Hüllenlos oder Zitronen-Lavendel-Torte mit weißer Schokolade

Zitronen-Lavendel-Torte mit weißer Schokolade

Sagt euch das Stichwort „Drip Cake“ oder „Naked Cake“ etwas? Denn genau so einen Naked Drip Cake habe ich heute für euch im Gepäck. Frei übersetzt ein hüllenloser Kuchen mit lecker gekleckertem Sößchen :D Hüllenlos, weil man noch die einzelnen Schichten von Außen sieht. Sößchen ist selbsterklärend, oder? :D So viel zu den oberflächlichen Äußerlichkeiten – denn die inneren Werte dieses Törtchens sind auch nicht gerade zu verachten: Luftig lockerer Biskuit, cremiges Lemon Curd und ein blumiges Lavendel-Mousse :) Zusammen mit einem großen Latte Macchiato für mich die perfekte Kombination!

Falls der ein oder andere immer noch total fassungslos über so viel Nacktheit ist…ich denke im Sommer ist das gerade noch so zu vertreten, vor allem als Törtchen! Das mit dem Sößchen gilt vielleicht ausschließlich für Törtchen :D

Zitronen-Lavendel-Torte mit weißer Schokolade

Dauer: 2 Stunden + 1 Nacht Kühlzeit

Hilfreich: Tortenring mit 21 cm Durchmesser, Spritzbeutel mit Sterntülle

Biskuit

  • 6 Eier
  • 60 g Zucker
  • 60 g Puderzucker
  • 85 g Mehl
  • 35 g Speisestärke

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Zucker steif schlagen. Eigelb in einer separaten Schüssel mit dem Puderzucker schaumig schlagen. Mehl und Stärke zu dem Eigelb geben und mit 1/4 des Eischnees unterheben. Anschließend die Hälfte des verbliebenen Eischnees unterheben und schließlich den restlichen Eischnee unterheben. Je ein Drittel des Teiges in einen Tortenring füllen und bei 180 °C 10 Minuten im Ofen backen (wenn man drei Tortenringe hat, können alle auf einmal gebacken werden oder bei einem Ring man backt die Böden einfach nacheinander). Abkühlen lassen. Eventuell die Oberfläche des Biskuits etwas mit einem Messer begradigen.

Lemon Curd

  • 2 – 3 Bio-Zitronen
  • 55 g Zucker
  • 1/2 TL (ca. 5 g ) Speisestärke
  • 30 g Butter
  • 1 Ei

Man kann auch gut die doppelte Menge Lemon Curd zubereiten und die Hälfte in ein Marmeladenglas für das nächste Frühstück füllen ;-)

Von einer Zitrone die Schale fein abreiben. Zitronen halbieren und auspressen, 45 ml Saft abmessen. 1-2 EL des Zitronensafts mit der Stärke in einer kleinen Schüssel glatt rühren. Restlichen Zitronensaft mit Zucker und Zitronenschale in einem Topf aufkochen. Die angerührte Stärke unter Rühren dazu geben. Einmal unter Rühren aufkochen lassen. Dann die Butter unterrühren. Die Eier in einer extra Schüssel verrühren. Den Zitronenpudding unter Rühren dazu gießen. Die gesamte Masse zurück in den Topf geben und erneut unter Rühren aufkochen. Sobald es kocht sofort vom Herd nehmen. Abkühlen lassen.

Lavendel-Mousse

  • 7 Blatt Gelatine
  • 100 g Crème Fraîche
  • 250 g Milch
  • 75 g Lavendelsirup
  • Lila Lebensmittelfarbe
  • 250 g Sahne

Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen lassen. Crème Fraîche mit 60 ml Sirup und Milch glatt rühren. Ca. 3 EL der Masse zusammen mit der Gelatine in einem Topf leicht erwärmen, bis die Gelatine geschmolzen ist (nicht kochen!). Unter Rühren die aufgelöste Gelatine zur Lavendel-Milch gießen. So viel Lebensmittelfarbe dazu geben, bis man mit dem Farbton zufrieden ist – ich habe 3 Msp von einer lila Gelfarbe genommen. Die Masse in den Kühlschrank stellen und sobald sie zu gelieren beginnt (am besten alle 5 Minuten kontrollieren und etwas umrühren), die Sahne steif schlagen und unterheben.

