Statt Nudeln mit Soße oder Eistörtchen mit Sesam und Erdbeeren

Eistörtchen mit Sesam und Erdbeeren

Eigentlich hatte ich mir das kleine Gläschen Tahin, also Sesammus, für ein Nudelrezept zugelegt. Dünne Bandnudeln mit Kirschtomaten und einer samtigen Sesam-Soße. Klingt gut, oder? Mit wässrigem Mund habe ich das kleine Gläschen also gleich in meinen Einkaufswagen verfrachtet. Jetzt wo die Erdbeer-Saison in vollem Gange ist, hatte ich allerdings auch noch eine andere Idee für das Sesammus – Ein Eistörtchen!

Wer vermutet, dass in meiner Küche mehr gebacken als gekocht wird, liegt vielleicht gar nicht so falsch :D Von daher ist auch klar, warum die Idee für die Eistörtchen mit Sesam und Erdbeeren viiiiiiel schneller als die Nudel-Idee umgesetzt wurde :D Ich bin mir nur noch nicht so ganz sicher, ob ich nicht lieber statt den Nudeln noch mehr Eistörtchen machen soll… Das muss ich mir mal bei einer Tasse Kaffee und einem Eistörtchen gut überlegen :)

Eistörtchen mit Sesam und Erdbeeren

Dauer: 45 Minuten + 10 Minuten Backzeit+ 1 Nacht zum Tiefkühlen

Menge: 4 große Törtchen und 4 kleine Törtchen oder 1 Kastenform

Hilfreich: 4 große Metallringe (Durchmesser 7,5 cm) und 4 kleine Metallringe (Durchmesser 4 cm), runde Backform mit 24 cm Durchmesser, Zuckerthermometer oder Wasserbad mit Eiswürfeln

Sesam-Biskuit

  • 2 Eier
  • 20 g Puderzucker
  • 20 g Zucker
  • 20 g Stärke
  • 20 g Mehl
  • 2 EL Sesam

Die Eier trennen. Eiweiß mit dem Zucker und einer Prise Salz steif schlagen. In einer anderen Schüssel die Eigelb mit dem Puderzucker zu einer dicken Creme aufschlagen. Stärke und Mehl und ein Drittel des Eischnees unter die Dotter-Masse heben. Dann den restlichen Eischnee unterheben. Den Biskuit-Teig in eine runde Backform mit 24 cm Durchmesser füllen, mit Sesam bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 10 Minuten backen.

Sesam-Parfait

  • 1 Ei
  • 2 Eigelb
  • 1 EL Puderzucker
  • 75 g Zucker
  • 20 ml Wasser
  • 200 g Sahne
  • 30 g Tahin (Sesammus)
  • 300 g Erdbeeren

In einen Topf Wasser mit Zucker geben und aufkochen. So lange kochen, bis die Mischung 110 °C erreicht hat („zum Faden kochen“).

Wer kein Zuckerthermometer besitzt, kann folgendes machen: Etwas von den Zuckersirup auf einen Löffel in das kalte Wasserbad tauchen, bis der Sirup abgekühlt ist. Den Zuckersirup zwischen Daumen und Zeigefinger nehmen. Wenn man die Finger auseinander zieht, sollte sich ein Sirup-Faden bilden.

Parallel zum Kochen des Zuckersirups das Ei mit dem Eigelb und dem Puderzucker schaumig schlagen. Den heißen Zuckersirup unter rühren in die Eimasse gießen und so lange weiter rühren, bis die Masse auf Zimmertemperatur abgekühlt ist. Das Sesam-Mus einrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben.

Nun die Törtchen zusammen setzen. Aus dem Biskuit 4 große und 4 kleine Ringe ausstechen. Die Metallringe auf ein kleines Brettchen stellen und die Biskuit-Böden in die Ringe legen. Die Erdbeeren entweder halbieren und mit der Schnittfläche nach außen in die Ringe setzen oder die Erdbeeren in dünne Scheiben schneiden und die Scheiben an den Innenrand der Ringe drücken. Die Parfait-Masse auf die Ringe verteilen und über Nacht im Tiefkühler gefrieren.

Erdbeer-Soße

  • 1 EL Zitronensaft
  • 200 g Erdbeeren

Die Erdbeeren waschen, vierteln und mit dem Zitronensaft pürieren. Die Eis-Törtchen vorsichtig aus den Metallringen lösen und mit etwas Erdbeer-Soße servieren.

