Leicht und schnell oder Quark-Mousse mit Rhabarber-Kompott

Quark-Mousse mit Rhabarber-Kompott

Seid ihr zufällig gerade auf der Suche nach einem leichten und schnellen Dessert? Mit Rhabarber? Ein Dessert, das auch noch gut vorzubereiten ist? Dann ist heute euer Glückstag! Denn genau so ein Dessert ist das Quark-Mousse mit Rhabarber-Kompott :) Ganz viel Rhabarber, Quark und ein bisschen Sahne. Ein luftig lockerer Nachtischtraum mit genau der richtigen Portion Frische dank dem Rhabarber :) Die kleinen leckeren Gläschen sind perfekt als kleiner, süßer Abschluss nach einem Abendessen oder als Nachmittags-Highlight oder einfach statt einem Keks zu einer Tasse Kaffee. Vielleicht lehne ich mich damit etwas zu weit aus dem Fenster (vielleicht aber auch nicht :D )…ich behaupte fast, wenn man noch ein paar Haferflocken zwischen dem Mousse und dem Kompott versteckt, geht das sogar als Frühstück durch ;-)

Quark-Mousse mit Rhabarber-Kompott

Dauer: 30 Minuten + 1 Stunde Kühlzeit

Menge: 7 kleine Gläschen

  • 1/2 ausgekratzte Vanilleschote
  • 350 g Rhabarber
  • 75 + 30 g Zucker
  • 1 gehäufter TL Stärke
  • 100 g Sahne
  • 200 g Quark

Zunächst das Rhabarber-Kompott zubereiten, damit es abkühlen kann. Dafür den Rhabarber waschen und in kleine Würfel schneiden (wenn man den Rhabarber nicht schält, wird das Kompott schön rosa). Rhabarber, 75 g Zucker und Vanilleschote in einen Topf geben. In einer kleinen Schüssel die Stärke mit 1 EL Wasser glatt rühren. Den Rhabarber bei mittlerer Hitze erwärmen. Sobald der Rhabarber weich wird die Stärke unterrühren, einmal aufkochen und von der Hitze nehmen. Abkühlen lassen.

Für das Quark-Mousse die Sahne steif schlagen und den Quark mit 30 g Zucker glatt rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Die Sahne unter den Quark heben. Das Mousse auf kleine Gläschen verteilen und 1 Stunde kalt stellen. Mit Rhabarber-Kompott servieren.

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Quark-Mousse mit Rhabarber-Kompott

Der große Testlauf oder weißes Kaffee-Crème Brûlée

Weißes Kaffee-Crème Brûlée

Ich bin jetzt schon mehrmals über Rezepte gestolpert, in denen ganze Kaffeebohnen in Milch oder Sahne aufgekocht werden – So soll angeblich der Kaffeegeschmack in die Flüssigkeit übergehen, aber trotzdem alles schön weiß bleiben. Ehrlich gesagt konnte ich mir das nicht so richtig vorstellen, dass das auch funktioniert. Kaffeegeschmack ok, aber irgendwie hatte ich meine Zweifel ob die braune Farbe auch wirklich in den Böhnchen bleibt, wenn sie nicht gemahlen sind. Ich beschloss mich der Herausforderung zu stellen und an einem Rezept für ein weißes Kaffee-Crème Brûlée zu tüfteln. Sollte der Kaffeebohnen-Trick funktionieren, ist das mit dem weißen Crème Brûlée ja quasi geschenkt :D Und tatsächlich hat es geklappt :) Weißes Créme Brûlée und super leckerer Kaffeegeschmack :)

Weißes Kaffee-Crème Brûlée

Dauer: 30 Minuten + 20 Minuten Backzeit + 1 Tag Zeit zum Ziehen

Menge: 6 kleine Portionen 

Hilfreich: Flambierbrenner, ofenfeste, flache Förmchen

  • 50 ml Milch
  • 150 ml Sahne
  • 30 g Kaffeebohnen
  • 2 Eiweiß
  • 40 g + 3 EL Zucker
  • 100 g Mascarpone