Nun die Torte zusammen setzen. Dafür auf einer Tortenplatte einen Biskuit legen und einen Tortenring darum schließen. Die Hälfte des Lemon Curds darauf verstreichen (allerdings nicht bis ganz an den Rand) und die Hälfte der Lavendel-Creme auf den ersten Biskuit-Boden geben und glatt streichen. Einen zweiten Biskuit-Boden vorsichtig darauf legen. Leicht andrücken und das restliche Lemon Curd darauf verstreichen – ebenfalls nicht ganz bis an den Rand. Die andere Hälfte der Mousse auf den Boden geben, glatt streichen und den letzten Biskuit-Boden auf das Mousse legen. Leicht andrücken. Über Nacht fest werden lassen.

Dekoration

  • 1 Zitrone
  • 100 g Zucker
  • 60 g gehackte, weiße Schokolade
  • 2 + 1 EL Sahne
  • 1 EL Kokosöl
  • 2 EL Lavendelsirup
  • 75 g Frischkäse
  • 15 g Zucker
  • Lila Lebensmittelfarbe

Die Zitrone waschen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Zucker mit 100 ml Wasser in einem Topf aufkochen. Die Zitronenscheiben dazu geben und etwas kochen lassen. Anschließend die Zitronenscheiben auf ein Blech mit Backpapier geben und bei 150 °C ca. 15 – 20 Minuten trocknen lassen. Nach der Hälfte der Zeit evtl. einmal wenden.

1 EL Sahne zusammen mit dem Frischkäse, Zucker und etwas Lebensmittelfarbe aufschlagen. Die Torte mit einem Messer vom Tortenring lösen. Den Lavendelsirup auf dem Biskuit verteilen. Etwas Frischkäsecreme oben auf die Torte geben und glatt streichen. Zur restlichen Creme noch etwas Farbe geben und noch etwas mehr lila färben. Die Creme in einen Spritzbeutel mit Sterntülle geben.

2 EL Sahne, Kokosöl und Schokolade in einen Topf geben. Bei mittlerer Hitze so lange rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen. In eine Plastiktüte geben und die Spitze abschneiden. Die Torte aus dem Kühlschrank holen und die Schokoladenmasse nun am Rand der Torte entlang spritzen, sodass immer mal wieder ein paar „Nasen“ nach unten an der Torte entlang laufen (je kälter die Torte ist, desto besser funktioniert das). Kalt stellen und fest werden lassen.

Die Torte mit der restlichen lila Frischkäsecreme, den getrockneten Zitronenscheiben und ein paar Tupfen der weißen Schokoladencreme dekorieren.

Bitte einmal ausdrucken :)

Zitronen-Lavendel-Torte mit weißer Schokolade

Mit dem Rezept nehme ich übrigens am Knuspersommer vom Knusperstübchen teil – schaut doch mal vorbei! Hier gibt es noch mehr sommerliche Rezepte :)

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Unnötige Paniererei oder Kokos-Torte mit Zartbitterschokolade

Kokos-Torte mit Zartbitterschokolade

Ihr kennt das sicher auch alle: Man hat eine Idee im Kopf und ist sich einfach soooo sicher, dass das in der Umsetzung mindestens, wenn nicht sogar NOCH besser werden wird. Und dann kommt die Realität und streckt einem einfach so frech die Zunge raus :D

Genau so ging es mir mit der Deko für diese Torte. In meinem Kopf stellte ich mir das nämlich so vor: Oben elegante Tupfen aus cremig aufgeschlagener Schokoladen-Ganache und außen diese Schokoladen-Mikado-Keksstäbchen. Aber weil es ja nicht nur eine Schokoladen-Torte, sondern auch eine Kokos-Torte ist, hatte ich für die Mikado-Stäbchen eine ganz „brillante“ Idee. Die wurde auch ohne weitere Überprüfungen DIREKT umgesetzt (ihr merkt schon, hier könnte der Fehler liegen :D). Also habe ich 4 Päckchen Mikado-Stäbchen voller Tatendrang ausgepackt, von jedem Stäbchen den Teil ohne Schokolade mit Honig eingepinselt und in Kokosflocken gewälzt. So würde man gleich an der Deko sehen, dass auch Kokos mit in der Torte ist – toll, oder?

