Zeit für Kekse oder Pina Colada-Cookies

Pina Colada-Cookies

Fragt mich bitte nicht, was im Moment mit mir los ist…Man sollte doch eigentlich meinen, dass man sein Backhoch von Keksen im November und Dezember hat, oder? Bei mir schwirren aber jetzt, mitten im SOMMER, alle möglichen Cookie-Ideen durch den Kopf :D Liegt vielleicht an der Hitze, dass da mein kreativer Geist die Jahreszeiten ein „bisschen“ vertauscht :D Und wenn die Idee sich mal im Kopf festgeklebt hat, dann macht mich das so lange hibbelig, bis ich es ausprobiert habe. Und keiner hält ein halbes Jahr Hibbeligkeit aus! Also lassen wir mal die Jahreszeit außen vor, schmeißt eure Öfen an, denn es gibt Pina Colada-Cookies! :) Ich finde dadurch, dass Kokos, Ananas und sogar ein Schwups Rum in den Cookies mit drin ist, geht das doch auch im Sommer :) Mit einem ausgleichenden Eiskaffee :D

Pina Colada-Cookies

Dauer: 3Minuten + 10 Minuten Backzeit

Menge: 40 Cookies

Cookies

  • 300 g Mehl
  • 30 g Grieß
  • 120 g weiche Butter
  • 150 g Rohrzucker
  • 50 g weiches oder flüssiges Kokosöl (falls es bei Zimmertemperatur fest ist, leicht erhitzen)
  • 1 Ei
  • 3 EL Rum
  • 80 g Kokosflocken
  • 200 g kandierte Ananas
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Backpulver

Die Ananas fein hacken. Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. Vom Teig mit einem Löffel kleine Portionen von ca. 20 g abstechen und zu einer Kugel rollen. Die Teigkugeln mit etwas Abstand auf ein Blech mit Backpapier setzen, da die Cookies beim Backen etwas verlaufen. Mit den Fingern die Kugeln leicht flach drücken. Die Cookies im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 8-10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Dekoration

  • 2 EL Kokosflocken
  • 4 TL Kokosöl
  • 200 g gehackte, weiße Kuvertüre

Die Kuvertüre zusammen mit dem Kokosöl in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren schmelzen lassen. Die Cookies zur Hälfte in die Kuvertüre tauchen. Auf ein Backpapier legen und so lange die Schokolade noch nicht fest ist, mit Kokosflocken bestreuen.

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Pina Colada-Cookies

Nix Waffel oder warmer Cookie mit Pekannüssen und Nektarine

Pekannuss-Cookies mit Nektarine

Sagt mir bitte nicht, dass ihr euer Eis immer nur aus der Waffel esst. Lasst sie – also die Waffel, nicht die Eiskugeln :D – bitte einfach mal links liegen und überlegt mal: Statt dieser labberigen, pappeartigen Waffel gibt es einen lauwarmen Cookie mit Pekannüssen und Nektarinen. Einen Cookie, der außen wunderbar knusprig und innen ganz weich ist und auf dem das Eis ganz elegant und cremig anschmilzen könnte. So ein Cookies schreit förmlich danach, dass da eine große Kugel Eis drauf landet, oder? :D Also bitte: Nix Waffel, sondern lauwarmer Cookie :)

Und ja, erst töne ich hier groß mit Eis rum und auf den Fotos gibt es gar kein Eis, sondern Sahne?! Ganz ehrlich: Es war an dem Tag, an dem ich die Fotos machen wollte, so warm, dass mit das mit dem Eis fotografieren einfach zu stressig war. Denn Cookies mit Eispfütze sieht nicht ganz so lecker aus :D „Leider“ musste ich deshalb dann eben auch die Version mit Sahne essen – ähm aufräumen :D Das schmeckt mindestens genau so gut wie mit Eis ;)

Warmer Cookie mit Pekannüssen und Nektarine

Dauer: 15 Minuten + 15 Minuten Backzeit

Menge: 4 große Cookies 

Hilfreich: Kleine, gusseiserne Pfanne

  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 Ei
  • 100 g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 80 g gehackte Pekannüsse
  • 2 Nektarinen
  • Geschlagene Sahne/ Vanilleeis/ …

Den Zucker zusammen mit der Butter cremig schlagen. Das Ei unterrühren. Anschließend Mehl, Backpulver und Salz zügig unterrühren. Den Teig auf die kleinen Pfännchen verteilen und mit den gehackten Nüssen bestreuen. Bei 180 °C ca. 15 Minuten backen. Je nachdem wie groß eure Förmchen und wie dick die Cookies sind, die Backzeit anpassen – der Cookie sollte am besten gerade so durch gebacken sein (oder auch noch ein kleines bisschen roh in der Mitte – je nachdem was ihr mögt), also nicht zu lange im Ofen lassen. Die Cookies noch warm mit Nektarine und Eis oder geschlagener Sahne servieren.

