Nachholbedarf oder Karamell-Cheesecake mit Zimt-Äpfeln

Karamell-Cheesecake mit Zimt-Äpfeln

Jetzt haben wir ja schon eine ganze Weile Herbst und es gab noch KEIN EINZIGES Apfelkuchenrezept auf dem Blog! Das könnte eventuell daran liegen, dass ich seit letztem Jahr im Herbst überall Kürbis verbacken muss :D Natürlich passt Apfel und Kürbis auch super zusammen, wie in der Kürbis-Rolle mit Zimt-Äpfelchen, aber so richtig zählt das noch nicht als Apfelkuchen… Ein Rezept für einen gedeckten Apfelkuchen und einen Rührkuchen mit Äpfeln gab es auch schon…Was für ein Apfelkuchenrezept fehlt also noch? Genau! Ein Cheesecake mit Apfel! Cheesecake gab es schließlich auch schon länger nicht mehr hier bei Zum Kaffee dazu :D Erschlagen wir also gleich beides mit einem einzigen Kuchen :) Vor allem was für ein Kuchen! Angefangen mit einem super saftigen Boden mit Walnüssen und natürlich Äpfeln, über einen cremigen Cheesecake mit Karamell und oben drauf gaaaaanz viel Apfel. Das lassen wir als herbstlichen Apfelkuchen durchgehen, oder? Dazu empfehle ich euch keine Gesellschaft (denn die essen euch viel zu viel von dem Kuchen weg :D ) und eine große Tasse Milchkaffee :)

Karamell-Cheesecake mit Zimt-Äpfeln

Dauer: 45 Minuten + 55 Minuten Backzeit

Hilfreich: Tortenring oder runde Backform mit 20 cm Durchmesser

Walnuss-Apfel-Boden 

  • 120 g weiche Butter
  • 160 g Zucker
  • 1 Ei
  • 120 g Mehl
  • 1/2 TL Zimt
  • 3/4 TL Lebkuchengewürz
  • 3/4 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • Abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 45 g gehackte Walnüsse
  • 1 Apfel (ca. 120 g)

Am besten zunächst den Karamell für die Cheesecake-Masse zubereiten, da er noch abkühlen muss.

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen. Das Ei unterrühren. Mehl, Zimt, Lebkuchengewürz, Backpulver, Natron und Zitronenschale in die Schüssel geben und kurz verrühren. Den Apfel schälen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen und fein würfeln. Die Apfelwürfel zusammen mit den gehackten Walnüssen unter den Teig ziehen. Den Tortenring auf ein Backblech mit Backpapier setzen und den Teig einfüllen. Bei 180 °C im vorgeheizten Ofen 20 Minuten backen.

Karamell-Cheesecake-Masse

  • 30 g Butter
  • 115 g Zucker
  • 40 ml Sahne
  • 580 g Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 2 Eier
  • 1 1/2 EL Stärke

Zunächst den Karamell kochen. Dafür Butter, Zucker und Sahne in einen Topf geben und bei geringer Hitze so lange rühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann die Hitze erhöhen und so lange köcheln lassen, bis ein brauner Karamell entsteht. Abkühlen lassen. Falls der Karamell sehr hart wird, kurz mit einem Mörser oder einem Standmixer fein mahlen.

Für die Cheesecake-Masse den Frischkäse mit den Eiern und dem Karamell glatt rühren. In einer extra Schüssel die Stärke mit 3 EL der Frischkäse-Masse glatt rühren und dann in die Schüssel zur Frischkäsemasse geben (so entstehen keine Klümpchen). Alles verrühren. Die Karamell-Cheesecake-Masse auf den gebackenen Walnuss-Apfel-Boden geben und bei 150 °C im vorgeheizten Ofen 35 Minuten backen.

Zimt-Äpfel

  • 3 Äpfel
  • 1 EL Butter
  • 3 EL brauner Zucker
  • Saft von 1 Zitrone
  • 1 TL Zimt

Die Äpfel schälen, halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einen Topf geben und so lange köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind. Die Äpfel aus dem Topf nehmen und den restlichen Saft einkochen lassen, bis er eine sirupartige Konsistenz hat. Die Äpfel auf dem abgekühlten Cheesecake verteilen und mit dem Apfel-Zimt-Sirup bestreichen. Im Kühlschrank kalt stellen.