Als ich mit allen Stäbchen fertig war, habe ich dann mal ein Stäbchen an die Torte gehalten und da ist dann der Groschen gefallen. Die Stäbchen sind viel zu hoch für die Torte und das sieht nicht ganz so toll aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Also eher das Gegenteil von brillant :D Somit folgte dann der nächste, leider ungeplante Arbeitsschritt: Den Teil von den Mikados, der mit Kokos paniert ist, abschneiden. Die Mikados umdrehen und die andere Seite abschneiden wollte ich nicht, da der Kokos-Keks-Teil wahrscheinlich an der Torte aufweichen würde…

Und ja, das hätte man vermeiden können, wenn man vor der ganzen Paniererei mal ein Mikado an die Torte gehalten hätte :D Aber vielleicht zahlt sich meine Mikado-Panier-Technik bei einem anderen Rezept wieder aus :D Ich glaube ganz fest dran und genieße jetzt noch ein Stückchen Torte zusammen mit einer großen Tasse Kaffee. Ein bisschen Schmunzeln muss ich jetzt schon, denn ansehen tut man der Torte die ganze unnötige Paniererei ja nicht :)

Kokos-Torte mit Zartbitterschokolade

Dauer: 1 Stunde 45 Minuten + 12 Minuten Backzeit + 1 Nacht zum Kühlen

Hilfreich: Tortenring mit 21 cm Durchmesser, Schritzbeutel mit sternförmiger Spritztülle

Schokoladen-Boden

  • 3 Eier
  • 200 g Zucker
  • 100 g weiche Butter
  • 65 g Kakao-Pulver
  • 250 g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 240 g Milch

Butter mit Zucker schaumig schlagen. Die Eier trennen. Eigelb unter die Buttermasse rühren. Anschließend Mehl, Kakao-Pulver, Backpulver und Milch unterrühren. Das Eiweiß in einer extra Schüssel mit einer Prise Salz steif schlagen. Zunächst die Hälfte des Eischnees unter den Schokoladenteig unterheben, dann die andere Hälfte. Je ein Drittel des Teiges in einen Tortenring füllen und bei 180 °C 12 Minuten im Ofen backen (wenn man drei Tortenringe hat, können alle auf einmal gebacken werden oder bei einem Ring man backt die Böden einfach nacheinander). Abkühlen lassen.

Kokos-Mousse

  • 6 Blatt Gelatine
  • 150 g Milch
  • 25 g Speisestärke
  • 160 g Crème Fraîche
  • 120 g Zucker
  • 100 g Kokosraspel
  • 250 g Sahne

Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Die Stärke mit 3 EL Milch glatt rühren. Die restliche Milch zusammen mit dem Zucker in einem Topf aufkochen. Die Stärke unter Rühren dazu gießen. Erneut aufkochen. Vom Herd nehmen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Dann Crème Fraîche und die Kokosflocken unterrühren. Abkühlen lassen. Sahne steif schlagen und unterheben.

Den ersten Schokoladen-Boden auf eine Tortenplatte legen und den Tortenring darum schließen. Die Hälfte der Kokos-Mousse auf dem Boden verteilen und dann den zweiten Boden darauf legen. Leicht andrücken. Dann das restliche Mousse darauf verteilen und mit dem letzten Boden abschließen. Ebenfalls leicht andrücken. Die Torte über Nacht fest werden lassen.

Zartbitter-Ganache und Dekoration

  • 250 g Sahne
  • 220 g gehackte Zartbitterschokolade
  • 25 g Zuckerrüben-Sirup
  • 4 Päckchen Mikado-Stäbchen (lange, dünne Kekse mit Zartbitterschokoladen-Überzug)
  • Weiße Zuckerperlen (oder Kokosraspel)

Die Sahne mit dem Sirup aufkochen. Vom Herd nehmen und die Schokolade dazu geben. Kurz stehen lassen und anschließend glatt rühren. Abkühlen lassen. Wenn die Ganache nur noch etwas warm ist, für ca. 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Zwischendurch immer wieder umrühren. In dieser Zeit die Mikado-Stäbchen zuschneiden. Dafür den Teil, der nicht mit Schokolade überzogen ist, abschneiden. Hier entweder alle gleich lang oder absichtlich unterschiedlich lang abschneiden. Die Tortenring mit einem Messer von der Torte lösen.

Wenn die Ganache abgekühlt ist und beginnt fest zu werden, mit einem Handrührer oder der Küchenmaschine wie Sahne aufschlagen (die Ganache sollte heller, luftiger und fester werden). Zunächst den Rand der Torte dünn mit Ganache einstreichen. Dann die Mikado-Stäbchen mit der Schnittfläche nach unten an den Rand der Torte drücken.

Die restliche Ganache in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Oben auf der Torte Schokoladen-Tuffs spritzen und mit Zuckerperlen oder Kokosraspel bestreuen.

