Alle Jahre wieder oder Glühweinkuchen

Glühweinkuchen

Ja, ganz genau: GLÜHWEINkuchen :) Mit ganz viel Glühwein…wer hätte das gedacht?! :D Beim Backen verabschiedet sich allerdings der ganze Alkohol und lässt den ganzen Glühweingeschmack zusammen mit einem super saftigen und fluffigen Kuchen zurück. Die nächste gute Nachricht: Ihr könnt so viel Kuchen essen, wie ihr wollt und könnt euch am nächsten Tag noch total unverkatert daran erinnern! :D Und wenn ich euch jetzt noch sage, dass der Kuchen in unter 30 Minuten fix und fertig auf eurem Teller landet, dann versteht ihr bestimmt, warum der Kuchen im Winter jedes Jahr ein paar Mal bei mir (und ab jetzt vielleicht auch von euch ;-) ) gebacken wird ;-) Bitte nicht die zur Vorweihnachtszeit verpflichtende Hand voll Kekse zum Kuchen nicht vergessen…und natürlich eine große Tasse Kaffee :)

Glühweinkuchen

Dauer: 30 Minuten inkl. Backzeit

Menge: 1 Blech

  • 4 Eier
  • 250 g Zucker
  • 150 ml Öl
  • 250 ml Glühwein (oder Rotwein und 1 TL Lebkuchengewürz)
  • 1 TL Zimt
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 300 g Mehl
  • 1 EL Kakao-Pulver
  • 1 Pck Backpulver
  • 140 g Puderzucker
  • Milch

Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Die Zartbitterschokolade fein mahlen und zusammen mit dem Öl, Glühwein, Zimt, Mehl, Kakao-Pulver und Backpulver zu den Eiern geben. Teig gut durchrühren und auf ein Blech mit Backpapier gießen. Im Ofen bei 180 °C ca. 10-15 Minuten backen (Stäbchenprobe). In der Zwischenzeit den Puderzucker mit so viel Milch verrühren, sodass ein Guss entsteht. Den heißen Kuchen sofort damit bestreichen.

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Glühweinkuchen

Quelle:

Abgewandelt aus 1 Teig – 50 Kuchen von Gina Greifenstein

Goldgelbe Kekse oder Spritzgebäck mit Orange und Safran

Safran-Orangen-Spritzgebäck

Die goldgelbe Farbe in den Keksen kommt nicht durch einen Gelbstich im Foto, sondern vom Safran ;-) Und der bringt nicht nur die Farbe, sondern einen ganz besonderen Geschmack für diese kleinen Kekschen mit. Zusammen mit einer feinen Orangen-Note und der weißen Kuvertüre eine echte Weihnachtskeks-Offenbarung! Dank der leuchtenden Farbe sind die Kekse auch im Dunkeln oder auf jedem Keksteller einfach wieder zu finden :D

Spritzgebäck mit Orange und Safran

Dauer: 1 1/2 Stunden inkl. Backzeit

Menge: 3 Bleche

Hilfreich: Spritzbeutel mit Sterntülle

  • 2 Bio-Orangen
  • 0,1 g Safran
  • 150 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 250 g Mehl
  • 75 g gemahlene Mandeln
  • Milch
  • 200 g weiße Kuvertüre
  • Zartbitterkuvertüre

Von beiden Orangen die Schale fein abreiben. Eine Orange halbieren und den Saft auspressen. 3 EL Saft mit dem Safran leicht erwärmen und wieder abkühlen lassen. Dann zusammen mit der Orangenschale, Butter, Zucker, Ei, Mehl, gemahlenen Mandeln und so viel Milch verkneten, dass ein relativ weicher Teig entsteht. Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kleine Stäbchen auf ein Blech mit Backpapier spritzen. Bei 180 °C ca. 7 Minuten backen. Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die beiden Kuvertüren im Wasserbad schmelzen lassen. Das Spritzgebäck zur Hälfte in die weiße Kuvertüre tauchen, abstreichen und auf ein Backpapier setzen zum Trocknen. Wenn alle Kekse in Kuvertüre getaucht wurden, die Zartbitter-Kuvertüre in eine Plastiktüte gießen und die Spitze abschneiden. Feine Linien über den weißen Kuvertüreteil der Kekse malen.