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Eistörtchen mit Sesam und Erdbeeren

Ohne viele Worte oder Kokos-Mousse-Törtchen mit Karamell

Kokos-Mousse-Törtchen mit Karamell

Ich habe echt lange überlegt, was ich zu diesem Kokos-Mousse-Törtchen mit Karamell schreiben könnte. Aber eigentlich gibt es gar nicht so viel zu sagen…sie waren verdammt schnell weg gegessen, ich muss sie unbedingt öfters machen und die Bilder sprechen irgendwie für sich, oder? :) Das Kokos-Mousse ist genau so luftig, der Karamell-Kern genau so cremig, der Kokos-Cookie-Boden genau so knusprig, wie es aussieht. Und alles passt genau so harmonisch zusammen, wie man es vermuten würde :) Kann nur noch durch eine große Tasse Kaffee NOCH besser gemacht werden :)

Kokos-Mousse-Törtchen mit Karamell

Dauer: 7Minuten + 10 Minuten Backzeit + 2 Nächte zum Tiefkühlen

Menge: 6 Törtchen

Hilfreich: Silikonform für große (Durchmesser ca. 7 cm) und kleine Halbkugeln (Durchmesser ca. 3 cm), Kreisausstecher (Durchmesser ca. 5-6 cm )

Karamell-Kern

  • 120 g Karamell-Creme oder Dulce de Leche
  • 1 Vanilleschote
  • 30 g Crème Fraîche

Die Vanilleschote halbieren und das Mark mit einem Messer heraus kratzen. Vanillemark mir Karamell-Creme und Crème Fraîche glatt rühren. Mindestens 6 kleine Halbkugelförmchen mit der Creme befüllen, mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Tiefkühlschrank fest werden lassen.

Am nächsten Tag Kokos-Cookie-Boden und Kokos-Mousse zubereiten.

Kokos-Cookie-Boden („Leider“ zu große Menge – wer wirklich nur Cookies für die Törtchen haben möchte, halbiert das Rezept)

  • 35 g Butter
  • 80 g brauner Zucker
  • 1 Dotter
  • 2 EL Sahne
  • 140 g Mehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • Salz
  • 3 EL Kokosraspel

Butter mit Rohrzucker, Zucker, Ei und Sahne schaumig schlagen, bis die Masse etwas heller wird. Dann alle restlichen Zutaten außer den Kokosflocken mit in die Schüssel geben und verrühren. Den Teig zwischen zwei Backpapier-Zuschnitten ca. 5 mm dick ausrollen. Das obere Backpapier entfernen und die Kokosraspel über den Teig streuen. Leicht andrücken. Den Teig mit dem unteren Backpapier auf ein Blech ziehen. Bei 180°C im vorgeheizten Ofen ca. 10 Minuten backen. Der Teig sollte gerade ein bisschen Farbe bekommen. So lange die Kekse noch heiß sind, mit einem runden Ausstecher Kreise ausstechen. Abkühlen lassen.

Kokos-Mousse

  • 200 g Kokosmilch
  • 150 g Sahne
  • 10 g Zucker
  • 4 Blatt Gelatine

Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Kokosmilch mit dem Zucker verrühren. Ca. 3-4 EL der Kokosmilch in einem Topf leicht erwärmen und die Gelatine darin auflösen (nicht kochen). Die Gelatine-Kokos-Mischung unter Rühren unter die restliche Kokosmilch rühren. Kokosmilch in den Kühlschrank stellen und während dessen die Sahne steif schlagen. Sobald die Kokosmilch zu gelieren beginnt, die steif geschlagene Sahne unterheben.

Die Törtchen zusammen setzen. Dafür einen halben Esslöffel der Kokos-Mousse in jede der sechs großen Halbkugel-Förmchen geben. Jeweils eine kleine Halbkugel der gefrorenen Karamell-Creme darauf setzen. Anschließend mit Kokos-Mousse auffüllen, sodass die Förmchen noch nicht ganz gefüllt sind. Nun einen Kokos-Cookie-Boden darauf legen und leicht andrücken. Die Förmchen sollten jetzt komplett voll sein. Mit Frischhaltefolie abdecken und über Nacht im Tiefkühler fest werden lassen.

