Das ungeschriebene Gesetz oder Energiebällchen mit Kirschen, Mandeln und Vanille

Energiebällchen mit Kirschen, Mandeln und Vanille

Gehört ihr auch zu den Menschen, die sich immer tierisch freuen, wenn zu dem bestellten Espresso noch etwas Kleines, Süßes auf der Untertasse liegt? Ich schon. Genau so groß ist auch die Enttäuschung, wenn es keinen Keks gibt. Aber kann man sich ja schlecht über etwas beschweren, was man gar nicht bestellt hat. Obwohl es doch fast so ein bisschen wie ein ungeschriebenes Gesetz ist. Anscheinend ist das aber noch nicht zu allen Cafes durchgedrungen… „Entschuldigung, aber es wurde der obligatorische Keks und/oder die Schokomandel zu dem Espresso vergessen.“ Ich glaube da wird keine Bedienung einsichtig :D Naja. Auf jeden Fall dachte ich, dass man sich und seinen Gästen zu Hause doch eigentlich diese kleine Freude machen kann…hier hat man es schließlich selbst in der Hand :) Statt einem Keks gibt es ein kleines Energiebällchen mit getrockneten Kirschen, gerösteten Mandeln und Vanille. Vielleicht kann man auch gleich zwei Bällchen zum Espresso dazu legen, schließlich sind die ja auch nicht so groß. Oder drei. Drei ist gut. Das sieht nicht so abgezählt aus… :-)

Energiebällchen mit Kirschen, Mandeln und Vanille

Dauer: 25 Minuten

Menge: 12 Bällchen

Hilfreich: Standmixer

  • 60 g gehackte Mandeln
  • 50 g getrocknete Kirschen
  • 25 g Vanille-Proteinpulver
  • 1 Vanilleschote
  • 10 g Honig
  • 40 g Joghurt
  • 1 EL Acai-Pulver (alternativ können die Bällchen auch in gemahlenen Mandeln gerollt werden)

Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun sind. Kurz abkühlen lassen und dann im Standmixer fein mahlen. Die Mandeln in eine Schüssel geben und die Kirschen ebenfalls im Standmixer sehr fein zerkleinern. Die Kirschen zu den Mandeln geben. Die Vanilleschote halbieren und das Mark mit einem Messer heraus kratzen. Vanillemark zusammen mit dem Proteinpulver, dem Honig und dem Joghurt in die Schüssel geben. Alles gut verkneten. Aus Portionen von ca. 15 Gramm kleine Bällchen rollen und diese in Acai-Pulver kugeln, sodass sie komplett von dem Pulver bedeckt sind.

Die Bällchen halten sich abgedeckt im Kühlschrank einige Tage…oder man isst sie sofort :)

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Energiebällchen mit Kirschen, Mandeln und Vanille

Haltbarkeiten oder Tiramisu im Glas

Tiramisu im Glas

Ein Tiramisu im Weckglas. Bitte den Inhalt NICHT kochend heiß einfüllen :D Ihr werdet sehen, es ist auch gar nicht nötig, dass das Tiramisu so lange wie Marmelade haltbar gemacht wird – mal ganz davon abgesehen, dass das Abkochen mit Gelierzucker das traditionelle Tiramisu-Erlebnis vielleicht etwas verändern KÖNNTE :D Das Tiramisu schmeckt einfach viel zu gut! Vor allem so ein kleines Gläschen geht immer: Ob als feiner Nachtisch, als Teil einer Kaffeetafel oder einfach zu einem kleinen Espresso für Zwischendurch. Auch für ein Picknick sind die kleinen Gläschen schnell eingepackt und super einfach zu transportieren.

Tiramisu im Glas

Dauer: 20 Minuten + 1 Stunde Kühlzeit

Menge: 5 kleine Gläschen

Hilfreich: Kleine Weck-Gläschen oder andere kleine Gläser, runder Ausstecher, der etwas kleiner als der Glasdurchmesser ist

  • 200 g Mascarpone
  • 50 g Quark
  • 25 ml Amaretto-Sirup
  • 10 g Zucker
  • evtl. 1-2 EL Milch
  • 1 sehr starker Espresso, abgekühlt
  • ca. 0,5 cm hoher, selbstgebackener Biskuit (ca. 20 x 20 cm) oder 5 Löffelbiskuit
  • Kakao-Pulver

Mascarpone zusammen mit Quark, Amaretto-Sirup und Zucker glatt rühren. Falls die Creme sehr fest ist, 1-2 EL Milch zugeben und falls nicht süß genug noch etwas Zucker unterrühren. Die Masse in einen Plastikbeutel füllen und das Ende mit einem Klipp verschließen. Aus dem Biskuit mehrere Kreise ausstechen bzw. die Löffelbiskuit in kleine Stücke, die in die Weck-Gläser passen, schneiden.

Die Gläschen füllen. Dafür zunächst eine Scheibe Biskuit in das Glas legen. 1 TL Espresso darauf geben. Von der Plastiktüte die Spitze abschneiden und etwas Mascarpone-Creme auf den Biskuit spritzen. Immer weiter Biskuit mit Espresso und Mascarpone-Creme in das Glas schichten, bis es voll ist. Mit einer Mascarpone-Schicht abschließen.

Die Gläser abgedeckt mindestens 1 Stunde oder über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. Kurz vor dem Servieren mit Kakao-Pulver bestäuben.

