Pure Begeisterung oder Espresso-Brioche mit Schokolade

Espresso-Brioche mit Schokolade

Ich denke, ich bin verliebt. In kleine Espresso-Brioche mit einem Schokoladenstrudel :) Ein Biss und es war wirklich um mich geschehen. Luftiger Hefeteig, ein bisschen Espresso und dazu eine cremige Schicht Schokolade…einfach nur lecker :) Und sie passen zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee oder einfach für Zwischendurch. Die kleinen Dinger passen einfach IMMER :) Für den Schokoladenstrudel muss man zwar noch einen kleinen extra Arbeitsschritt einlegen im Vergleich zu normalen Brioche, aber es lohnt sich. Schaut euch nur mal das tolle Muster an! Obwohl auch schon Espresso im Teig ist, kann man auch noch einen dazu trinken ;-)

Espresso-Brioche mit Schokolade

Dauer: 45 Minuten + 1 Nacht zum Kühlen + 15 Minuten Backzeit + 45 Minuten Zeit zum Gehen

Menge: 18 kleine Brioche

Hilfreich: Kleine Backförmchen (z.B. für Muffins)

Espresso-Brioche

  • 290 g Mehl Typ 550
  • 1 Pck Trockenhefe
  • 70 g zimmerwarme Milch
  • 55 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 115 g weiche Butter
  • 3 Pck lösliches Espressopulver für je einen Espresso

Die Hefe zusammen mit der Milch und den Eiern und dem Eigelb verrühren. Anschließend alle anderen Zutaten unterkneten, bis ein glatter und noch recht klebriger Teig entsteht. Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und über Nacht kalt stellen.

Schokoladencreme

  • 55 g gehackte Zartbitterschokolade
  • 45 g Milch
  • 30 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 35 g Mehl
  • 25 g Kakaopulver
  • 1 Eiweiß

In einem Topf die Schokolade, Milch und Butter bei mittlerer Hitze unter Rühren schmelzen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und die restlichen Zutaten unterrühren. Die Schokoladencreme abkühlen lassen und anschließend in eine Plastiktüte geben. Die Tüte einmal umschlagen (es sollte ein Rechteck von ca. 10 x 15 cm entstehen) und ebenfalls über Nacht kalt stellen.

Wenn die Schokoladen-Creme und der Brioche-Teig gut durchgekühlt sind, den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von ca. 15 x 25 cm ausrollen. In die Mitte die das Rechteck mit der Schokoladencreme legen. Den Brioche-Teig über Creme falten und die Ränder gut verschließen, sodass die Creme komplett von dem Brioche-Teig umschlossen ist. Vorsichtig auf ein Rechteck von 25 x 45 cm ausrollen und jeweils ein Drittel des Rechtecks von der langen Seite zur Mitte hin umschlagen. Nun zu einem sehr länglichen Rechteck von ca. 20 x 70 cm ausrollen (die Schichten sind jetzt sehr dünn und es ist normal, dass die Schokoladencreme etwas durchscheint). Von der langen Seite her den Teig aufrollen. Nun entweder mit einem sehr scharfen Messer oder mit Zahnseide (dazu die Zahnseide unter die Rolle legen und über Kreuz zusammen ziehen) ca. 2 cm dicke Rollen abschneiden. Die Rollen in gebutterte Förmchen setzen und an einem warmen Ort abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen. Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 15 Minuten backen.

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Espresso-Brioche mit Schokolade

Gebacken und nicht frittiert oder Haselnuss-Nougat-Donuts

Haselnuss-Nougat-Donuts

Das süße Äquivalent zum Martini, der geschüttelt und nicht gerührt serviert werden soll: Donuts. Gebacken und nicht frittiert :D Da ich generell nicht so der Freund von Frittiertem bin, kann ich meinen Donut-Konsum fast an einer Hand abzählen. Einfach zu fettig und viel zu süß. Das hat jetzt allerdings definitiv ein Ende…denn obwohl ich sie nicht so gerne gegessen habe, fand ich schon immer, dass Donuts einfach immer toll aussehen. Alleine die Dekorationsmöglichkeiten für die runden Kringelchen sind UNENDLICH! Und dann habe ich mir einfach mal eine Backform für Donuts angeschafft. Damit umschifft man die Fritteuse und kann selbst entscheiden wie süß die ganze Angelegenheit wird. Was soll ich sagen…innerhalb von einem Tag hat sich mein gesamter, lebenslanger Donut-Konsum verdoppelt :D Geröstete Haselnüsse, super flaumige Donuts und ein NOUGAT-Guss. Muss ich noch mehr sagen? :) Außer dass ein kleiner Espresso wunderbar dazu passt ;-)

