Leckere Optik oder Zimt-Kuchen mit Rotwein-Birnen

Zimt-Kuchen mit Rotwein-Birnen

Ich muss zugeben, so einen Kuchen wollte ich schon IMMER mal machen. Mit ganzen Birnen, die frech oben heraus schauen. Und dann kam mir das Rezept für einen Zimt-Kuchen in die Finger. Einen Zimt-Kuchen, der eigentlich noch ein bisschen Frucht vertragen könnte. Tadaaaa! Fertig war die Idee für einen Zimt-Kuchen mit Rotwein-Birnen. Und ganz ehrlich: Die Birnen machen nicht nur optisch ordentlich was her. Denn zusammen mit diesem flaumigen Zimt-Kuchen schmeckt das einfach nach Weihnachten pur! Und nach deutlich mehr wie nur einem Stück…und nach einem kleinen Espresso dazu :D

Zimt-Kuchen mit Rotwein-Birnen

Dauer: 30 Minuten + 25 Minuten Backzeit

Hilfreich: Kastenform, Standmixer

Rotwein-Birnen

  • 3 kleine Birnen
  • 1 Flasche Rotwein
  • 1 Zimtstange
  • 1/2 bereits ausgekratzte Vanilleschote
  • 1 Anis-Stern

Die Birnen schälen und halbieren. Kerngehäuse entfernen und die Birnenhälften in einen Topf geben. Alles einmal aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 25 Minuten vor sich hin köcheln lassen, bis die Birnen die rote Farbe angenommen haben.

Den Rotwein in dem Topf unbedingt aufheben – dafür gibt es hier ein Rezept ;-)

Zimt-Kuchen

  • 130 g Mandeln
  • 130 g Löffelbiskuit
  • 30 g Orangeat
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 80 g saure Sahne
  • 80 ml Milch
  • 1/2 TL Backpulver

Die Löffelbiskuit grob hacken und im Standmixer fein mahlen. Die Löffelbiskuit-Brösel in eine Schüssel geben. Anschließend das Orangeat würfeln und zusammen mit den Mandeln im Standmixer ebenfalls fein mahlen. Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen und anschließend alle anderen Zutaten untermischen. Den Teig in eine Kastenform füllen und nun jeweils die zusammen gehörenden Birnenhälften zusammen setzen und die Birnen in den Kuchen setzen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 25 – 30 Minuten backen.

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Zimt-Kuchen mit Rotwein-Birnen

Quelle:

Zimt-Kuchen abgewandelt aus der Zeitschrift Gusto 12/2004

 

Knisternde Stimmung oder Kürbiskern-Herzchen

Kürbiskern-Herzchen

Vergesst irgendwelche Pinienzapfen, die man auf die Heizung legt und die dann stimmungsvoll knistern! Denn das ist überhaupt nichts gegen diese kleinen Kürbiskern-Herzchen. Sie knistern nämlich genau so, wenn ihr sie aus dem Ofen holt (wegen den Kürbiskernen, die langsam abkühlen)! Und außerdem riechen und vor allem schmecken sie besser als jeder Pinienzapfen…Erst recht, wenn es noch eine Tasse Kaffee dazu gibt ;-)

Kürbiskern-Herzchen

Dauer: 1 Stunde

Menge: 4 Bleche

Hilfreich: Herzchen-Ausstecher

  • 150 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei
  • Abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 255 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Eigelb
  • 1 EL Milch
  • Kürbiskerne

Alle Zutaten bis auf das Eigelb und die Milch zu einem glatten Teig verkneten. Diesen in Folie einschlagen und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend ausrollen, Herzchen ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier setzen. Das Eigelb mit der Milch verrühren und die Kekse mit der Eiermischung bepinseln. Jeweils 2 ungefähr gleich große Kürbiskerne auf jedes Herz setzen und leicht andrücken. Bei 180 °C im vorgeheizten Ofen ca. 7 Minuten backen.