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Pekannuss-Cookies mit Nektarine

Suchtpotenzial oder weiche Zitronen-Cookies mit Mohn

Weiche Zitronen-Cookies mit Mohn

Wer hat Lust auf ein paar weiche Cookies mit Zitrone und Mohn? :) Ich seit dem ersten Cookie eigentlich von morgens bis abends! Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen: WEICHE Cookies. Alleine weiche Cookies ohne Mohn und Zitrone sind schon lecker. Die fruchtige Zitronennote ist dann noch das kleine Sahnehäubchen oben drauf und die perfekte Ergänzung zu dem buttrigen Cookie. Glaubt mir, dass ist Suchtmaterial vom Feinsten. Zusammen mit einem kleinen Kaffee ist das der siebte Kekshimmel! ;-)

Weiche Zitronen-Cookies mit Mohn

Dauer: 20 Minuten + 10 Minuten Backzeit

Menge: 40 Cookies

Cookies

  • 300 g Mehl
  • 30 g Grieß
  • 120 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 50 g Olivenöl
  • 1 Ei
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Mohn
  • Schale von 2 Bio-Zitronen
  • 1/4 TL Salz
  • 1/2 TL Backpulver

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem Teig verkneten. Vom Teig mit einem Löffel kleine Portionen von ca. 20 g abstechen und zu einer Kugel rollen. Die Teigkugeln mit etwas Abstand auf ein Blech mit Backpapier setzen, da die Cookies beim Backen etwas verlaufen. Mit den Fingern die Kugeln leicht flach drücken. Die Cookies im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 8-10 Minuten backen. Sie sollten nur ganz leicht Farbe bekommen. Abkühlen lassen (dabei werden die Cookies noch etwas fester).

Dekoration

  • 50 g Puderzucker
  • 3 TL Zitronensaft
  • Schale von 1 Bio-Zitronen

Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren, bis ein zäher Guss entsteht. Den Guss in eine Plasiktüte füllen, die Spitze abschneiden und die Cookies damit verzieren. Etwas frisch geriebene Zitronenschale auf den Cookies verteilen, solange der Guss noch nicht hart ist.

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Weiche Zitronen-Cookies mit Mohn

Quelle:

Abgewandelt aus acozykitchen.com

Kekse zum Frühstück oder Aprikosen-Cookies mit geröstetem Sesam

Aprikosen-Cookies mit geröstetem Sesam

Uuuuuuuuuuuuund hier kommt der zweite Teil des nachweihnachtlichen Keksentwöhnungsprogramms! Ich habe für euch ein paar Cookies zum Frühstück! Ja, ihr habt richtig gelesen :) COOKIES zum Frühstück. Fast zu gut um wahr zu sein…aber auch nur fast. Im Gegensatz zu den kernigen Brot-Crackern sind die Cookies schön weich und saftig. Haben aber trotzdem durch die Mandeln etwas Biss. Und das allerbeste überhaupt: der geröstete Sesam zusammen mit den getrockneten Aprikosen!!! Das harmoniert einfach grandios :)

Ach ja…den Ofen braucht ihr übrigens gar nicht erst vorheizen, denn die Cookies werden nicht gebacken ;-) Ob das dann überhaupt noch Cookies sind?! Ich finde schon. Sie sind rund, sie sind flach, sie schmecken oberlecker und obendrauf geben sie euch gleich morgens einen ordentlichen Energieschub für die trüben Wintertage. In eurem Tatendrang werdet ihr überhaupt nicht mehr an die ganzen Weihnachtskekse denken. Im Gegenteil! Ihr nehmt euch lieber noch einen Aprikosen-Cookie mit geröstetem Sesam zu eurem Kaffee dazu und startet einfach in den Tag!

Aprikosen-Cookies mit geröstetem Sesam

Dauer: 30 Minuten + 30 Minuten Kühlzeit

Menge: 15 Cookies 

Hilfreich: Runder Ausstecher mit 5 cm Durchmesser

  • 35 g Sesam
  • 180 g getrocknete Aprikosen
  • 65 g Mandeln
  • 30 g gemahlene Haferflocken
  • 40 g Cashew-Mus
  • 15 g + 1 gestr. TL Kokosöl
  • 2 Prisen Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 40 g Zartbitterschokolade

Den Sesam in einer Pfanne bei mittlerer Hitze ohne Fett rösten, bis er etwas Farbe bekommt. Dabei ab und an umrühren. Die Mandeln grob hacken und die Aprikosen sehr fein hacken. Das Cashew-Mus zusmamen mit dem 15 g Kokosöl in einen kleinen Topf geben und unter Rühren bei mittlerer Hitze schmelzen lassen.

Sesam, Aprikosen, Mandeln, gemahlene Haferflocken, Cashew-Kokos-Masse, Zimt und Salz in eine Schüssel geben und gut verkneten, bis eine klebrige Masse entsteht. Zwischen zwei Schichten Frischhaltefolie ca. 1/2 cm dick ausrollen oder mit den Händen flach drücken. Hier ist es wichtig, dass ihr versucht die Masse so gut es geht zusammen zu drücken, damit die Cookies später nicht auseinander fallen. Für 45 Minuten in den Kühlschrank geben. Anschließend die Frischhaltefolie entfernen und Kreise ausstechen.

Die Schokolade mit dem restlichen Kokosöl bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. In eine Plastiktüte füllen, die Spitze abschneiden und die Cookies damit verzieren. Die Schokolade fest werden lassen und die Cookies anschließend in einer Dose im Kühlschrank lagern.

Falls ihr die Cookies noch ein bisschen süßer mögt, könnt ihr noch etwas Marzipan oder fein gehackte, weiche Datteln unter den Teig kneten.

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Aprikosen-Cookies mit geröstetem Sesam