Solides Fundament oder Dessertteller mit Orange und Pistazie

Pistazien-Orangen-Dessert

Ja, das kommt jetzt sehr unerwartet, ich weiß :D Ein Nachtisch mit Orange und Pistazien. Das passt meiner Meinung nach echt super zusammen. Großes Jamjam :) Die Idee das ganze auf Beton anzurichten, habe ich letztens in einem Restaurant gesehen. Ich war total begeistert, wie gut das aussieht. Und noch viel besser ist, dass ich mir kurz davor ohne irgendwelchen nachtisch-technischen Hintergedanken selbst so eine Beton-Platte zugelegt hatte! Perfekt. Ein solides Fundament, auf dem ein toller Nachtisch wirklich gut wirken kann. Natürlich kann man das auch auf einem anderen Teller anrichten und es schmeckt genau so gut ;-) Egal welcher Teller oder Beton – Espresso passt gut dazu!

Pistazien-Küchelein

Dessertteller mit Orange und Pistazie

Dauer: 1 Stunde + Zubereitungszeit Pistazien-Mousse

Menge: 8 Portionen

Hilfreich: Kleine, halbrunde Förmchen für das Mousse und zum Backen

Pistazienküchlein

  • 2 Eiweiß
  • 50 g Puderzucker
  • 45 g Pistazien
  • 10 g Zucker
  • 45 g geschmolzene Butter
  • 30 g Mehl

Für die Pistazienküchlein die Pistazien mit dem Zucker fein mahlen. Dann Eiweiß und Puderzucker mit den gemahlenen Pistazien verrühren. Geschmolzene Butter und Mehl ebenfalls unterrühren. In kleine Backförmchen füllen und im Ofen bei 180 °C ca. 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Pistazien-Mousse

Siehe Rezept hier. Das fertige Pistazien-Mousse in kleine halbrunde Förmchen füllen und in den Tiefkühlschrank stellen. Wenn das Mousse nach ca. 1 Stunde durchgefroren ist, das Mousse aus den Förmchen drücken und im Kühlschrank lagern. Alternativ kann man das Mousse auch in eine Schüssel füllen und wenn es im Kühlschrank fest geworden ist, kleine Nocken mit einem Löffel abstechen.

Orangencreme

  • 1 Bio-Orange
  • 2 Orangen
  • 2 TL Stärke

Die Bio-Orange heiß abwaschen und die Schale fein abreiben. Zusammen mit den anderen beiden Orangen auspressen und 120 ml Saft abmessen. Etwas Saft mit der Stärke verrühren und den restlichen Saft in einem Topf mit der Orangenschale aufkochen. Dann die Stärkemischung unterrühen und erneut aufkochen lassen. Abkühlen lassen und in eine Plastiktüte füllen.

Orangen-Deko (die man mitesssen kann)

  • 1 Bio-Orange
  • 175 g Zucker

Die Orange abwaschen und in dünne Scheiben schneiden, diese vierteln. Zucker mit 100 ml Wasser in eine flache Pfanne füllen. Bei mittlerer Hitze so lange erwärmen, bis der Zucker komplett aufgelöst ist (dauert so 10 Minuten, also nicht aufgeben…irgendwann ist es so weit ;-) ). Dann die Orangenscheiben in den Sirup legen, einmal aufkochen lassen und dann 15 Minuten köcheln lassen. Nach der Hälfte der Zeit die Scheiben einmal umdrehen. Auf Küchenpapier abtropfen lassen, dann auf ein Backblech mit Backtrennpapier legen und bei 120 °C ca. 10 Minuten backen, bis die Scheiben getrocknet sind. Den restlichen Sirup ebenfalls für die Deko aufheben.

Pistazien-Krümel

  • 1 EL Pistazien
  • 1 EL Haferflocken
  • 1/2 TL Zucker

Pistazien und Haferflocken bei 180 °C im Ofen ca. 5-10 Minuten rösten. Abkühlen lassen und dann mit dem Zucker fein mahlen.

Die Pistazienkrümel auf einem Teller verteilen, dann die Spitze von der Tüte, in der sich die Orangencreme befindet abschneiden und kleine Punkte damit auf den Teller setzen. Jeweils eine Pistazie auf die Orangencreme drücken. Etwas Orangensirup ebenfalls auf dem Teller verteilen. Dann ein Pistazienküchlein und Pistazienmousse auf den Teller geben und mit den Orangenscheiben dekorieren.