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Kürbiskern-Herzchen

Mein Schatz oder Walnuss-Orangen-Hörnchen

Walnuss-Orangen-Hörnchen

Es ist eeeeeendlich wieder so weit! Ich bin ganz aus dem Häuschen, denn sie hat angefangen, die Keksbacksaison :) Und die aller erste Kekssorte, die es sich in einer meiner Keksdosen bequem machen darf, ist etwas ganz Besonderes für mich. Symbolisch läutet sie viele ausgedehnte Schlendereien über Weihnachtsmärkte, gemütliche Abende, die ich mit Geschenke aussuchen und verpacken verbringe und einfach nur ZIMT ein! Ich liebe Zimt! Jetzt aber wieder zurück zur ersten Kekssorte. Denn so lange es noch keine anderen Kekse gibt, löst sie ein etwas komisches Verhalten bei mir aus. Stellt euch mal Gollum von Herr der Ringe vor, wie er den Ring in der einen Hand hält, mit der anderen liebevoll darüber streichelt und zittrig „Mein Schatz….“ murmelt. Mehr sage ich dazu nicht :D Denn der absolute Albtraum wäre, wenn VOR Weihnachten schon Kekssorten leer sind! Und Keksteller mit nur einer Kekssorte verbrauchen eben sehr viele Kekse von dieser Sorte :D Deshalb versuche ich immer gleich ein paar Sorten an einem Tag zu backen… Was deshalb neben den kleinen Hörnchen noch in meinen Keksdosen gelandet ist, seht ihr die nächsten Tage ;-)

Walnuss-Orangen-Hörnchen

Dauer: 1,5 Stunden

Menge: 3 Bleche

  • 130 g Butter
  • 30 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • Abgeriebene Schale von 1 Bio-Orange
  • 100 g gemahlene Walnüsse
  • 100 g Rohrzucker
  • Puderzucker

Die Butter zusammen mit dem Zucker, Mehl und der Orangenschale verkneten. Den Teig möglichst rechteckig auf einem Backpapier ausrollen und die Teigränder mit einem Messer gerade schneiden. Die Hälfte der Walnüsse und des Rohrzuckers auf dem Teig verteilen, leicht andrücken und mit dem Backpapier wenden. Dafür ein zweites Backpapier auf den Teig legen und alles einmal umdrehen. Die andere Seite des Teigs mit den restlichen Walnüssen und dem restlichen Rohrzucker besträuen. Ebenfalls andrücken. Mit einem Messer kleine Dreiecke schneiden und diese zu kleinen Hörnchen aufrollen. Die Hörnchen im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 7-10 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Bitte einmal ausdrucken :)

Walnuss-Orangen-Hörnchen

Quelle:

Abgewandelt aus Adventsbäckerei

Meine Jahreszeiten oder Kürbiskern-Kuchen mit Schokolade

Kürbiskern-Kuchen mit Schokolade

Wenn man sich so die letzten Beiträge ansieht, könnte man meinen ich habe den Herbst vergessen :D Denn es gibt hier Frühlingsrezepte, Sommerrezepte, gerade bereite ich Winterrezepte vor und dann gibt es Kürbisrezepte! Gefühlt so viele wie Sommer und Frühling zusammen :D Kürbis scheint ein wahres Wundermittelchen für die Kreativität zu sein…Je mehr man davon isst, desto mehr Kürbisideen bekommt man! Und Frühling, Sommer, Kürbis und Winter hört sich sowieso viel runder an, oder? ;-) Ich denke jetzt können wir uns aber so langsam mit einem Käffchen zurück lehnen, dem Kürbis auf Wiedersehen sagen und den Winter begrüßen :) Zum Beispiel mit diesen „verschneiten“, kleinen Kürbiskern-Gugel. Und nein, ich versuche keine Kürbisrezepte mit in den Winter zu schmuggeln…  :D

Kürbiskern-Kuchen mit Schokolade

Kürbiskern-Kuchen mit Schokolade

Dauer: 15 Minuten + 30 Minuten Backzeit (die Mini-Gugel nur 10-15 Minuten backen)

Menge: 1 Kastenform oder 1/3 Rezept für 15 Mini-Gugel

  • 30 g Kürbiskerne
  • 3 Eier
  • 40 g Puderzucker
  • 40 g Zucker
  • 50 ml Sonnenblumenkernöl
  • 1/2 TL frisch geriebener Ingwer
  • abgeriebene Schale von 1 Orange (oder Zitrone)
  • 30 g geriebene Zartbitter-Schokolade
  • 80 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver

Die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Abkühlen lassen und dann grob hacken. Die Eier trennen. Eigelb mit Puderzucker, Ingwer und Orangenschale cremig rühren. Anschließend Mehl, Backpulver, Öl und Schokolade unterrühren. In einer extra Schüssel das Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Zucker steif schlagen. Den Eischnee in drei Portionen unter den Teig heben. In eine Kastenform füllen und bei 180 °C im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen (die Mini-Gugel brauchen nur 15 Minuten).

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Kürbiskern-Kuchen mit Schokolade

Quelle: 

Abgewandelt aus der Zeitschrift Gusto 10/2004