Sauer macht lecker oder Zitronen-Haselnuss-Törtchen

Zitronen-Haselnuss-Törtchen

„Sauer macht lustig“ stimmt leider nicht was diese kleinen Törtchen angeht. In diesem Fall macht sauer nämlich wahnsinnig lecker! Das Zitronen-Mousse ist super erfrischend und thront auf einem saftigen Haselnussboden mit feiner Schokoladen-Note. Alles zusammen mit einem Hauch Minze ist einfach perfekt! Und die kleinen Törtchen sind sooooo niedlich! Fast zu schade zum Essen. Aber wirklich nur fast….Denn ich muss gestehen: Selbst das süßeste Törtchen wurde vernichtet. Zusammen mit einem Espresso, der musste auch dran glauben :D

Zitronen-Haselnuss-Törtchen

Dauer: 1 Stunde + 25 Minuten Backzeit + 4 Stunden Kühlzeit

Menge: 14 kleine Törtchen

Hilfreich: Tortenring mit 22 cm Durchmesser, runder Ausstecher mit 5 cm Durchmesser

Haselnuss-Boden

  • 40 g Mehl
  • 15 g Kakao-Pulver
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 125 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 4 Eigelb
  • 200 g gemahlene Haselnüsse

Die Butter zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann die Eigelb zugeben und weiter schaumig aufschlagen. Die restlichen Zutaten unterheben. Den Tortenring auf ein Backblech mit Backpapier stellen und den Teig einfüllen. Bei 160 °C ca. 25 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Zitronen-Mousse

  • 4 Blatt Gelatine
  • 150 ml Milch
  • Abgeriebene Schale von 3 Bio-Zitronen
  • 15 g Vanillepudding-Pulver
  • 100 g Zucker
  • 150 ml Zitronensaft
  • 200 ml Sahne
  • 90 g Magerquark
  • 90 g Mascarpone
  • Minzblättchen
  • 80 ml Sahne
  • 1 Zitrone

Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Die Milch zusammen mit der Zitronenschale und dem Zucker in einen Topf geben. Das Vanillepudding-Pulver in eine separate Schüssel geben und mit 1-2 EL der Milch glatt rühren. Milch im Topf aufkochen und dann das Pudding-Pulver einrühren. Erneut aufkochen lassen. Von der Hitze nehmen und die Gelatine darin auflösen. Zitronensaft, Mascarpone und Quark unterrühren. Abkühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen und unter die Zitronen-Creme heben. Auf dem Haselnussboden verteilen und mindestens 4 Stunden oder besser über Nacht kalt stellen. Mit einem Messer die Torte vom Tortenring lösen. Kleine Törtchen mit dem runden Ausstecher ausstechen (Wer möchte, kann die Torte auch im ganzen servieren). Die Zitrone in dünne Scheiben schneiden und vierteln, die 80 ml Sahne steif schlagen und in einen Spritzbeutel mit Sternchen-Tülle geben. Auf jedes Törtchen zwei Sahne-Tuffs spritzen und mit Zitronenviertel und Minzblättchen dekorieren.

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Zitronen-Haselnuss-Törtchen

Quelle: 

Abgewandelt aus der Zeitschrift Gusto 3/2006

Untrockenbarer Hefeteig oder Himbeer-Rosenkuchen

Himbeer-Rosen-Kuchen

Ich mag Hefekuchen. Allerdings nur, wenn er nicht trocken ist. Genau das ist bei meinem ersten Anlauf von diesem Rosen-Kuchen passiert :( Allerdings fand ich die Idee einfach zu toll und habe das Rezept ein bisschen umgekrempelt, sodass jetzt quasi ein absolut untrockenbarer Hefeteig garantiert ist :) Dieser untrockenbare Hefeteig wird dann in kleinen Schnecken zu einem Kuchen zusammen gesetzt. Der Name des Kuchens kommt daher, dass sie Schnecken, wie kleine Rosen aussehen :) Was dann zum vollkommenen Beeren-Rosenkuchen-Glück fehlt, ist nur noch ein großer Becher voll mit Latte Macchiato!

