Ganz schön durstig oder Hildabrötchen mit Rotwein

Hildabrötchen mit Rotwein

Ein anderer Titel hätte auch sein können: „Wie man eine ganze Flasche Rotwein in zwei Blechen Kekse versenken kann“ :D Denn ich habe die Flasche nicht während dem Backen getrunken, sondern der ganze Wein ist wirklich in die Kekse gewandet. Großes Weihnachtswichtel-Ehrenwort! :D Wie das gehen soll? Natürlich kann man den Wein nicht einfach über die kleinen Kekschen kippen und das beste hoffen…viel mehr wird die ganze Flasche in ein paar Esslöffel Geschmack komprimiert und dann an die kleinen Kekschen ausgeschenkt :) Trotz Wein im Keks passt natürlich auch ein Milchkaffee dazu ;) Oder ein Glas Rotwein :D

Hildabrötchen mit Rotwein

Dauer: 2 Stunden

Menge: 2 Bleche mit fertigen Keksen

Hilfreich: Ein großer und ein kleinerer Blümchen-Ausstecher

Rotwein-Füllung

  • 1 Flasche Rotwein
  • 1 Anis-Stern
  • 1 Zimtstange
  • 1/2 bereits ausgekratzte Vanilleschote
  • 160 g Zucker

Alle Zutaten zusammen in einen Topf geben und aufkochen lassen. Den Wein so lange köcheln lassen, bis er fast komplett verdampft ist und eine sirupartige Konsistenz hat. Abkühlen lassen.

Vanille-Mürbeteig

  • 125 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 200 g Mehl
  • 1 Vanilleschote

Die Vanilleschote der Länge nach halbieren und mit einem scharfen Messer das Vanillemark heraus kratzen. Das Mark zusammen mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten. Diesen in Folie einschlagen und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend ausrollen und mit dem großen Blümchenausstecher Kekse ausstechen. Aus der Hälfte der Blümchen mit dem kleineren Blümchenausstecher ein Loch in die großen Blümchen stechen. Alle Kekse vorsichtig auf ein Blech mit Backpapier setzen. Bei 180 °C im vorgeheizten Ofen ca. 7 Minuten backen und abkühlen lassen.

Die Kekse zusammen setzen. Dafür ca. 1/3 TL des Rotweinsirups auf ein Blümchen ohne Loch geben und ein Blümchen mit Loch auf den Sirup legen. Falls der Rotwein-Sirup etwas zu zähflüssig für die Verarbeitung ist, kurz erhitzen (kein Wasser dazu geben, der Sirup soll ja später nicht aus den Keksen laufen).

Falls noch etwas vom Sirup übrig ist, hält er sich einige Zeit und schmeckt auch wunderbar zu Vanilleeis!

Bitte einmal ausdrucken :)

Hildabrötchen mit Rotwein

Leckere Optik oder Zimt-Kuchen mit Rotwein-Birnen

Zimt-Kuchen mit Rotwein-Birnen

Ich muss zugeben, so einen Kuchen wollte ich schon IMMER mal machen. Mit ganzen Birnen, die frech oben heraus schauen. Und dann kam mir das Rezept für einen Zimt-Kuchen in die Finger. Einen Zimt-Kuchen, der eigentlich noch ein bisschen Frucht vertragen könnte. Tadaaaa! Fertig war die Idee für einen Zimt-Kuchen mit Rotwein-Birnen. Und ganz ehrlich: Die Birnen machen nicht nur optisch ordentlich was her. Denn zusammen mit diesem flaumigen Zimt-Kuchen schmeckt das einfach nach Weihnachten pur! Und nach deutlich mehr wie nur einem Stück…und nach einem kleinen Espresso dazu :D

Zimt-Kuchen mit Rotwein-Birnen

Dauer: 30 Minuten + 25 Minuten Backzeit

Hilfreich: Kastenform, Standmixer

Rotwein-Birnen

  • 3 kleine Birnen
  • 1 Flasche Rotwein
  • 1 Zimtstange
  • 1/2 bereits ausgekratzte Vanilleschote
  • 1 Anis-Stern

Die Birnen schälen und halbieren. Kerngehäuse entfernen und die Birnenhälften in einen Topf geben. Alles einmal aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten vor sich hin köcheln lassen, bis die Birnen die rote Farbe angenommen haben.