Einen Tag vorher die Kaffee-Sahne vorbereiten. Dafür Milch, Sahne und Kaffeebohnen in einen Topf geben und einmal aufkochen lassen. Abkühlen lassen und über Nacht abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag die Kaffee-Sahne durch ein Sieb gießen und die Kaffeebohnen entfernen. Kaffee-Sahne mit Mascarpone in einen Topf geben und einmal aufkochen. In einer Schüssel 40 g Zucker mit dem Eiweiß glatt rühren. Unter rühren die heiße Kaffee-Sahne dazu gießen. Die Sahne-Mischung auf 6 feuerfeste Förmchen verteilen.

Eine große, ofenfeste Form oder ein tiefes Blech in den Ofen schieben. Den Ofen auf 110 °C vorheizen. Wasser aufkochen und so viel heißes Wasser in die Form füllen, dass die Förmchen später zu 3/4 im Wasserbad stehen. Die Förmchen in den Ofen in das vorbereitete, heiße Wasserbad stellen. Eventuell noch etwas Wasser nachgießen, sodass die Förmchen zu 3/4 im Wasserbad stehen. 15 –  20 Minuten stocken lassen. Wenn man an den Förmchen rüttelt, sollte die Creme nicht mehr flüssig aussehen. Die Creme aus dem Wasserbad nehmen und abkühlen lassen. Anschließend mindestens 2 Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Kurz vor dem Servieren etwas Zucker auf die weiße Kaffee-Creme streuen (je dicker die Zuckerkruste werden soll, desto mehr Zucker nehmen) und mit einem Flambierbrenner den Zucker zu einer Zuckerkruste karamellisieren.

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Weißes Kaffee-Crème Brûlée

Dessert zum Frühstück oder Matcha-Joghurt mit Himbeeren und gerösteten Orangen

Matcha-Joghurt mit Himbeeren und gerösteten Orangen

Dessert zum Frühstück! Was für ein verspätetes Weihnachtsgeschenk :) Und Geburtstag noch mit dazu :D Der ursprüngliche Plan war eigentlich auf den Matcha-Joghurt noch ein bisschen Zucker zu streuen und sogar noch ein Crème Brûlée daraus zu machen. Aber wenn man Zucker auf Joghurt streut, dann zieht das schneller Wasser, als man es mit dem Flambierbrenner weg brennen kann. Und weil das jedes Kind weiß, hab ich es gar nicht erst ausprobiert…nicht :D Auf jeden Fall wollte ich einfach noch irgendwas zu den fruchtigen Himbeeren und der ultra sahnigen Matcha-Joghurt-Creme. Nachdem ich mich von der Crème Brûlée-Idee verabschiedet hatte und ich mich von diesem schweren Schicksalsschlag erholt hatte, entdeckte ich noch ein paar Orangen in der Küche. Orangen, an denen ich meine ganze Frustration auslassen konnte :) Mit dem schärfsten Messer bewaffnet, wurden die Orangen massakriert ähm filetiert und mit etwas Rohrzucker unter dem Ofengrill geröstet. Was sich nach sinnlosem Gemetzel anhört, war natürlich wohl durchdacht :D Und am Ende war es genau das, was für ein ober leckeres Dessert-Frühstück noch gefehlt hat! Also zusätzlich zum Kaffee ;-)

Wer das ganze wirklich als Dessert servieren möchte (warum auch immer man das wollen sollte…), kann den Joghurt vielleicht noch etwas süßer machen. Zum Frühstück fand ich es allerdings nicht ganz so süß genau richtig.

