Für mehr Entspanntheit oder Apfel-Müsli-Muffins

Apfel-Müsli-Muffins

Stellt euch mal vor ihr könntet morgens ein bisschen Zeit einsparen und müsstet kein Frühstück vorbereiten. Nur ein Knopfdruck an der Kaffeemaschine und fertig :) Und nein, ich bin niemand, der NUR einen Kaffee als vollständiges Frühstück bezeichnet :D Viel mehr wollte ich euch ein Rezept verraten, was bestens zu einem Kaffee dazu passt und momentan mein absolutes Lieblingsfrühstück ist! Müsli-Muffins mit Apfel. Außer dem Backpulver sind in den Muffins nur Zutaten, die ich sonst auch in mein morgendliches Müsli gemischt habe. Statt dem Müsli, kann man die Muffins allerdings bequem am Vortag backen. Oder man friert sie einfach ein und taut sich dann immer eine kleine Portion für den nächsten Tag auf – das ist sogar noch bequemer :D

Ach ja, und nicht nur dass man damit morgens ein bisschen Zeit spart und den Tag etwas entspannter startet…ich glaube das beste ist einfach, dass es MUFFINS zum Frühstück gibt :) Muffins!!!

Apfel-Müsli-Muffins

Dauer: 15 Minuten + 15-20 Minuten Backzeit

Menge: 12 Muffins

Hilfreich: Muffinförmchen

  • 230 g gemischte Flocken (zum Beispiel eine 4-Korn-Flockenmischung oder einfach Hafer- und Dinkelflocken oder nur Haferflocken)
  • 150 g reife Banane, mit einer Gabel zerdrückt oder püriert
  • 250 g Buttermilch
  • 30 g Mandelmus
  • 2 EL Chia-Samen
  • 15 g geschrotete Leinsamen
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 Apfel
  • 20 g gehackte Mandeln
  • optional: Honig

Alle Zutaten bis auf den Apfel und die gehackten Mandeln in eine Schüssel geben und verrühren. Den Apfel waschen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen und fein würfeln. Apfelwürfel ebenfalls unter den Teig rühren. Den Teig in die Muffinförmchen geben und mit gehackten Mandeln bestreuen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 15 – 20 Minuten backen.

Zum Frühstück finde ich es am besten, wenn die Muffins nicht ganz so süß sind. Wer es gerne noch etwas süßer haben möchte, kann sie mit etwas Honig beträufeln.

Die Muffins lassen sich auch sehr gut einfrieren und dann portionsweise zum Frühstück auftauen :)

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Apfel-Müsli-Muffins

Glückliche Umstände oder Kastanien-Cupcakes mit Orangen-Quark

Kastanien-Cupcakes mit Orangen-Quark

Sehen diese Cupcakes aus wie ein kleiner Unfall? Lustigerweise sind sie das nämlich :D Denn eigentlich sollten das Crêpes werden! Genau…fast das Gegenteil von so einem fluffigen Muffin :D Ich denke mein Fehler war einfach, dass ich etwas später abends unbedingt noch einen Crêpe-Teig mit meiner neusten Errungenschaft ausprobieren wollte: Kastanien-Mehl! Allerdings hatte ich dann ein Ei in der Schüssel und die Menge an Milch leider mit der Menge an Mehl vertauscht. D.h. der Teig war viiiiiiel zu fest für Crêpes und ich wollte auch nicht noch mehr Milch und Eier dazu tun um das ganze Mehl wieder auszugleichen…das hätte eine Crêpes-Portion für die ganze Woche gegeben (und ich kann richtig viel Crêpes essen :D ) Wegschmeißen wollte ich das aber auch nicht und da kam mir die Idee einfach einen Muffinteig daraus zu machen. Die Muffins haben den Abend nicht überlebt, weil das wirklich mit Abstand die fluffigsten Teilchen überhaupt waren. Dann noch ein leicht nussiger Geschmack durch das Kastanien-Mehl…super lecker :) Der zweite Schwung den ich sofort am nächsten Tag gebacken habe, hat noch eine fruchtige Creme aus Orangen und Quark verpasst bekommen…NOCH leckerer! Hier konnte ich mich auch gerade noch lange genug zurück halten um ein paar Fotos zu machen und mir einen flotten Espresso für dazu zu kochen ;-)

Kastanien-Cupcakes mit Orangen-Quark

Dauer: 30 Minuten + 15 Minuten Backzeit

Menge: 10 Stück

Hilfreich: Muffinförmchen

Kastanien-Muffins

  • 2 Eier
  • 90 g Zucker
  • 45 g Mehl
  • 105 Kastanienmehl
  • 4 EL Olivenöl
  • 1 Pck Backpulver
  • 70 ml Milch

Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Anschließend alle anderen Zutaten in die Schüssel geben und zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Muffinförmchen verteilen, so dass sie zu ca. 2/3 gefüllt sind. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Topping

  • 160 g Magerquark
  • 90 g Frischkäse
  • 30 g Zucker
  • 2 Bio-Orangen
  • Optional: Kaffeeöl oder etwas Olivenöl

Für die Orangen-Creme eine der Bio-Orangen abwaschen und die Schale fein abreiben. Die Schale mit dem Quark, Frischkäse und dem Zucker glatt rühren. Die Creme auf die Kastanien-Muffins verteilen und glatt streichen. Die Orangen filetieren. Dazu mit einem scharfen Messer „Deckel“ und „Boden“ der Orangen abschneiden. Dann die restliche Schale ringsum von oben nach unten abscheiden, sodass auch die weiße Haut entfernt wird. Danach sollte die Orange komplett von der Schale befreit sein. Nun die Filets heraus schneiden. Dazu an den Trennwänden entlang schneiden und die Filets heraus lösen. Die Orangenfilets auf die Creme legen und mit etwas Kaffeeöl beträufeln.