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Safran-Orangen-Spritzgebäck

Quelle:

Abgewandelt aus der Zeitschrift Sweet Dreams November/Dezember 2015

Keine Ausstecherei oder Zimtplätzchen

Zimtplätzchen

Ihr habt nicht so viel Zeit und wollt trotzdem leckere Kekse?! Dann habt ihr sicher keine Lust einen Teig x mal auszurollen und immer wieder auszustechen, oder? Ich hab dazu auch nicht immer Lust. Und genau in solchen Momenten backe ich dann die tollen Zimtplätzchen! Ausrollen, Zuschneiden, fertig! Das Beste: Sie schmecken einfach lecker. Und zimtig… Und sie passen gut zu einer Tasse Kaffee… Und machen sich recht gut auf einem Keksteller :)

Zimtplätzchen

Dauer: 40 Minuten inkl. Backzeit

Menge: 3 Bleche

  • 250 g Mehl
  • 125 g Puderzucker
  • 1-2 TL Zimt
  • 1 Ei
  • 150 g Butter
  • 1 Eigelb
  • 2 EL Milch
  • Mandelblättchen

Mehl, Puderzucker, Zimt, Ei und Butter zu einem Teig verkneten. Teig möglichst rechteckig ausrollen (ca. 30 cm x 15 cm). Eigelb mit Milch verrühren und den Teig damit bestreichen. Mandelblättchen darüber streuen und leicht andrücken. Mit einem scharfen Messer den Teig in kleine Rauten oder Quadrate schneiden. Auf ein Blech mit Backpapier setzen und im Ofen bei 180 °C ca. 7 Minuten backen.

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Zimtplätzchen

Quelle: 

Abgewandelt aus Backen für Weihnachten von Regine Stroner

Der erste Schnee oder Honigkuchen mit Pinienkernen

Honigkuchen mit Pinienkernen

Der erste Schnee scheint hier noch auf sich zu warten zu lassen. Also ich meine den Schnee der sich wie eine Puderzuckerdecke über alles legt, die Sonne aber trotzdem scheint, man zu Hause mit einem guten Buch, einer Decke und einer großen Tasse Milchkaffee auf der Couch sitzt und leise in sich rein grinst, weil man genau weiß, dass man nicht mehr aus dem Haus in die Kälte muss. Ich meinte nicht den Ekel-Matsch-Schnee-Paps, was so eine Kreuzung aus Regen, Schnee und Wind ist, man sich früh in der Dunkelheit seinen Weg zum Auto oder zum Bus vorkämpft und in kürzester Zeit alles kalt und nass ist. Ihr wisst sicher wovon ich rede :D  Um sich also ein bisschen was von diesem Puderzucker-Schnee-Gefühl nach Hause zu holen, wenn der Winter schon schlapp macht, dann würde ich euch diesen Honigkuchen wärmstens empfehlen! Mit viel Honig und ein bisschen Rosmarin und Pinienkernen, was einfach bestens zusammen passt. Und ganz wichtig: Vergesst am Ende den Puderzucker nicht :)

Honigkuchen mit Pinienkernen

Dauer: 45 Minuten inkl. Backzeit

Menge: 8 kleine Kuchen

  • 100 g Pinienkerne
  • 2 Eier
  • 100 g brauner Zucker
  • 100 ml Sonnenblumenkernöl
  • 120 g Buttermilch
  • 4 EL Honig
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Pck Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Zweig Rosmarin (wer möchte kann das auch einfach weg lassen….wäre aber schade, weil das wirklich gut dazu passt ;-) )
  • Puderzucker

Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Abkühlen lassen und in der Zwischenzeit Rosmarin fein hacken. Dann Eier mit Zucker, Öl, Buttermilch und Honig leicht schaumig schlagen. Alle restlichen Zutaten untermischen und in kleine Kuchenförmchen (oder eine Kastenkuchenform) füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 25 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

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Honigkuchen mit Pinienkernen

Quelle:

Cake & Kuchen von Ilona Chovancova