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Karamell-Cheesecake mit Zimt-Äpfeln

Aufgebrezelt oder Kürbis-Creme mit geschlagener Mascarpone und Walnuss-Streusel

Kürbis-Creme mit geschlagener Mascarpone und Walnuss-Streusel

Der gute alte Pudding. Ist ein bisschen wie das hässliche Entlein unter den Nachtischen. Meistens null Deko und ganz viel schwabbelige Haut :D Pudding steht eher so für „muss nicht gut aussehen, schmeckt aber lecker“. Tja und wie meistens, machen alle auf einmal ganz große Augen, wenn sich das Entlein – in unserem Fall das Pudding-Entlein – mal ein bisschen Schminke ins Gesicht haut und ein schickes Kleid anzieht. Da ist auf einmal keine schwabbelige Haut mehr zu sehen und dem ein oder anderen bleibt der Mund einfach offen stehen! Denn genau: Pudding kann auch elegant sein, wenn er will! Schaut euch nur mal diese samitige Creme mit Kürbis und Gewürzen an (es an dieser Stelle noch Pudding zu nennen, ist einfach viel zu profan :D)! Auf dieser Creme thront anmutig ein Klecks geschlagene Mascarpone und ein paar knusprige Walnuss-Streusel. Das kann aber wirklich locker mit einem Mousse au Chocolat oder einem Tiramisu mithalten, oder? :) Vor allem wenn es noch einen kleinen Espresso dazu gibt!

Kürbis-Creme mit geschlagener Mascarpone und Walnuss-Streusel

Dauer: 35 Minuten + 10 Minuten Backzeit

Menge: 6 kleine Gläschen

Walnuss-Streusel

  • 30 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 35 g brauner Zucker
  • 40 g gehackte Walnüsse

Die Butter in einem Topf schmelzen lassen. Anschließend alle anderen Zutaten dazu geben und mit einem Löffel so lange alles verrühren, bis krümelige Streusel entstehen. Die Streusel auf ein Blech mit Backpapier geben und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Kürbis-Creme

  • 110 g brauner Zucker
  • 355 ml Milch
  • 120 ml Sahne
  • 120 g Kürbis-Püree (Kürbis dafür schälen, entkernen, würfeln und in einem Topf mit Wasser ca. 15 min weich kochen. Dann pürieren)
  • 1/2 TL Zimt
  • Prise geriebene Muskatnuss
  • 1/2 TL Lebkuchengewürz
  • 1/2 bereits ausgekratzte Vanilleschote
  • 1 TL frisch geriebener Ingwer
  • 1/2 TL Salz
  • 17 g Speisestärke
  • 30 g Butter

In einen Topf den Zucker zusammen mit der Milch, Sahne, Kürbis-Püree, allen Gewürzen, Ingwer und Salz verrühren. In eine kleine Schüssel die Speisestärke geben und mit 2-3 EL der Gewürzmilch glatt rühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Dann die Stärke in die Gewürzmilch rühren. Die Milch unter ständigem Rühren einmal aufkochen lassen und dann 2 weitere Minuten kochen lassen (rühren nicht vergessen! ;-) ). Dann die Butter unterrühren, die Vanilleschote entfernen und den heißen Pudding auf 6 Gläser verteilen und abkühlen lassen. Sobald der Pudding Zimmertemperatur erreicht hat, für mindestens 1 weitere Stunde in den Kühlschrank stellen.

Geschlagene Mascarpone

  • 60 g Mascarpone
  • 60 g Sahne
  • 1 EL Vanillezucker

Alle Zutaten mit einem Handrührgerät in einer hohen Schüssel schaumig schlagen.

Vor dem Servieren je einen Klecks auf die gekühlte Kürbis-Creme geben und ein paar Streusel darüber verteilen.

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Kürbis-Creme mit geschlagener Mascarpone und Walnuss-Streusel

Quelle:

Abgewandelt aus bojongourmet.com

Glaubensfragen oder Kürbis-Buttermilch-Waffeln mit Zartbitterschokolade

Kürbis-Buttermilch-Waffeln mit Zartbitterschokolade

Vielleicht ist es euch auch schon aufgefallen: Bei Waffeln gibt es so was wie zwei Religionen. Wirklich! Die einen schwören drauf, dass eine Waffel richtig braun und super knusprig sein muss und bei den anderen wird der Teig vom Waffeleisen quasi nur kurz geküsst. Denn je weicher und flaumiger die Waffel, desto besser. Ich bekenne mich zu der letzteren Glaubensgemeinschaft. Nicht nur, dass man in viel kürzerer Zeit viel mehr Waffeln essen ähm backen kann, sondern es schmeckt auch einfach viiiiiiiiiel besser :D Aber es soll auch andere geben…diese knusprigen Waffel-Sympathisanten. Um möglichen Spannungen am Kaffeetisch vorzubeugen, ist es deshalb wohl ratsam, dass man einfach vorher fragt, wie jeder gerne seine Waffeln hätte ;-)

Ich kann für diese Kürbis-Buttermilch-Waffeln auf jeden Fall sagen, dass sie in der knusprigen Version (warum auch immer man die Waffel im Waffeleisen tot backen wollen würde :D ), wie auch in der fluffig weichen einfach super lecker sind :) Vor allem warm, wenn die Schokoladenstückchen noch flüssig sind, mit einem Kaffee dazu!

