Das Lieblingskeksproblem oder Schokoladen-Spritzgebäck

Schokoladen-Spritzgebäck

Was sind denn eure Lieblingskese? Keine triviale Frage und ich habe leider keine richtige Antwort dafür. Weil ich habe einfach keine Lieblingskekssorte. Dafür esse ich einfach viel zu viele verschiedene Kekse gerne…Lebkuchen, Zimtsterne, Schwarz-Weiß-Gebäck, Spekulatius, … :D Deswegen eine bessere Frage: Welche Kekssorten dürfen auf eurem Lieblingskeksteller nicht fehlen? Auf jeden Fall dieses kleine Schokoladen-Spritzgebäck! Die gibt es bei mir jedes Jahr und sind einfach super. Schön schokoladig und so klein, dass man ruhig ein paar davon zum Kaffee essen kann :)

Schokoladen-Spritzgebäck

Dauer: 1 1/2 Stunden inkl. Backzeit

Menge: 3 Bleche

Hilfreich: Spritzbeutel mit Sterntülle

  • 225 g Mehl
  • 25 g Kakao-Pulver
  • 220 g weiche Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Vollmilch-Kuvertüre
  • 50 g Zartbitter-Kuvertüre

Mehl, Kakaopulver, Butter, Puderzucker und Vanillezucker zu einem relativ weichen Teig verkneten. Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kleine Stäbchen auf ein Blech mit Backpapier spritzen. Bei 180 °C ca. 5 Minuten backen. Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die beiden Kuvertüren im Wasserbad schmelzen lassen. Das Spritzgebäck zur Hälfte in die Vollmilchkuvertüre tauchen, abstreichen und auf ein Backpapier setzen zum Trocknen. Wenn alle Kekse in Vollmilchkuvertüre getaucht wurden, die Zartbitter-Kuvertüre in eine Plastiktüte gießen und die Spitze abschneiden. Feine Linien über den Vollmilchteil der Kekse malen.

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Schokoladen-Spritzgebäck

Quelle:

Abgewandelt aus der Zeitschrift Gusto

 

Ein etwas anderer Klassiker oder Walnuss-Zimtsterne

Walnuss-Zimtsterne

Zimtsterne kennt wohl sicher jeder. Ein absolut klassischer Weihnachtskeks wie aus dem Bilderbuch. Im diesem Bilderbuch steht neben den ganzen Sternchenbildern (ja, die Form ist relativ fest bei diesen Keksen :D ) im Rezept, dass da eigentlich nur Mandeln, Puderzucker, Eiweiß und natürlich Zimt in rauen Mengen ihren Weg in den Keksteig finden. Versucht euch bitte einfach vorzustellen, dass in einem Bilderbuch auch Text steht :D. Ich habe beschlossen dieses Weihnachtskeksbilderbuch dieses Jahr einfach mal „ganz ausversehen“  den Küchentisch hinten runter fallen zu lassen. Es lohnt sich! Denn diese neuen, aber trotzdem noch klassischen Zimtsterne sind einen Tick edler. In dem Teig kommen zu den Mandeln noch ein paar Walnüsse und optisch wird der Zimtstern noch durch ein bisschen Goldpuder aufgepeppt.

Also: Schmeißt die Bilderbücher weg und traut euch ;-) Natürlich kann man sich mit einer Tasse Kaffee ein bisschen Mut antrinken für dieses geradezu rebellische Rezept :D

Walnuss-Zimtsterne

Dauer: 1 1/4 Stunde inkl. Backzeit

Menge: 2 Bleche

Hilfreich: Keksausstecher in Sternform, Standmixer

  • 2 Eiweiß
  • 160 g Walnüsse
  • 160 g Mandeln
  • 1 EL Zimt
  • 160 g Puderzucker
  • essbares Goldpuder

Walnüsse und Mandeln in einem Mixer fein mahlen. Eiweiß steif schlagen und dabei den Puderzucker einrieseln lassen. Es sollte eine steife, aber auch noch streichfähige Creme entstehen. Zimt zu den gemahlenen Nüssen geben und so viel Eiweiß nach und nach unter die Nüsse kneten, bis ein Teig entsteht, der nicht zu sehr klebt und nicht mehr bröselt. Es sollten jetzt noch ca. 6-7 EL von dem Eischnee übrig sein.

Den Teig zwischen zwei aufgeschnittenen Plastikbeuteln ca. 1/2 cm dick ausrollen. Durch die Plastiktüten klebt der Teig nicht an. Mit einem Sternchenausstecher kleine Sterne ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier setzen. Den übrigen Eischnee auf die Sterne streichen. Ich nehme dafür immer ein kleines scharfes Messer – so kann man den Eischnee besonders gut bis in die Sternspitzen verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 150 °C 7 Minuten backen. Abkühlen lassen. Die Sterne sollten innen drin noch ein bisschen weich sein. Die Sterne mit dem Goldpuder verzieren.