Wer keine Donut-Form besitzt und sich auch keine anschaffen möchte, kann als Ersatz auch einfach Muffin-Förmchen benutzen. Nur nicht wundern, wenn dann nach dem Backen kein Loch in der Mitte ist ;-)

Haselnuss-Nougat-Donuts

Dauer: 30 Minuten + 10 Minuten Backzeit

Menge: 12 Donuts

Hilfreich: Backform für Donuts, Standmixer

Haselnuss-Donuts

  • 130 g Haselnüsse
  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 180 g Buttermilch
  • 2 EL geschmolzene Butter
  • 215 g Mehl
  • 2 TL Backpulver

Die Haselnüsse auf ein Blech legen und im Ofen bei 150 °C ca. 15 Minuten rösten, bis die Nüsse goldbraun sind und sich die Schale ablösen lässt. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Schale mit den Händen oder einem Küchentuch abreiben. 100 g der Haselnüsse in einem Standmixer fein mahlen. Die restlichen Haselnüsse grob hacken.

Die Donut-Form einfetten. Für den Donut-Teig die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann 80 g der gemahlenen Haselnüsse, Buttermilch, Butter, Mehl und Backpulver unterrühren. Am besten den Teig in eine Plastiktüte füllen und die Spitze abschneiden. So lässt sich der Teig am besten in die Donut-Formen füllen. Diese sollten zu ca. 2/3 mit Teig gefüllt sein. Bei 180 °C im vorgeheizten Ofen 10 Minuten backen. Falls nicht alle Donuts auf einmal gebacken werden können, die Form einfach mehrmals hintereinander benutzen.

Nougat-Guss

  • 100 g Nougat
  • 30 g Kokosöl
  • 30 g Zartbitterschokolade
  • 20 g Zartbitterkuvertüre

Nougat, Kokosöl und Schokolade in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Die Zartbitterkuvertüre separat schmelzen lassen und in eine Tüte füllen. Die Spitze abschneiden. Die Donuts in den Nougat-Guss tauchen. Anschließend auf einen Teller setzen, mit der Tüte einige Streifen Zartbitterkuvertüre auf den Donuts verteilen und mit gemahlenen und gehackten Haselnüssen verzieren.

Damit der Guss fest wird, die Donuts kurz in den Kühlschrank stellen oder gleich essen :)

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Haselnuss-Nougat-Donuts

Alice im Wunderland oder Rosen-Cake Pops

Rosen-Cake Pops

Seit ungefähr einem viertel Jahr gibt es hier im Rhein-Neckar-Kreis einen Blogger-Stammtisch, den die liebe Andrea von Zuckerimsalz organisiert (nochmal vielen Dank dafür, Andrea! :). Und was soll ich sagen? Es es schön sich mit Leuten auszutauschen, die genau so verrückt sind und bei leckerem Essen erstmal ein Fotoset aufbauen und die Kamera statt der Gabel zücken! Außer die Gabel gehört mit zum Set als Deko, aber das ist ja quasi eine Zweckentfremdung :D

