backpapier setzen und mit dem Teig auskleiden, sodass ein ca. 3 cm hoher Rand entsteht. Den Teigboden mehrmals mit einer Gabel einstechen, damit beim Backen keine Luftblasen entstehen. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180 °C backen.

Espresso-Cheesecake

  • 200 g saure Sahne
  • 250 g Ricotta
  • 200 g Frischkäse
  • 100 g Magerquark
  • 40 g Stärke
  • 80 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 4 Pck lösliches Espressopulver für je einen Espresso

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und glatt rühren. Die Cheesecake-Masse auf den vorgebackenen Boden geben und dann im vorgeheizten Ofen 10 Minuten bei 180 °C backen. Anschließend die Temperatur auf 160 °C reduzieren und den Cheesecake weitere 30 Minuten fertig backen. Mit einem Messer den Kuchen vom Tortenring lösen, wenn der Kuchen frisch aus dem Ofen kommt – so reißt er beim Abkühlen nicht ein.

Deko

  • 75 g weiße Kuvertüre
  • 25 g Sahne
  • 2 EL Ricotta
  • Kaffeebohnen
  • Haselnüsse
  • geraspelte Zartbitterschokolade

Für die Schokoladenschicht die Kuvertüre hacken und zusammen mit der Sahne bei mittlerer Hitze in einem Topf schmelzen lassen. Auf dem abgekühlten Kuchen verteilen. Den Kuchen nun am besten für 3 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Anschließend den Kuchen mit Kaffeebohnen, Ricotta, Haselnüssen und Schokolade dekorieren.

Espresso-Cheesecake mit Haselnuss und weißer Schokolade