Bitte einmal ausdrucken :)

Kokos-Torte mit Zartbitterschokolade

Schande, schande oder Blaubeer-Cheesecake

Blaubeer-Cheesecake

Ich habe überlegt, ob ich die ganze Sache einfach unter den Tisch fallen lassen sollte. Denn ein bisschen peinlich ist es schon. Wovon hier die Rede ist? Ich habe den zweiten Geburtstag von Zum Kaffee dazu schlicht und ergreifend einfach verpennt! Schande über mein Haupt :D Denn als ich dran dachte, dass es doch irgendwann im Sommer wieder so weit sein sollte, da war es eben auch schon zu spät. Genau genommen 12 Tage zu spät.

Aber ich denke so ein schöner Blaubeer-Cheesecake ist als Entschuldigung angemessen :) Alles Gute nachträglich!
Vor etwas mehr als einem Jahr gab es übrigens eine Mango-Crêpe-Torte mit Maracuja und weißer Schokolade zum Geburtstag…ja, da habe ich es geschafft dran zu denken. Aber man wird eben auch älter :D Und vielleicht auch ein bisschen sentimental :) Ich weiß noch ganz genau als ich vor zwei Jahren überlegt habe, ob ich den Blog überhaupt starten soll (Gibt es vielleicht nicht schon genug davon?!) und dass ich so meine Zweifel hatte, ob ich überhaupt die Zeit dafür habe (im Nachhinein habe ich den Zeitfaktor total unterschätzt :D) und ob mir das alles überhaupt Spaß macht (Fotografie und ich waren wie Knoblauch und Schokomousse…in dem Vergleich bin ich natürlich das leckere Mousse :D). Jetzt zwei Jahre später hat sich einiges geändert. Ich kann es mir irgendwie gar nicht mehr ohne meinen kleinen Blog vorstellen :) Ganze 241 Rezepte gibt es hier inzwischen schon und ich habe mich bereits über 268 ganz liebe und so tolle Kommentare von euch gefreut! Vielen Dank! :)

Fragt bitte lieber nicht nach meinen persönlichen Rezept-Favoriten…denn ich habe ja schließlich alle 241 Rezepte probiert und für gut befunden, wenn sie hier gelandet sind. Zählt es, wenn ich sage es gibt 241 erste Plätze? :D

So. Jetzt zu dem nachträglichen Geburtstagstörtchen! Es gibt CHEESECAKE!!! Yeah! :) Ich habe mich für eine Variante entschieden, die nicht gebacken wird (und dann natürlich auch keine Eier enthält). Die Konsistenz wird dadurch ultra cremig und fast schon samtig. Der Geschmack ist wunderbar erfrischend fruchtig nach Blaubeeren und einem Hauch Limette. Der Boden besteht aus gerösteten Mandeln und weißer Schokolade…Genau das richtige für eine Geburtstagsfeier im Sommer, oder? Lasst euch ein großes Stück davon mit einem Eiskaffee schmecken! :)

Blaubeer-Cheesecake

Dauer: 40 Minuten + 1 Nacht zum Festwerden + 1 Nacht Einweichzeit für die Cashew-Nüsse

Hilfreich: Feines Sieb, Pürierstab, Tortenring mit 15 cm Durchmesser

Die Cashew-Nüsse über Nacht in ausreichend Wasser einweichen lassen.

Boden

  • 40 g gehackte Mandeln
  • 50 g weiße Schokolade
  • 1 TL Kokosöl
  • 20 g Haferflocken

Backpapier in der Größe einer Tortenplatte ausschneiden. Auf eine Tortenplatte das Backpapier legen und den Tortenring darauf stellen (das Backpapier verhindert, dass der Boden an der Tortenplatte klebt).

In einer Pfanne ohne Fett die Mandeln anrösten. Die Schokolade in einem Topf zusammen mit dem Kokosöl schmelzen. Die Mandeln zusammen mit den Haferflocken in den Topf geben und mit der Schokolade verrühren.  Nun die Schokoladen-Mandel-Masse in dem Tortenring verteilen, sodass ein Boden entsteht. Im Kühlschrank kalt stellen.

Cheesecake & Deko

  • 150 g Cashew-Nüsse (eingeweicht)
  • 180 + 150 g Blaubeeren
  • 1 EL Zitronensaft
  • 160 g Joghurt-Frischkäse
  • 70 g Agaven-Dicksaft oder Honig
  • 75 g flüssiges Kokosöl (eventuell dafür kurz in einem Topf erhitzen)
  • Abgeriebene Schale von 1 Bio-Limette (oder Zitrone)
  • Salz

180 g der Blaubeeren mit dem Zitronensaft pürieren und durch ein Sieb streichen. Es sollten ca. 130 g Püree entstehen.