Himbeer-Rosenkuchen

Dauer: 40 Minuten + 1 Stunde Zeit zum Gehen des Teigs + 45 Minuten Backzeit

Hilfreich: Tortenring, ca 30 cm Zahnseide

  • 1 Pck Trockenhefe
  • 110 g Zucker
  • 2 Eier
  • 120 g lauwarme Sahne
  • 60 g weiche Butter
  • 420 g Mehl
  • 130 g Frischkäse
  • 200 g Himbeer-Marmelade
  • 50 g Puderzucker
  • 15 ml Milch
  • getrocknete Himbeeren

Die Hefe zusammen mit dem Zucker, Eiern und der Sahne in einer Schüssel verrühren. Dann Butter und Mehl unterkneten. Dein Teig entweder eine halbe Stunde gehen lassen oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig zu einem etwas 80 cm x 20 cm großen Rechteck ausrollen. Denn den Teig zunächst mit dem Frischkäse bestreichen, sodass eine lange Kante ca. 1 cm frei bleibt. Anschließend auf dem Frischkäse die Marmelade verstreichen. Von der langen Seite her (allerdings nicht die Seite, bei der 1 cm ohne Frischkäse und Marmelade bestreichen wurde) aufrollen. Das Ende leicht andrücken.

Nun die Rollen in ca. 2,5 cm dicke Scheiben schneiden. Dazu die Zahnseide unter die Rolle legen und über Kreuz zusammen ziehen. Alternativ können die Rollen auch mit einem Messer geschnitten werden (ich finde allerdings, dass es mit der Zahnseide viel einfacher und exakter geht). Die Rollen kreisförmig auf ein Blech mit Backpapier setzen und den Tortenring locker darum schließen. An einem warmen Ort mit einem Tuch abgedeckt erneut 30 Minuten gehen lassen. Dann den Kuchen bei 180 °C ca 45 Minuten backen. Falls der Kuchen zu dunkel wird, nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie abdecken und dann zu Ende backen.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, Puderzucker mit Milch zu einem dickflüssigen Guss verrühren. Den Kuchen damit bestreichen und nach Belieben dekorieren. Ich habe getrocknete Himbeeren genommen.

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Himbeer-Rosen-Kuchen

Dream Team oder Kürbis-Muffins mit Cheesecake-Swirl

Kürbis-Muffins mit Cheesecake-Swirl

Cheesecake esse ich ja für mein Leben gerne. Davon könnte ich mich fast ausschließlich ernähren, wenn es nicht irgendwann gesundheitlich etwas bedenklich wäre :D Meine andere Leidenschaft gilt saftigen Muffins! Wenn man beides kombiniert, dann kommen dabei super saftige Muffins (danke hierfür an den Kürbis :D ) mit einem Cheesecake-Swirl heraus! Und in dem Fall addiert sich der gute Geschmack nicht nur, sondern er explodiert gerade nur so :) Ein kleiner Espresso dazu und der Tag ist gerettet :)

Kürbis-Muffins mit Cheesecake-Strudel

Dauer: 20 Minuten + 18 Minuten Backzeit

Menge: 23 Muffins

Hilfreich: Muffinförmchen

Kürbis-Muffins

  • 425 g Kürbispüree von ca. 1/2 kleinen Hokaido-Kürbis (Kürbiswürfel dafür in Wasser weich kochen, Wasser abgießen und pürieren)
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 170 g Zucker
  • 110 g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 120 ml Öl

Für das Kürbispüree den Kürbis schälen, halbieren und die Kerne entfernen. Den Kürbis grob würfeln und in einen Topf geben. So viel Wasser dazu geben, dass die Würfel bedeckt sind. Leicht köcheln, bis der Kürbis weich ist (ca. 15 Minuten). Dann das Wasser abgießen und die Würfel pürieren. Abkühlen lassen.

Für die Muffins 425 g von dem Kürbispüree abwiegen und mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verrühren. Den Teig auf die Muffinförmchen aufteilen, sodass diese zu ca. 3/4 gefüllt sind.