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Kastanien-Cupcakes mit Orangen-Quark

Fast wie Vanille oder Tonka-Muffins mit Zartbitter-Ganache

Tonka-Muffins mit Zartbitter-Ganache

Ich sehe förmlich schon die Fragezeichen in euren Gesichtern. Was ist jetzt bitteschön Tonka?! Die Tonka-Bohne ist ein Gewürz und sieht wie eine getrocknete, schwarze und eher unscheinbare Bohne aus. Wenn man diese Bohne allerdings wie eine Muskatnuss ganz fein reibt und in einen Kuchenteig gibt, dann erinnert der Geschmack an Vanille. Nur sogar noch ein bisschen intensiver. Und dann kombiniert man diesen ultra-vanilligen Muffin noch mit einer cremigen Zartbitter-Ganache! Das hört sich schon ziemlich gut an, oder? :) So gut, dass man es eigentlich mal ausprobieren müsste, oder? :) Und dann könnte man mir auch einfach Bescheid sagen und ich würde vorbei kommen und ein paar essen, oder? :D

Wer keine Tonka-Bohnen für die Muffins verwenden möchte, kann diese auch einfach durch fein abgeriebene Schale von einer Bio-Orange ersetzen…das macht die Muffins ein bisschen fruchtiger und passt auch super zu der Zartbitter-Ganache ;-)

Tonka-Muffins mit Zartbitter-Ganache

Dauer: 40 Minuten + 10 Minuten Backzeit

Menge: 40 Mini-Muffins

Hilfreich: Spritzbeutel mit Sternchentülle, kleine Muffin-Förmchen, Muskat-Reibe

Tonka-Muffins

  • 80 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 Eier
  • 115 g Zucker
  • 70 g Crème Fraîche
  • 50 g Butter
  • 1 mittelgroße Tonka-Bohne

Die Tonka-Bohne mit einer Muskat-Reibe fein reiben. Die Butter in einem Topf schmelzen. Die Eier trennen und Eigelb zusammen mit 80 g vom Zucker schaumig rühren. Dann Mehl, Backpulver, Crème Fraîche, flüssige Butter und die geriebene Tonka-Bohne unterrühren. In einer separaten Schüssel das Eiweiß mit den restlichen 35 g Zucker steif schlagen. Das Eiweiß unter den Teig heben und dann den Teig in kleine Muffin-Förmchen füllen, so dass diese zu ca. 2/3 gefüllt sind. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 10 Minuten backen. Da es recht viele Muffins werden und in meine Form nur 15 Muffins passen, habe ich die Muffins in mehreren Schwüngen gebacken.

Zartbitter-Ganache

  • 100 g gehackte Zartbitter-Kuvertüre
  • 10 g Honig oder Agaven-Dicksaft
  • 80 ml Sahne
  • etwas essbares Goldpuder für die Dekoration

Die Sahne zusammen mit dem Honig in einen Topf geben und einmal aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und die Schokolade in den Topf geben. Kurz stehen lassen, bis die Schokolade geschmolzen ist und alles zu einer glatten Masse verrühren. Wenn die Schokoladen-Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist, in den Kühlschrank stellen. Nach ca. 1 Stunde ist die Masse etwas fester geworden. Mit einem Handrührgerät kurz aufschlagen und alles in einen Spritzbeutel mit Sternchentülle füllen. Kleine Schokoladen-Ganache-Tuffs auf die Muffins spritzen. Mit etwas Goldpuder bestäuben. Entweder sofort essen oder kalt stellen :)

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Tonka-Muffins mit Zartbitter-Ganache

In letzter Sekunde oder Oreo-Bananen-Muffins

Oreo-Bananen-Muffins

Wenn man sich so die Zutatenliste für diese kleinen Bananenmuffins durchliest, dann könnte man fast auf die Idee kommen, dass es sich hier um einen GESUNDEN Kuchen handeln könnte. Aber kann gesunder Kuchen überhaupt schmecken?! Ich kam ein bisschen ins Zweifeln und habe an der Stelle quasi die Gesundheits-Notbremse gezogen und schnell noch ein paar Oreo-Kekse in den Muffins versteckt :D Allerdings schmeckt der Kuchen selbst ohne die Oreo-Kekse absolut saftig und ober lecker! MIT den Oreo-Keksen wird der Geschmack dann aber nochmal sowas von nach oben katapultiert (ich sag nur knusprige Oreo-Kekse mit super saftigem Bananenkuchen!) – also lieber nicht weg lassen…und lieber noch einen Kaffee dazu trinken :)

Oreo-Bananen-Muffins

Dauer: 20 Minuten + 20 Minuten Backzeit

Menge: 12 Muffins

  • 200 g reife Bananen
  • 22 g Kokosmehl
  • 25 g Mandelmus
  • 2 Eier
  • 2 EL Honig
  • 1/2 EL Zimt
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 10 Oreo-Kekse

Die Bananen pürieren oder mit einer Gabel zerdrücken. 6 Oreo-Kekse mit einem Messer grob hacken und die anderen 4 Kekse fein mahlen, bis nur noch Krümel übrig sind oder sehr fein hacken.

In einer Schüssel alle Zutaten bis auf die Oreo-Kekse verrühren, so dass ein Teig ohne Klümpchen entsteht. Nun die grob gehackten Oreo-Kekse unterrühren und den Teig auf Muffinförmchen verteilen. Anschließend die Oreo-Krümel auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. Bei 180 °C im vorgeheizten Ofen ca. 20 Minuten backen.

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Oreo-Bananen-Muffins

Quelle:

Abgewandelt aus foodfaithfitness.com