Den Rotwein in dem Topf unbedingt aufheben – dafür gibt es hier ein Rezept ;-)

Zimt-Kuchen

  • 130 g Mandeln
  • 130 g Löffelbiskuit
  • 30 g Orangeat
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 80 g saure Sahne
  • 80 ml Milch
  • 1/2 TL Backpulver

Die Löffelbiskuit grob hacken und im Standmixer fein mahlen. Die Löffelbiskuit-Brösel in eine Schüssel geben. Anschließend das Orangeat würfeln und zusammen mit den Mandeln im Standmixer ebenfalls fein mahlen. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und anschließend alle anderen Zutaten untermischen. Den Teig in eine Kastenform füllen und nun jeweils die zusammen gehörenden Birnenhälften zusammen setzen und die Birnen in den Kuchen setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 25 – 30 Minuten backen.

Bitte einmal ausdrucken :)

Zimt-Kuchen mit Rotwein-Birnen

Quelle:

Zimt-Kuchen abgewandelt aus der Zeitschrift Gusto 12/2004

 

Knisternde Stimmung oder Kürbiskern-Herzchen

Kürbiskern-Herzchen

Vergesst irgendwelche Pinienzapfen, die man auf die Heizung legt und die dann stimmungsvoll knistern! Denn das ist überhaupt nichts gegen diese kleinen Kürbiskern-Herzchen. Sie knistern nämlich genau so, wenn ihr sie aus dem Ofen holt (wegen den Kürbiskernen, die langsam abkühlen)! Und außerdem riechen und vor allem schmecken sie besser als jeder Pinienzapfen…Erst recht, wenn es noch eine Tasse Kaffee dazu gibt ;-)

Kürbiskern-Herzchen

Dauer: 1 Stunde

Menge: 4 Bleche

Hilfreich: Herzchen-Ausstecher

  • 150 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei
  • Abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 255 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • Kürbiskerne

Alle Zutaten bis auf das Eigelb und die Milch zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Folie einschlagen und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend ausrollen, Herzchen ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier setzen. Das Eigelb mit der Milch verrühren und die Kekse mit der Eiermischung bepinseln. Jeweils 2 ungefähr gleich große Kürbiskerne auf jedes Herz setzen und leicht andrücken. Bei 180 °C im vorgeheizten Ofen ca. 7 Minuten backen.

Bitte einmal ausdrucken :)

Kürbiskern-Herzchen

Mein Schatz oder Walnuss-Orangen-Hörnchen

Walnuss-Orangen-Hörnchen

Es ist eeeeeendlich wieder so weit! Ich bin ganz aus dem Häuschen, denn sie hat angefangen, die Keksbacksaison :) Und die aller erste Kekssorte, die es sich in einer meiner Keksdosen bequem machen darf, ist etwas ganz Besonderes für mich. Symbolisch läutet sie viele ausgedehnte Schlendereien über Weihnachtsmärkte, gemütliche Abende, die ich mit Geschenke aussuchen und verpacken verbringe und einfach nur ZIMT ein! Ich liebe Zimt! Jetzt aber wieder zurück zur ersten Kekssorte. Denn so lange es noch keine anderen Kekse gibt, löst sie ein etwas komisches Verhalten bei mir aus. Stellt euch mal Gollum von Herr der Ringe vor, wie er den Ring in der einen Hand hält, mit der anderen liebevoll darüber streichelt und zittrig „Mein Schatz….“ murmelt. Mehr sage ich dazu nicht :D Denn der absolute Albtraum wäre, wenn VOR Weihnachten schon Kekssorten leer sind! Und Keksteller mit nur einer Kekssorte verbrauchen eben sehr viele Kekse von dieser Sorte :D Deshalb versuche ich immer gleich ein paar Sorten an einem Tag zu backen… Was deshalb neben den kleinen Hörnchen noch in meinen Keksdosen gelandet ist, seht ihr die nächsten Tage ;-)

Walnuss-Orangen-Hörnchen

Dauer: 1,5 Stunden

Menge: 3 Bleche

  • 130 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • Abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
  • 100 g gemahlene Walnüsse
  • 100 g Rohrzucker
  • Puderzucker

Die Butter zusammen mit dem Zucker, Mehl und der Orangenschale verkneten. Den Teig möglichst rechteckig auf einem Backpapier ausrollen und die Teigränder mit einem Messer gerade schneiden. Die Hälfte der Walnüsse und des Rohrzuckers auf dem Teig verteilen, leicht andrücken und mit dem Backpapier wenden. Dafür ein zweites Backpapier auf den Teig legen und alles einmal umdrehen. Die andere Seite des Teigs mit den restlichen Walnüssen und dem restlichen Rohrzucker besträuen. Ebenfalls andrücken. Mit einem Messer kleine Dreiecke schneiden und diese zu kleinen Hörnchen aufrollen. Die Hörnchen im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 7-10 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Bitte einmal ausdrucken :)

Walnuss-Orangen-Hörnchen

Quelle:

Abgewandelt aus Adventsbäckerei