Cheesecake-Swirl

  • 225 g Frischkäse
  • 50 g Zucker
  • 1 Eigelb

Frischkäse, Zucker und Eigelb glatt rühren. Je ein Esslöffel der Frischkäsemasse in jedes Muffinförmchen geben und mit einem Zahnstocher oder einer Gabel leicht marmorieren. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 18 Minuten backen.

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Kürbis-Muffins mit Cheesecake-Swirl

Quelle:

Abgewandelt aus thenovicechefblog.com

 

Karotten-Inspiration oder Süßkartoffel-Ananas-Cupcakes mit Kokos-Mousse

Süßkartoffel-Ananas-Cupcakes mit Kokos-Mousse

Inspiriert zu diesen Muffins wurde ich von meiner Karotten-Frischkäse-Torte. Ich wollte genau die gleiche, super saftige Konsistenz – nur das Ganze als kleine Cupcakes. Das gleiche Rezept, nur mit einer anderen Form, ist ja aber auch nicht so richtig etwas Neues und deswegen konnte ich das einfach nicht nochmal so machen :D Ich kann wirklich an einer Hand abzählen welche Rezepte ohne Anpassungen ich mehr als einmal gleich gebacken habe :D Statt den Karotten sind also Süßkartoffel und Ananas in den Teig gewandert und das Frosting wurde kurzerhand auch komplett geändert und statt Frischkäse gibt es ein super luftiges Kokos-Mousse. Für den nötigen Biss sorgen dieses Mal auch keine Walnüsse, sondern Pekannnüsse :D Das einzige, was sich nicht geändert hat, ist der Kaffee dazu. Der passt immer noch hervorragend! :)

Süßkartoffel-Ananas-Cupcakes mit Kokos-Mousse

Dauer: 40 Minuten + 20 Minuten Backzeit

Menge: 12 Cupcakes

Hilfreich: Spritzbeutel mit Sterntülle, Reibe, Muffinförmchen

Süßkartoffel-Ananas-Muffins

  • 80 g Süßkartoffel
  • 1/4 Ananas (ca. 125 g)
  • 1 Ei
  • 100 g brauner Zucker
  • 100 ml neutrales Öl (ich habe Sonnenblumenkernöl verwendet)
  • 100 g Mehl
  • 1/3 TL Backpulver
  • 1/3 TL Natron
  • 1/2 TL Zimt
  • 35 g gehackte Pekannnüsse

Die Ananas fein würfeln und die Süßkartoffel fein reiben.

Zucker, Eier und Öl mit einem Handmixer schaumig schlagen. Dann Mehl, Natron, Backpulver und Zimt unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht. Anschließend die Süßkartoffelraspel, Ananaswürfel und die Pekannnüsse unterrühren. Den Teig in Muffinförmchen füllen, so dass sie Förmchen zu 2/3 gefüllt sind und bei 180 °C ca. 20 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Kokos-Mousse

  • 125 ml Sahne
  • 250 ml Kokosmilch
  • 40 g Zucker
  • 5 Blatt Gelatine
  • 3 EL Kokosflocken

Die Kokosflocken in einer Pfanne ohne Fett anrösten.

Die Gelatine nach Packungsanweisung einweichen. Ca. 2 EL der Kokosmilch erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Unter rühren die Gelatine-Mischung unter die restliche Kokosmilch rühren. Den Zucker unterrühren. Die Masse in den Kühlschrank stellen. Sobald sie zu Gelieren beginnt, die Sahen steif schlagen und unterheben. Das Kokos-Mousse in den Spritzbeutel mit der Sterntülle füllen. Von außen nach innen kreisförmig kleine Tuffs auf die Muffins spritzen. Falls die Creme noch zu flüssig ist, die Creme im Spritzbeutel für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Die fertigen Cupcakes mit gerösteten Kokosflocken bestreuen.

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Süßkartoffel-Ananas-Cupcakes mit Kokos-Mousse