Karamell-Guss und Dekoration

  • 80 g gehackte, weiße Schokolade
  • 40 g Karamell-Creme oder Dulce de Leche
  • 20 g Kokosöl
  • 20 g Milch
  • Kokosraspel

50 g weiße Schokolade, Karamell-Creme, Kokosöl und Milch in einem Topf leicht erwärmen, bis alles geschmolzen ist und ein homogener Guss entsteht. Etwas abkühlen lassen, bis der Guss nur noch lauwarm ist. Die gefrorenen Törtchen aus der Form lösen und auf ein Abtropfgitter mit einem Teller darunter setzen. Den Karamell-Guss über die Törtchen gießen, sodass sie komplett bedeckt sind.

Die restliche weiße Schokolade schmelzen, in eine Plastiktüte füllen und die Spitze abschneiden. Feine Schokoladen-Linien über die Törtchen malen. Mit Kokosflocken dekorieren. Die Törtchen auf eine Kuchenplatte umsetzen und 3 Stunden im Kühlschrank auftauen lassen.

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Kokos-Mousse-Törtchen mit Karamell

Die Qual der Wahl oder Mandel-Tarte mit gemischten Beeren

Mandel-Tarte mit gemischten Beeren

Die Idee für eine Mandel-Tarte mit Beeren ist mir schon länger durch den Kopf gegangen. Ich dachte für ein Kaffeekränzchen im Mai ist das einfach perfekt: Knuspriger Mürbeteig mit einer luftigen Mandel-Mousse. Und ganz vielen Beeren. Doch die Beeren brachten mich etwas ins Überlegen: Lieber Erdbeeren, Himbeeren oder doch Heidelbeeren? Solche schwerwiegenden Entscheidungen müssen schließlich gut durchdacht sein! Ich esse ja alles gerne. Hm. Oder Brombeeren?

Jetzt habt ihr eine ungefähre Idee, was das für ein langwieriger Entscheidungsprozess ist, wenn ich ein Eis essen gehe. Denn da ist die Auswahl ja NOCH größer :D Auf jeden Fall habe ich mich bei der Mandel-Tarte für eine Lösung entschieden, die ich euch in einer Eisdiele eher nicht empfehlen würde: Ich nehme einmal ALLES :) Also Himbeeren, Erdbeeren und Heidelbeeren! Dadurch sieht die Tarte aus wie ein kleines Beerenkörbchen und erst beim Anschnitt sieht man das luftige Mandel-Mousse :)

Da ich heute zu Gast bei Backen macht glücklich bin, könnt ihr das Rezept dort, aber inzwischen auch hier nachlesen :) Organisiert euch am besten vorher noch eine große Tasse Kaffee, denn ehe man sich versieht, durchstöbert man den ganzen Blog und findet ein tolles Rezept nach dem nächsten ;-) Zumindest ging es mir so :)

Mandel-Tarte mit gemischten Beeren

Mandel-Tarte mit gemischten Beeren

Dauer: 45 Minuten + 15 Minuten Backzeit + 2,5 Stunden Kühlzeit

Hilfreich: Tortenring mit 20 cm Durchmesser

Mandelmürbeteig

  • 150 g Mehl
  • 60 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 60 g weiche Butter
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 3,5 TL Milch
  • 3 EL Mandelblättchen
  • 2 EL Aprikosenmarmelade ohne Stückchen

Alle Zutaten bis auf die Mandelblättchen und die Aprikosenmarmelade zu einem Mürbeteig verkneten. Den Teig auf einem Backpapier ausrollen und den Tortenring mittig darauf setzen.. Aus dem Teig, der sich nun außerhalb des Tortenrings befindet, einen Rand von ca. 3 cm Höhe formen. Den mit Teig ausgekleideten Tortenring ca. 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen. Mit einer Gabel mehrere Löcher in den Boden stechen (dann bilden sich beim Backen keine Bläschen). Anschließend bei 180 °C im vorgeheizten Ofen 15 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Den gebackenen Mandelboden vorsichtig mit einem Messer vom Tortenring lösen und auf einen Teller setzen. Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze rösten, bis sie etwas Farbe bekommen. Die Marmelade in einem Topf leicht erwärmen. Den äußeren Rand des Mandelbodens mit Marmelade einstreichen und die Mandelblättchen andrücken.