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Tiramisu im Glas

Fremde Ernte oder Windbeutel mit Pistaziencreme und Himbeeren

Windbeutel mit Pistazien-Creme und Himbeeren

Beeren sind für mich eines der besten Dinge, die der Sommer mit sich bringt. Am besten frisch geerntet direkt in den Mund. Oder mit einem kurzem Zwischenstopp in einem fluffigen Windbeuteln mit einer leckeren Pistaziencreme! Natürlich geht das ganze auch mit Beeren aus dem Supermarkt. Aber irgendwie schmecken die aus dem Garten einfach am besten. Für alle mit keinem eigenen Garten, so wie ich, empfehle ich Trick 17 – verdonnert jemand mit Garten zum Beeren-Ernten und ihr bringt im Gegenzug die Windbeutel mit Pistaziencreme mit. Das ist quasi ein nicht-ablehnbares Angebot! Für den Kaffee lädt man sich dann entweder noch jemand ein oder man knobelt aus, wer ihn kocht ;-)

Windbeutel mit Pistaziencreme und Himbeeren

Dauer: 1 Stunde + 15 Minuten Backzeit

Menge: 30 kleine Windbeutel

Hilfreich: Spritzbeutel mit Sterntülle

Craquelin für die Windbeutel (ergibt eine knusprige Schicht auf dem Windbeutel)

  • 26 g Mehl
  • 30 g Zucker
  • 25 g Butter

Mehl, Zucker und Butter zu einem Teig verkneten. Sehr dünn ausrollen und eine halbe Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. Kleine Kreise mit dem Durchmesser der Windbeutel ausstechen.

Windbeutel

  • 40 g Milch
  • 40 g Butter
  • 4 g Zucker
  • 55 g Mehl
  • 75 g verquirltes Ei (ca. 2 Stück)

Milch mit Butter und Zucker einmal aufkochen. Dann das Mehl einrühren und so lange auf kleiner Hitze weiter erhitzen, bis sich der Teig vom Topfboden löst und am Schneebesen kleben bleibt. In eine andere Schüssel füllen und kurz abkühlen lassen. Dann die verquirlten Eier unterrühren. Es sollte ein dickflüssiger Teig entstehen. Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kleine Rosetten auf ein Blech mit Backpapier spritzen. Auf jede Rosette ein Craquelin-Kreis legen. Bei 180 °C im Ofen 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Pistaziencreme

  • 50 g Pistazien
  • 140 g Mascarpone
  • 70 g Joghurt
  • 30 g Zucker

Für die Pistaziencreme die Pistazien fein mahlen. Dann mit den restlichen Zutaten verrühren.

Himbeersoße & Deko

  • 200 g Himbeeren
  • 1 TL Zitronensaft
  • Vollmilchkuvertüre
  • Minzblättchen

Die Hälfte der Himbeeren durch ein feines Sieb streichen und mit dem Zitronensaft verrühren. Die Vollmilchkuvertüre schmelzen lassen, in eine Plastiktüte füllen, die Spitze abschneiden und feine Linien auf die Windbeutel malen.

Die Windbeutel mit einem scharfen Messer halbieren und einen TL der Pistaziencreme auf den Boden geben. Einige Himbeeren und ein Minzblättchen in die Creme drücken und einen TL der Himbeersoße in die Mitte geben. Den Windbeutel-Deckel vorsichtig auf die Beeren setzen und leicht andrücken. Am besten sofort aufessen :)

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Windbeutel mit Pistazien-Creme und Himbeeren

Quelle: 

Windbeutel aus Patisserie von William und Suzue Curley

Kuchen oder Keks oder Aprikosen-Rosmarin-Scones

Aprikosen-Rosmarin-Scones

Scones lassen jeden, der in kulinarischen Schubladen denkt, einfach im Wald stehen. Sind das jetzt kleine Kuchen oder Kekse?! Schwer zu sagen…Scones sind quasi die Mischlinge unter den süßen Gebäckstücken :D Aber genau so wie bei Hunden, bei denen man vielleicht besonders große Kulleraugen und super flauschiges Fell in einem kleinen Hündchen vereinen möchte, sind Scones auch nur das beste aus Keks und Kuchen! Klein und handlich, kann man die Scones einfach überall ohne Teller essen. Innen sind sie super saftig und außen lecker knusprig. Und sie landen fast schneller als ein Rührkuchen im Ofen und dann in eurem Mund! :) Bleibt gerade noch so viel Zeit um sich einen kleinen Espresso für dazu zu kochen ;-)

Aprikosen-Rosmarin-Scones

Dauer: 15 Minuten + 15 Minuten Backzeit

Menge: 20 kleine Scones

  • 170 g kalte Butter
  • 300 g Mehl
  • 90 ml Milch
  • 85 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Backpulver
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 180 g Aprikosen (ca. 2 große Aprikosen)
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 100 g Puderzucker
  • 20 ml Milch

Die Aprikosen waschen, halbieren, den Stein entfernen und fein würfeln. Anschließend die kalte Butter mit dem Mehl zusammen verkneten. Dann Rosmarin fein hacken und zusammen mit 90 ml Milch, Zucker, Ei, Salz, Backpulver und Zitronenschale unterkneten. Den Teig nicht zu lange kneten, sondern wenn sich alle Zutaten verbunden haben, die Aprikosen unterkneten. Falls der Teig noch zu weich und klebrig ist, noch etwas Mehl unterkneten. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsplatte geben. Mit etwas Mehl bestäuben und zu einer länglichen Rolle formen, leicht flach drücken und mit einem Messer kleine, dreieckige Scones von der Rolle schneiden. Auf ein Blech mit Backpapier setzen und bei 180 °C ca. 15 Minuten backen.

Wenn die Scones abgekühlt sind, 100 g Puderzucker mit 20 ml Milch verrühren, sodass ein dickflüssiger Guss entsteht. Die Scones damit glasieren.

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Aprikosen-Rosmarin-Scones