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Pistazien-Mousse

Statt Eis oder Pistazien-Mousse

Pistazien-Mousse

Mein absolutes, absolutes Lieblingseis ist DEFINITIV Pistazieneis. Könnte ich quasi ununterbrochen essen :) Zum Frühstück, mittags, zum Kaffee dazu, nachmittags, abends und dann nochmal ein kleines Gute Nacht-Kügelchen :-) Leider gibt es nicht so eine große Auswahl an Pistazieneis, was man abgepackt kaufen kann und das schmeckt auch lange nicht so gut wie in der Eisdiele. Blöd, wenn man das am liebsten rund um die Uhr essen möchte :-( Eine echte Alternative zu dem Eis, die man selbst ganz einfach machen kann, ist ein Pistazien-Mousse! Das schmeckt super mega lecker nach Pistazie und schlägt das Eis an Cremigkeit um LÄNGEN!! Und jaaaaaaa, man kann es zum Frühstück, mittags, zum Kaffee dazu, nachmittags, abends und dann nochmal kurz vor dem Schlafengehen essen! Wieder ein Problem gelöst :D Den Kaffee dazu nicht vergessen ;-)

Außerdem passen Pistazien auch ziemlich gut zu Orangen…das wäre ja was für einen Nachtischteller. Kommt hier demnächst gaaaaanz zufällig auch ein Rezept dazu :)

Pistazien-Mousse

Dauer: 30 Minuten + mind. 2 Stunden Kühlzeit

Menge: 8 Portionen

  • 120 g Milch
  • 2 Eigelb
  • 60 g Zucker
  • 15 g Stärke
  • 2 Blatt Gelatine
  • 20 g Kakaobutter (kann man auch weg lassen)
  • 45 g Pistazienpaste bzw. -mark, bestehend aus gerösteten Pistazien und ohne Zucker (kann man so kaufen oder man nimmt fein gemahlene Pistazien)
  • 200 ml Sahne

Die Gelatine in etwas Wasser einweichen und die Milch in einen Topf geben. In einer separaten Schüssel Eigelb, Zucker, Stärke und etwas Milch aus dem Topf verrühren, sodass keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die Milch in dem Topf einmal aufkochen lassen. Dann langsam unter ständigem Rühren die heiße Milch in die Eigelb-Stärkemischung gießen. Alles wieder in den Topf füllen und erneut aufkochen lassen (es sollte jetzt wie ein festerer Pudding aussehen). Kakaobutter und Gelatine dazu geben und unterrühren, bis alles geschmolzen ist. Dann die Pistazienpaste unterrühren und abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Sahne steif schlage und unter die abgekühlte Creme heben. In Gläser oder eine Schüssel füllen und mindestens 2 Stunden oder über Nacht kalt stellen.

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Pistazien-Mousse

Quelle:

Abgewandelt aus Torten & Törtchen von Matthias Mittermeier

Kleine Geschenke oder Himbeer-Herz-Cake Pops

Himbeer-Herz-Cake Pops

Ihr seid noch auf der Suche nach einem kleinen Geschenk? Dann hab ich hier genau das Richtige! :) Egal ob als Resteverwertung von dem Vanillekuchen mit Himbeerherzchen oder mit vollem Vorsatz – die kleinen Himbeer-Cake Pops sind wirklich ein tolles Geschenk. Oder man tut sich selbst einfach mal etwas Gutes. Dann aber unbedingt gemütlich auf der Couch mit einer großen Tasse Kaffee ;-)

Himbeer-Herz-Cake Pops

Dauer: 45 Minuten + 45 Minuten Backzeit + 1 Stunde Zeit zum Abkühlen

Menge: 25 Stück

Hilfreich: Kastenform, Holzspieße, Herzchen-Form für Cake Pops oder Herzausstecher

Falls ihr die Reste des Himbeerkuchens von dem Vanillekuchen mit Himbeerherzchen verwendet, entspricht das ungefähr einem halben Rezept, also 12 Cake Pops.

  • 130 g TK-Himbeeren, aufgetaut
  • 3 Eier
  • 185 g weiche Butter
  • 170 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 200 g Mehl
  • 1 Msp rote Lebensmittelfarbe
  • ca. 260 g Frischkäse
  • 300 g Zartbitterkuvertüre
  • Zucker-Deko, zum Beispiel kleine Herzchen oder weiße Kügelchen

Die aufgetauten Himbeeren durch ein feines Sieb streichen. Das sollte ca. 60 g Himbeer-Püree ergeben. Die Butter mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Dann Mehl, Backpulver, Himbeer-Püree und Lebensmittelfarbe unter rühren. Den roten Teig in eine Kastenform füllen und bei 180 °C ca. 45 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Vorne und hinten am Kuchen den Rand dünn weg schneiden, dann den Kuchen in dickere Scheiben schneiden und den Rand oben, unten und an den Seiten weg schneiden. Die Kuchen-„Filets“ grob würfeln und in einem Standmixer zu feinen Krümeln mahlen. Kuchenkrümel mit dem Frischkäse verkneten. Dabei den Frischkäse nach und nach zugeben, bis eine feste Masse entsteht, aus der man stabile Kugeln formen kann. Kugeln mit Hilfe der Herzchenform für Cake Pops in Herzchen drücken. Falls man keine Herzchen-Form hat, kann man die Cake Pop-Masse auch dick ausrollen und mit dem Herzchen-Ausstecher Herzchen ausstechen. Die Herzchen auf Holzspieße spießen.