Matcha-Joghurt mit Himbeeren und gerösteten Orangen

Menge: 3 Portionen

Dauer: 20 Minuten

  • 1 Bio-Orange
  • 150 g TK-Himbeeren
  • 3 TL gehackte Mandeln
  • 3 TL Haferflocken
  • 1 gehäufter TL Matcha-Pulver (oder etwas mehr, je nach Geschmack)
  • 400 g griechischer Joghurt
  • 3 gestrichene TL Kokosblüten-Zucker (oder Honig)
  • 3 TL Rohrzucker

Die Orange abwaschen und die Hälfte der Schale fein abreiben. Die Schale mit den aufgetauten Himbeeren vermischen. Auf drei Gläschen aufteilen. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis sie etwas braun werden. Abkühlen lassen und auf die Himbeeren geben. Die Haferflocken ebenfalls auf die Himbeeren geben. In einer Schüssel den Joghurt zusammen mit dem Kokosblüten-Zucker und dem Matcha-Pulver verrühren. Den Matcha-Joghurt ebenfalls in die Gläschen geben und glatt streichen.

Die Orange filetieren. Dazu mit einem scharfen Messer „Deckel“ und „Boden“ der Orange abschneiden. Dann die restliche Schale ringsum von oben nach unten abscheiden, sodass auch die weiße Haut entfernt wird. Danach sollte die Orange komplett von der Schale befreit sein. Nun die Filets heraus schneiden. Dazu an den Trennwänden entlang schneiden und die Filets heraus lösen. Die Orangenfilets auf ein Blech geben und mit dem Rohrzucker bestreuen. Nutzt die Grillfunktion in eurem Ofen und heizt diesen auf 250 °C um die Filets ca. 10 Minuten zu rösten (zwischendurch immer mal wieder kontrollieren, damit nichts zu dunkel wird). Die Orangenfilets auf den Matcha-Joghurt geben und mit etwas Matcha-Pulver bestreuen.

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Matcha-Joghurt mit Himbeeren und gerösteten Orangen

Chameleonartig oder Espresso-Panna Cotta

Espresso-Panna Cotta

Panna Cotta ist so ein dankbarer und unkomplizierter Nachtisch…Es passt sich einfach jedem Menü und jeden Wünschen an, denn es ist wandlungsfähig ohne Ende! Im Handumdrehen ist ein ganz normales Rezept durch nur eine zusätzliche Zutat komplett verändert und es entsteht fast schon ein neuer Nachtisch :) Dabei ist das Grundprinzip immer das Gleiche: Sahne mit Zucker aufkochen, optional noch etwas zum Abwandeln dazu, Gelatine dazu, ab in den Kühlschrank und fertig ist das komplett stressfreie Dessert! Und Abwandlungen fallen mir so EINIGE ein….zum Beispiel mit Schokolade und Himbeersoße oder man nimmt statt der Sahne Kokosmilch und eine Schokoladensoße dazu oder oder oder.

Ich hatte mal wieder Lust auf eine zusätzliche Portion Kaffee und habe also noch etwas Espresso-Pulver im Nachtisch unter gebracht. Und eine kleine extra Schicht mit Espresso-Gelee. Doppelt hält bekanntlich besser… Oder man geht ganz auf Nummer sicher und trinkt noch einen Espresso DAZU ;-)

Espresso-Panna Cotta

Dauer: 30 Minuten + 4 Stunden Kühlzeit

Menge: 8 kleine Portionen

Espresso-Gelee

  • 1 Blatt Gelatine
  • 60 ml Espresso
  • 15 g Zucker

Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Anschließend die Gelatine im heißen Espresso auflösen und den Zucker unterrühren. Das Espresso-Gelee auf die Gläser verteilen. Kalt stellen.

Espresso-Panna Cotta

  • 4 Blatt Gelatine
  • 200 ml Sahne
  • 150 ml Milch
  • 25 g Zucker
  • 2 Pck lösliches Espresso-Pulver für je einen Espresso

Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Sahne mit Milch, Espresso-Pulver und Zucker aufkochen. Von der Hitze nehmen und wenn die Mischung nicht mehr kocht, die Gelatine darin auflösen. Alles auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und wenn das Espresso-Gelee fest geworden ist, das Espresso-Panna Cotta darauf geben, bis die Gläschen voll sind. Mindestens 4 Stunden oder über Nacht kalt stellen.

Entweder im Gläschen servieren oder stürzen (dafür das Gläschen kurz in heißes Wasser halten, damit sich die Panna Cotta löst).

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Espresso-Panna Cotta