Kürbis-Buttermilch-Waffeln mit Zartbitterschokolade

Dauer: 15 Minuten + Zeit um die Waffeln zu backen

Menge: 8 Waffeln

Hilfreich: Waffeleisen

  • 150 g weiche Butter
  • 4 Eier
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Pumpkin-Pie-Gewürz (oder Lebkuchen-Gewürz)
  • 125 g Mehl
  • 125 g Vollkorn-Mehl
  • 1 Pck Backpulver
  • 200 g Kürbis-Püree (Kürbis dafür schälen, entkernen, würfeln und in einem Topf mit Wasser ca. 15 min weich kochen. Dann pürieren)
  • 300 g Buttermilch
  • 100 g Zartbitter-Schokolade

Die Schokolade fein hacken. Dann die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Die Eier dazu geben und alles weiter schlagen. Dann alle anderen Zutaten außer die Schokolade in die Schüssel geben und alles zu einem glatten Teig verrühren. Anschließend die Schokolade zum Teig geben und erneut kurz umrühren. Die Waffeln in einem Waffeleisen ausbacken. Am besten schmecken sie noch warm mit Puderzucker :)

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Kürbis-Buttermilch-Waffeln mit Zartbitterschokolade

Kaffee-Kränzchen oder Espresso-Tarte mit Mango

Espresso-Tarte mit Mango

Ich kann euch sagen, heute bin ich bin schon ein bisschen aufgeregt! Denn die liebe Stephie von Meine Küchenschlacht hat mich zum virtuellen Kaffeekränzchen eingeladen! :) Und dreimal dürft ihr raten, was bei meinem mitgebrachten Rezept AUF GAR KEINEN FALL fehlen darf :D Natürlich rede ich von Kaffee!!! In diesem Fall als luftiges Mousse. Dazu gibt es einen knusprigen Schokoladen-Mürbeteig und fruchtiges Mango-Kompott. Hüpft doch mal auf ihren Blog – hier gibt es jede Menge leckere Rezepte :)

Espresso-Tarte mit Mango

Espresso-Tarte mit Mango

Dauer: 1,5 Stunden + 15 Minuten Backzeit

Hilfreich: Tortenring oder Tarteform mit 18 cm Durchmesser, Spritzbeutel mit Sternchentülle

Schokoladen-Mürbeteig

  • 1 EL Kakao-Pulver
  • 90 g Mehl
  • 35 g weiche Butter
  • 20 g Puderzucker
  • 1/2 verquirltes Ei
  • 50 g gehackte Zartbitter-Kuvertüre

Alle Zutaten zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Tortenring damit auskleiden. Dafür den Teig rund auf einem Backpapier ausrollen, den Tortenring darauf setzen und den überschüssigen Teig zu einer Rolle formen. Die Rolle an den inneren Rand des Tortenrings legen und mit den Fingern einen ca. 2 cm hohen Rand formen. Mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen (das verhindert, dass der Boden beim Backen Blasen bildet). Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Die Kuvertüre in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Mit einem Pinsel die Kuvertüre auf dem Boden und dem inneren Rand verteilen.

Mango-Kompott

  • 1 Mango
  • 60 g Gelierzucker 2:1
  • 1 EL Zitronensaft

Die Mango schälen und das Fruchtfleisch vom Kern schneiden. 170 g Mango fein pürieren und 130 g Mango fein würfeln. Das Mango-Püree zusammen mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft in einen Topf geben. Einmal aufkochen lassen und unter Rühren 4 Minuten köcheln lassen. Die Mangowürfel unterrühren und abkühlen lassen. Das Mango-Kompott auf den Mürbeteig-Boden geben und verteilen, sodass eine ca. 0,5 cm hohe Schicht entsteht (evtl. bleibt etwas Kompott übrig – das schmeckt super am nächsten Tag als Marmeladen auf ein Brötchen!).

Espresso-Mousse und Deko

  • 150 ml Milch
  • 40 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 2 Pck lösliches Espressopulver für je 1 Espresso
  • 2 Blatt Gelatine
  • 140 ml Sahne
  • 1/2 Pck Sahnesteif

Für das Mousse die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Milch mit Zucker und Espressopulver in einem Topf verrühren. Etwa 2-3 EL abnehmen und in einer kleineren Schüssel mit dem Eigelb verrühren. Die Espresso-Milch im Topf einmal aufkochen. Dann unter Rühren das Eigelb dazu geben und erneut aufkochen. Vom Herd nehmen und die Gelatine darin auflösen. Abkühlen lassen. Wenn die Masse Zimmertemperatur erreicht hat, in den Kühlschrank stellen. Nach ca. 10-15 Minuten fängt sie an zu gelieren. Dann die Sahne steif schlagen und 70 g davon unterheben. Im Kühlschrank ca. 1 Stunde fest werden lassen (die restlichen 70 g Sahne auch so lange kühl stellen).

Für die Dekoration die restlichen 70 g Sahne mit dem Sahnesteif erneut kurz aufschlagen. In einen Spritzbeutel mit Sternchentülle füllen und den Tarte damit dekorieren. Ich hatte noch etwas Zartbitter-Ganache von ein paar Muffins übrig und habe damit noch ein Muster auf den Tarte gespritzt. Ihr könnt auch einfach geschmolzene Schokolade oder gehackte Schokolade nehmen :)

Bitte einmal ausdrucken :)

Espresso-Tarte mit Mango