Die Zartbitterkuvertüre schmelzen und die Cake Pops in den Guss tauchen, gut abtropfen lassen, mit Zucker-Deko bestreuen und zum Beispiel in ein Glas zum Trocknen stellen (Steckmasse oder eine Styroporplatte eignen sich auch gut). Die Cake Pops sollten im Kühlschrank gelagert werden (oder gleich essen geht natürlich auch :D ).

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Himbeer-Herz-Cake Pops

Für das ganze Jahr oder Vanillekuchen mit Himbeerherzchen

Vanille-Kuchen mit Himbeerherzchen

Richtig, nächste Woche ist Valentinstag! Wer seinen Lieben eine besondere Überraschung machen möchte, kann zum Beispiel diesen Vanillekuchen mit Himbeerherzchen backen. Mindestens genau so herzlich ist auch der Cheesecake mit weißer Schokolade und Himbeeren ;-) Ich bin allerdings ein großer Verfechter davon, dass man anderen Leuten das ganze Jahr über eine kleine Freude machen kann und nicht nur am Valentinstag. Von daher kann man bedenkenlos beide Kuchen rund um das Jahr für alle netten Menschen backen ;-)

Leider bleibt bei dem Herzchenkuchen etwas Himbeerkuchen übrig. Bloß nicht wegschmeißen! Damit kann man noch mehr Herzchen machen ;-) Rezept kommt demnächst, versprochen! :-)

Vanillekuchen mit Himbeerherzchen

Dauer: 45 Minuten + 90 Minuten Backzeit + 1 Stunde Zeit zum Abkühlen für den Himbeerkuchen

Hilfreich: Feines Sieb, Kastenform und Herzchen-Ausstecher

Himbeerherzchen

  • 130 g TK-Himbeeren, aufgetaut
  • 3 Eier
  • 185 g weiche Butter
  • 170 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 200 g Mehl
  • 1 Msp rote Lebensmittelfarbe

Die aufgetauten Himbeeren durch ein feines Sieb streichen. Das sollte ca. 60 g Himbeer-Püree ergeben. Die Butter mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Dann Mehl, Backpulver, Himbeer-Püree und Lebensmittelfarbe unter rühren. Den roten Teig in eine Kastenform füllen und bei 180 °C ca. 45 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Vanillekuchen

  • 1 Vanilleschote
  • 3 Eier
  • 1 Eigelb
  • 185 g weiche Butter
  • 170 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 200 g Mehl

Die Vanilleschote halbieren und auskratzen und das Mark zusammen mit der Butter und Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Dann Mehl und Backpulver unter rühren. Den Teig ab besten in eine Plastiktüte füllen und mit einer Klammer verschließen.

Den Himbeerkuchen in dicke Scheiben schneiden und drei Herzchen in verschiedenen Größen (oder immer ein großes) ausstechen. Anschließend die Herzchen und den Vanilleteig folgendermaßen in die Kastenform schichten: Von der Tüte mit dem Teig die Spitze abschneiden, so dass ein fingerdickes Loch entsteht. Eine dicke Teig-Linie in die Kastenkuchen-Form spritzen. Nun die Herzchen hintereinander in einer Linie auf den Vanilleteig setzen und leicht eindrücken. Eine weitere Vanilleteig-Linie auf die Herzchen spritzen und mit einem Löffel verteilen, sodass die Herzchen komplett bedeckt sind. Auf diese Weise noch zwei weitere Herzchen-Linien einarbeiten und dann den restlichen Vanilleteig in der Form verteilen. Bei 180 °C ca. 45 Minuten backen.

Zuckerguss

  • 4 EL Puderzucker
  • Milch

Den Puderzucker mit so viel Milch verrühren, dass ein cremiger Guss entsteht. Diesen über dem abgekühlten Kuchen verteilen und nach Belieben dekorieren. Ich habe zum Beispiel getrocknete Himbeer-Stückchen verwendet.

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Vanille-Kuchen mit Himbeerherzchen