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Walnuss-Zimtsterne

Startschuss für die Kekssaison oder Zimt-Shortbread mit Nougat

Zimt-Shortbread mit Nougat

Die ersten Weihnachtskekse für dieses Jahr sind da! Die Kekse von letztem Weihnachten, die sich nach 2015 retten konnten, zähle ich mal nicht mit :D Ich liebe Kekse! In allen Formen und je mehr Sorten, desto besser :) Ich habe mir schon einen kleinen Hamstervorrat an Mehl, Zucker und Butter zugelegt um für die folgenden keks-intensiven Wochen gerüstet zu sein :) Freut euch auf eine ganze Menge toller Rezepte für einen bunten Keksteller in der nächsten Zeit :)

Zimt-Shortbread mit Nougat

Dauer: 1,5 Stunden inkl. Backzeit

Menge: Bleche

Hilfreich: Keksausstecher in Sternchenform, „Stern-Stempel“

  • 60 g Zucker
  • 240 g Mehl
  • 140 g weiche Butter
  • 3 Eigelb
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • Zucker
  • 50 g Nougat

Zucker mit Mehl, Butter, Eigelb, Salz und Zimt verkneten. Teig nicht zu dünn ausrollen (so ca. 7,5 mm dick) und kleine Sternchen ausstechen. In die Mitte der Sternchen mit dem Stempel ein kleines Sternchen vorsichtig hineindrücken (es soll allerdings kein Loch entstehen!). Die Teig-Sternchen im Zucker wälzen und auf ein Blech setzen. Im Ofen bei 180 °C ca. 10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Das Nougat in einem Wasserbad schmelzen und in eine Plastiktüte füllen. Die Spitze abschneiden und die kleinen Stern-Vertiefungen in den Keksen mit Nougat füllen.

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Zimt-Shortbread mit Nougat

Quelle:

 Shortbread abgewandelt von userealbutter.com

Meine kleine Hass-Liebe oder Vanille-Macarons

Vanille-Macarons

Macarons selbst machen ist keine einfache Sache. Macarons kaufen schon, aber dann bringt man sich um den ganzen Spaß :D Meine Leidensgeschichte ist folgende: Erster Versuch: Ich habe voller Elan und Unbedarftheit schön kleine Kreise auf ein Blech gespritzt und im Ofen ist dann alles zu einer großen, viereckigen Macaron-Schale (Schälchen konnte man das beim besten Willen nicht mehr nennen :D ) verlaufen. Bis zur Füllung bin ich gar nicht erst gekommen. Bei meinem zweiten Anlauf lief es schon etwas besser, die Macaron-Schälchen sind tatsächlich auch Schälchen geblieben, aber die Oberfläche war nicht so schön glatt, sondern eher hügelig und aufgeplatzt. Das war zumindest ein Ergebnis was nicht direkt in die Mülltonne gewandert ist und mit einer schokoladigen Füllung sogar auch richtig lecker geschmeckt hat :) Den dritten Versuch könnt ihr auf den beiden Bildern sehen. Ich konnte tatsächlich ein paar fototaugliche Macarons produzieren! Es sahen zwar nicht alle so schön gleichmäßig aus, aber immerhin :) Es wird auf jeden Fall immer besser. Deswegen nicht gleich verzweifeln, wenn die ersten Macarons nichts werden (wenn doch, dann um so besser! :) )…zurück lehnen, Kaffee trinken und einfach weiter üben ;-)

Vanille-Macarons

Dauer: 2-3 Stunden

Menge: ca. 35 Stück

Hilfreich: Zerkleinerer oder Küchenmixer, Sieb, Zuckerthermometer

Macaron-Schälchen

  • 100 g geschälte Mandeln
  • 100 g Puderzucker
  • 75 g Eiweiß
  • 100 g Zucker
  • 25 ml Wasser
  • Kakao-Pulver

Die Mandeln mit dem Puderzucker zusammen in einem Küchenmixer fein mahlen. Alles durch ein relativ feines Sieb sieben und alles erneut mahlen und sieben (es ist wichtig, dass die Mandeln wirklich ganz fein gemahlen sind). Die Mandeln mit der Hälfte des Eiweißes verrühren. Die andere Hälfte steif schlagen. Den Zucker mit dem Wasser in einem Topf aufkochen und so lange kochen, bis die Masse eine Temperatur von 118 °C erreicht hat. Den heißen Zucker in einem dünnen Strahl in das steif geschlagene Eiweiß gießen. Dabei mit einem Handrührer die Masse weiter schlagen. So lange weiter schlagen, bis die Masse nur noch lauwarm ist. Wenn man den Rührer aus der Masse heraus nimmt, sollten dicke Eiweiß-Spitzen an den Rührern hängen. 1/3 des Eischnees unter die Mandelmasse rühren und dann den Rest unterheben. Alles in eine Plastiktüte füllen und diese mit einem Klipp verschließen. Die Spitze abschneiden und gleichmäßige Kreise von ca. 4 cm Durchmesser auf ein Blech mit Backpapier spritzen (ich habe mir vorher die Kreise auf der Rückseite des Backtrennpapiers vorgemalt). Wenn das Blech voll ist, das Blech auf eine harte Oberfläche schlagen, damit die Oberflächen der Macaron-Schälchen komplett glatt werden. Das Kakaopulver in ein Sieb geben und vorsichtig etwas Pulver über die Macaron-Schälchen stäuben. Die Schälchen 30-40 Minuten trocknen lassen (d.h. wenn man mit einem Finger dagegen tippt, sollte kein Teig am Finger kleben bleiben). Die Schälchen im Ofen bei 160 °C ca. 10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Vanille-Füllung

  • 1 Vanilleschote
  • 75 g weiße Schokolade
  • 20 g Sahne

Die Schokolade fein hacken. Die Vanilleschote auskratzen und das Vanillemark mit der Sahne aufkochen. Die Schokolade dazu geben, kurz warten und zu einer homogenen Masse verrühren. Etwas abkühlen lassen. Die Vanille-Creme in eine Plastiktüte füllen und diese mit einem Klipp verschließen. Die Spitze abschneiden und auf die Unterseite der Hälfte der Macaron-Schälchen etwas Creme spritzen. Die andere Hälfte der Schälchen mit der Unterseite vorsichtig auf die Creme drehen (nicht drücken, sonst zerdrückt ihr die Macarons). Abgedeckt 1-2 Stunden kühlen.

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Vanille-Macarons

Quelle: 

Abgewandelt aus herznah.net