Auf jeden Fall haben wir uns an einem dieser Stammtischtreffen überlegt ein gemeinsames Event zum Thema „Alice im Wunderland“ zu veranstalten. Jeder, der möchte, verfasst einen Beitrag zu dem Thema und ich verlinke die anderen Beiträge hier auch noch, damit ihr euch anschauen könnt, was meine Blogger-Kollegen so treiben :) Ich habe hin und her überlegt, was ich beitragen könnte und hatte zwar viele Ideen, aber umsetzbar war davon keine so wirklich. „Sie war stets bemüht“ sage ich dazu nur :D Beim Durchstöbern meiner letzten Beiträge ist mir dann aufgefallen, dass das letzte Cake Pop-Rezept vor fast einem JAHR hier erschien! UNFASSBAR! Wer regelmäßig „Ich packe meinen Koffer“ mit den Beiträgen hier spielt, der weiß, dass ich die Himbeer-Herzchen-Cake Pops meine :) Auf jeden Fall hat mir das eins klar gemacht: Wir brauchen hier ganz dringend Nachschub! Aber Grinsekatze-Cake Pops? Oder geschrumpfte Cake Pops? Die sind ja an sich schon kleiner…Hm. Bis mir eine bestimmte Szene einfällt: Alice sieht im Garten der Herzenskönigin und sieht wie diese Karten-Soldaten weiße Rosen rot anmalen. Und da dachte ich mir, dass ich diese roten Rosen in Cake-Pop-Form einfach wieder weiß (oder zumindest weißlich bei einem nicht so deckenden Spray :D ) sprühe :)

Ganz zufällig ist demnächst auch wieder Valentinstag und ich denke wenn man die weiße Farbe weg lässt, dann merkt sicher keiner, dass das eigentlich Alice im Wunderland-Rosen und keine Valentinsrosen sind. Falls es doch jemand raus schmecken sollte, dann schnell mit einem Espresso ablenken :)

Rosen-Cake Pops

Rosen-Cake Pops

Dauer: 90 Minuten + 40 Minuten Backzeit

Menge: 18 Stück

Hilfreich: Standmixer, Kastenform, Holzspieße

  • 2 Eier
  • 120 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 130 g Mehl
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Rosen-Sirup
  • 110 g Frischkäse
  • 600 g rotes Marzipan (wer nicht ganz so viele Rosen basteln möchte, kann auch einfach die Hälfte der Cake Pops in Schokolade tauchen und halbiert die Marzipan-Menge)
  • Puderzucker
  • Weiße Lebensmittelfarbe in einer Sprühdose

Die Butter mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Dann Mehl und Backpulver unter rühren. Den Teig in eine Kastenform füllen und bei 180 °C ca. 40 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Vorne und hinten am Kuchen den Rand dünn weg schneiden, dann den Kuchen in dickere Scheiben schneiden und den Rand oben, unten und an den Seiten weg schneiden. Die Kuchen-„Filets“ grob würfeln und in einem Standmixer zu feinen Krümeln mahlen. Kuchenkrümel mit dem Frischkäse, Zitronenschale und Rosen-Sirup verkneten (wer ein intensiveres Rosen-Aroma möchte, gibt mehr Sirup und weniger Frischkäse zu den Kuchenkrümeln). Dabei den Frischkäse nach und nach zugeben, bis eine feste Masse entsteht, aus der man stabile Kugeln formen kann. Aus Portionen von ca. 20 g zunächst Kugeln formen und diese dann in eine Art dicken Tropfen formen. Den dicken Teil des Tropfens auf einen Holzspieß stecken, sodass der spitze Teil nach oben zeigt. Die Spieße zum Beispiel in ein Glas oder Steckmasse oder eine Styroporplatte stecken. Nun die Rosenblätter formen. Dafür etwas Puderzucker auf die Arbeitsplatte geben und etwa fingernagelgroße Marzipanstückchen mit den Fingern so dünn und rund wie möglich drücken. Die Rosenblätter dann in einem Kreis an den Cake Pop-Kegel legen und leicht andrücken. Ich habe pro Rose etwa 11 Blätter verwendet. Zum Schluss die roten Rosen mit dem Lebensmittelfarb-Spray weiß ansprühen (das geht am besten draußen oder in der Spüle, sonst ist am Ende noch viel mehr weiß als nur die Rosen ;-)

Die Cake Pops sollten im Kühlschrank gelagert werden (oder gleich essen geht natürlich auch :D ).