In einem hohen Gefäß die abgetropften Cashew-Nüsse mit dem Frischkäse und dem Blaubeer-Püree fein pürieren. Dann den Agavendicksaft, Kokosöl, einer Prise Salz und Limetten-Schale zugeben. Erneut alles pürieren. Auf den vorbereiteten Tortenboden gießen und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Am nächsten Tag den Cheesecake dekorieren. Dafür den Cheesecake zunächst mit einem Messer vom Tortenring lösen. Anschließend einige Blaubeeren halbieren und wie ein Band am Rand des Cheesecakes verteilen. Die restlichen Blaubeeren in die Mitte des Cheesecakes geben und zum Beispiel noch ein paar Kokosflocken darüber streuen.

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Blaubeer-Cheesecake

Definitionssache oder Beeren-Torte mit Haselnuss

Beeren-Torte mit Haselnuss

Optisch ist diese Beeren-Torte mit Haselnuss ja definitiv eine Torte. Wenn man aber einen Blick auf die Zutaten wirft, dann könnte man fast meinen, dass das ein gesundes Frühstück ist! Nur das Becherchen Sahne ist ein kleiner Ausreißer. Kaum Zucker, dafür massig Beeren, Joghurt und Haselnüsse…Und trotzdem ergibt das dann am Ende kein Müsli, in dem alles zusammen gewürfelt und ein Schluck Milch drüber gekippt wird. Ganz im Gegenteil – ich denke dieses Törtchen kann locker mit der Buttercreme-Konkurrenz mithalten. LOCKER :) Und weil keine Butter und gar nicht so viel Zucker drin ist, kann man davon auch locker doppelt so viel essen. LOCKER :D Und eine Tasse Kaffee dazu trinken. Ist schwer sich hier ein „LOCKER“ zu verkneifen :D

Beeren-Torte mit Haselnuss

Beeren-Torte mit Haselnuss

Dauer: 50 Minuten + 20 Minuten Backzeit + 1 Nacht zum Kühlen

Hilfreich: Feines Sieb, Tortenring mit 22 cm Durchmesser

Haselnuss-Boden

  • 4 Eier
  • 125 g Zucker
  • 1 EL Kakao-Pulver
  • 1 Pck lösliches Espresso-Pulver für 1 Espresso
  • 150 g gemahlene Haselnüsse
  • Abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone

Die Eier trennen. Eiweiß in einer Schüssel mit einer Prise Salz steif schlagen. In einer anderen Schüssel Eigelb mit Zucker schaumig schlagen (ca. 5 Minuten). Espresso-, Kakao-Pulver, Zitronenschale und gemahlene Haselnüsse unter die Eigelb-Masse heben. Das Eiweiß in 3 Portionen ebenfalls unterheben.

Den Tortenring auf ein Blech mit Backpapier stellen und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 20 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Beeren-Mousse

  • 600 g gemischte Beeren
  • 320 g Joghurt
  • 60 g Zucker
  • 2 EL Zitronensaft
  • 200 ml Sahne
  • 12 Blatt Gelatine

Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Die Beeren durch ein feines Sieb streichen. Joghurt, Zucker, Zitronensaft unterrühren. 3 EL davon zusammen mit der eingeweichten Gelatine in einen Topf geben. Unter Rühren bei mittlerer Hitze leicht erwärmen, bis die Gelatine sich aufgelöst hat. Weitere 3 EL von der Beeren-Masse unter die Gelatine rühren, dann die Gelatine-Masse unter die Beeren-Masse rühren. Kurz in den Kühlschrank stellen. Die Sahne steif schlagen. Wenn die Beeren-Masse beginnt zu gelieren, die Sahne unterheben.

Den Haselnuss-Boden auf eine Kuchenplatte legen und den Tortenring darum schließen. Die Beeren-Mousse darauf geben, glatt streichen und über Nacht kalt stellen.

Dekoration

  • 150 g gehackte Vollmilchschokolade
  • 2 EL Kakao-Nibs
  • 2 EL Kakao-Pulver
  • Himbeeren & Brombeeren

Die Kuvertüre in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. Kuvertüre auf ein Blech mit Backpapier gießen, etwas verteilen. Mit Kakao-Nibs bestreuen und das Kakao-Pulver durch ein Sieb darüber stäuben. Fest werden lassen. Mit einem Messer die Kuvertüre in unregelmäßige Stücke brechen.

Die Torte mit einem Messer vom Tortenring lösen. An den Rand die Kuvertüre-Stücke drücken. In die Mitte der Torte die Beeren geben.

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Beeren-Torte mit Haselnuss

Quelle:

Abgewandelt aus der Zeitschrift Gusto 03/2011