Vanille-Mousse und Beeren

  • 110 g Milch
  • 20 g Amaretto
  • 150 g Sahne
  • 1 Ei
  • 2 Blatt Gelatine
  • 35 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 125 g Himbeeren
  • 125 g Blaubeeren
  • 250 g Erdbeeren

Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Die Vanilleschote der Länge nach halbieren und auskratzen. Die Milch zusammen mit dem Amaretto, dem Vanillemark und der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen. In einer Schüssel das Ei mit dem Zucker verrühren und die heiße Milch unter Rühren dazu gießen. Alles zurück in den Topf geben und unter Rühren erneut aufkochen. Vom Herd nehmen und die Gelatine darin auflösen. Abkühlen lassen. Die Vanilleschote entfernen. Sahne steif schlagen und in 2 Portionen unter heben. Die Vanille-Mousse auf den Mandelboden geben, glatt streichen und 2 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Vor dem Servieren die Beeren waschen und die Erdbeeren vierteln. Die Beeren auf die Tarte geben.

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Mandel-Tarte mit gemischten Beeren

Karibikgefühle oder Kokos-Cake Pops mit Limette

Kokos-Cake Pops mit Limette

Lustigerweise war ich noch nie in der Karibik, aber bei Kokos muss ich immer an Karibik denken. Türkis blaues Wasser, weißer Sand, ein schattiges Plätzchen und ein gutes Buch…Vielleicht ist das einfach der Einfluss einer gewissen Kokospralinen-Werbung, der ich wohl zu lange ausgesetzt war :D Und wenn ich so drüber nach denke, dann sind diese Kokos-Cake Pops mit Limette wohl die Verarbeitungsversuche von meinem Unterbewusstsein mit dieser traumatischen Werbungserfahrung umzugehen…Jetzt ist auch klar, warum ich beim Essen das zwanghafte Bedürfnis hatte, einen weißen Hut und weiße Klamotten anzuziehen :D Spaß beiseite…geschmacklich finde ich die Cake Pops noch VIEL besser als die auch schon zugegebenermaßen leckeren Pralinen. Die Limette gibt dem ganzen noch den letzten Kick und Cake Pops gehen sowieso immer :) Vor allem, wenn dann noch Kokos und weiße Schokolade mit dabei ist. Hach :) Urlaubsgefühle auch ohne Strand, dafür mit Kaffee :)

Kokos-Cake Pops mit Limette

Dauer: 60 Minuten + 45 Minuten Backzeit (ohne Zeit die der Kuchen zum Auskühlen benötigt)

Menge: 35 Stück

Hilfreich: Standmixer, Holzspieße

  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 4 Eier
  • 1 TL Backpulver
  • abgeriebene Schale von 3 Bio-Limetten
  • ca. 100 g Kokosraspel
  • ca. 350 g Frischkäse
  • 200 g weiße Kuchenglasur

Für den Kuchen die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Eier unterrühren, dann Mehl, 40 g Kokosraspel und Backpulver. Den Teig in eine Kastenform füllen und bei 180 °C ca. 45 Minuten backen. Den Kuchen abkühlen lassen. Der Kuchen kann auch schon am Vortag gebacken werden.

Vorne und hinten am Kuchen den Rand dünn weg schneiden, dann den Kuchen in dickere Scheiben schneiden und den Rand oben, unten und an den Seiten weg schneiden. Die Kuchen-„Filets“ grob würfeln und in einem Standmixer zu feinen Krümeln mahlen. Die Limettenschale zusammen mit den Kuchenkrümel und dem Frischkäse verkneten. Dabei den Frischkäse nach und nach zugeben, bis eine feste Masse entsteht, aus der man stabile Kugeln formen kann. Kugeln von ca. 20 g formen und auf Holzspieße spießen.

Die Kuchenglasur schmelzen und die Cake Pops in den Guss tauchen, abtropfen lassen und so lange der Guss noch nicht fest ist, mit den restlichen Kokosraspel bestreuen. Zum Beispiel in ein Glas zum Trocknen stellen (Steckmasse oder eine Styroporplatte eignen sich auch gut). Die Cake Pops sollten im Kühlschrank gelagert werden (oder gleich essen geht natürlich auch :D ).

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Kokos-Cake Pops mit Limette