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Rosen-Cake Pops

Die liebe Anne von Wolkenfees Küchenwerkstatt hat zu dem Thema ein paar Marshmallow-Konfetti-Sticks gezaubert. Was das mit Alice im Wunderland zu tun hat, lest ihr am besten bei ihr auf dem Blog nach :-)

Weiter macht dann Sonja bei der Foodalchemistin mit ihrer super schönen Tischdekoration passend zum Thema.

Katja von cocoSUP hat kein Rezept, sondern einen super inspirierenden Text mit richtig tollen Tipps für einen stressigen Alltag für euch. Sehr lesenswert :)

Noch mehr Kuchen, genauer gesagt Cupcakes mit einer kleinen Überraschung, findet ihr bei Andrea von Zucker im Salz.

Susanne von Pearl’s Harbor hat eine ober leckere Erdbeer-Sahne-Torte gezaubert.

Weiter macht dann Marion vom Unterfreunden Blog mit Regenbogen Smoothie Bowls. Info am Rande: hier gibt es immer super klasse Tipps für Unternehmungen in der Heidelberger Region!

Und das Sahnehäubchen von unserem Alice im Wunderland-Event könnt ihr bei Jessica von Lecker macht süchtig finden – hier gibt es einen ganze Kaffee-TAFEL voll mit super leckeren Dingen :)

Das ungeschriebene Gesetz oder Energiebällchen mit Kirschen, Mandeln und Vanille

Energiebällchen mit Kirschen, Mandeln und Vanille

Gehört ihr auch zu den Menschen, die sich immer tierisch freuen, wenn zu dem bestellten Espresso noch etwas Kleines, Süßes auf der Untertasse liegt? Ich schon. Genau so groß ist auch die Enttäuschung, wenn es keinen Keks gibt. Aber kann man sich ja schlecht über etwas beschweren, was man gar nicht bestellt hat. Obwohl es doch fast so ein bisschen wie ein ungeschriebenes Gesetz ist. Anscheinend ist das aber noch nicht zu allen Cafes durchgedrungen… „Entschuldigung, aber es wurde der obligatorische Keks und/oder die Schokomandel zu dem Espresso vergessen.“ Ich glaube da wird keine Bedienung einsichtig :D Naja. Auf jeden Fall dachte ich, dass man sich und seinen Gästen zu Hause doch eigentlich diese kleine Freude machen kann…hier hat man es schließlich selbst in der Hand :) Statt einem Keks gibt es ein kleines Energiebällchen mit getrockneten Kirschen, gerösteten Mandeln und Vanille. Vielleicht kann man auch gleich zwei Bällchen zum Espresso dazu legen, schließlich sind die ja auch nicht so groß. Oder drei. Drei ist gut. Das sieht nicht so abgezählt aus… :-)

Energiebällchen mit Kirschen, Mandeln und Vanille

Dauer: 25 Minuten

Menge: 12 Bällchen

Hilfreich: Standmixer

  • 60 g gehackte Mandeln
  • 50 g getrocknete Kirschen
  • 25 g Vanille-Proteinpulver
  • 1 Vanilleschote
  • 10 g Honig
  • 40 g Joghurt
  • 1 EL Acai-Pulver (alternativ können die Bällchen auch in gemahlenen Mandeln gerollt werden)

Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun sind. Kurz abkühlen lassen und dann im Standmixer fein mahlen. Die Mandeln in eine Schüssel geben und die Kirschen ebenfalls im Standmixer sehr fein zerkleinern. Die Kirschen zu den Mandeln geben. Die Vanilleschote halbieren und das Mark mit einem Messer heraus kratzen. Vanillemark zusammen mit dem Proteinpulver, dem Honig und dem Joghurt in die Schüssel geben. Alles gut verkneten. Aus Portionen von ca. 15 Gramm kleine Bällchen rollen und diese in Acai-Pulver kugeln, sodass sie komplett von dem Pulver bedeckt sind.

Die Bällchen halten sich abgedeckt im Kühlschrank einige Tage…oder man isst sie sofort :)

Bitte einmal ausdrucken :)

Energiebällchen mit Kirschen, Mandeln und Vanille