Zu Gast oder Dinkelbrötchen mit Walnüssen

Dinkelbrötchen mit Walnüssen

Wenn es um Frühstück geht, muss ich eins gestehen: Für frisch gebackene Brötchen, lasse ich sogar Kuchen links liegen. Und ihr könnt bei den ganzen Kuchenrezepten sicher erahnen WIE gerne ich Kuchen esse! Morgens gibt es einfach nichts besseres als ein noch warmes Brötchen, ganz pur mit Butter. Oh ja!

Allerdings haben frisch gebackene Brötchen immer so einen arbeitsintensiven Beigeschmack. Dachte ich zumindest….bis ich diese Dinkelbrötchen mit Walnüssen ausprobiert habe! Das Rezept ist wirklich super einfach: Teig zusammen rühren, über Nacht ab in den Kühlschrank und am nächsten Morgen, wenn ihr noch ganz verschlafen seid, müsst ihr einfach Nocken abstechen und die in den Ofen befördern. Das sollte sogar der größte Morgenmuffel gebacken bekommen :D

Dinkelbrötchen mit Walnüssen

Da heute Conny von Mein wunderbares Chaos mich an ihren Frühstückstisch eingeladen hat, könnt ihr das Rezept bei ihr (aber inzwischen auch hier) finden. Auf ihrem Blog gibt es den ganzen Januar über jeden Tag ein anderes, tolles Rezept zum Thema Frühstück. Und ja, der Januar ist so gut wie vorbei, also macht euch auf eine wahre Inspirationsflut gefasst :)

Dinkelbrötchen mit Walnüssen

Dauer: 20 Minuten + 15 Minuten Backzeit + 1 Nacht zum Gehen

Menge: 20 kleine Brötchen

  • 200 g Dinkelvollkornmehl
  • 280 g + 1 EL Dinkelmehl Typ 630
  • Prise Zucker
  • 1/2 Würfel frische Hefe
  • 1 1/2 TL Salz
  • 340 + 35 ml lauwarmes Wasser
  • 30 g geschrotete Leinsamen
  • 70 g gehackte Walnüsse

Die Leinsamen mit 35 ml Wasser verrühren und zur Seite stellen.

200 g Dinkelmehl Typ 630 zusammen mit 340 ml Wasser und Zucker verrühren. Die Hefe in die Masse hineinbröseln und glatt rühren. Den Vorteig abgedeckt 10 Minuten gehen lassen, bis er Blasen schlägt. Anschließend das restliche Mehl bis auf 1 EL, Vollkornmehl, die eingeweichten Leinsamen, Walnüsse und Salz zum Vorteil geben. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten und die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken (die Schüssel sollte ca. das 3-fache Volumen des Teigs fassen). Den Teig über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.

Am nächsten Morgen den Ofen auf 200 °C vorheizen. Das Blech auf dem die Brötchen gebacken werden sollen ebenfalls im Ofen mit vorheizen. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, Frischhaltefolie entfernen und 1 EL Mehl über dem Teig verteilen. Mit 2 Löffeln rustikale Nocken vom Teig abstechen und diese auf ein Backpapier setzen.

Das Backpapier mit den Teignocken auf das heiße Blech ziehen und die Brötchen bei 200 °C 12-15 Minuten backen.

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Dinkelbrötchen mit Walnüssen

(K)ein Lottogewinn oder Mandelmuffins mit Kumquatmarmelade und Sahne

Mandelmuffins mit Kumquatmarmelade und Sahne

Im Lotto zu gewinnen ist wohl genau so oder sogar NOCH wahrscheinlicher wie eine Kumquat ohne Kerne zu finden :D So eine mühselige Fummelarbeit. Denn obwohl das ja nur so kleine Dinger sind, passt da eine enorme Menge an Kernen rein! Kurz habe ich überlegt, aber Kerne drin lassen, ist geschmacklich leider auch keine Option :( Am Ende bleibt einem wirklich nichts anderes übrig als in den sauren Apfel zu beißen bzw. die Kerne aus den Kumquats zu operieren.

Jetzt aber genug von dem Gejammer. Denn es gibt in der Tat auch eine gute Nachricht! Es lohnt sich :) Das Endprodukt ist nämlich eine super leckere Kumquatmarmelade mit einer ganz feinen Bitternote, die man nur mit Zitrusfrüchen so toll hin bekommt! Dazu solltet ihr dann UNBEDINGT einen Klecks Sahne und ein paar lauwarme Mandelmuffins genießen. Die sind außen wunderbar knusprig und innen so weich und fluffig. Hach. Seid also nicht traurig, wenn ihr beim Kumquat-Kerne-Lotto nichts gewinnt – geschmacklich habt ihr dafür den absoluten Hauptgewinn :)

Mandelmuffins mit Kumquatmarmelade und Sahne

Dauer: 30 Minuten + 15 Minuten Backzeit

Menge: 30 kleine Muffins

Hilfreich: Backform für kleine Muffins

Mandelmuffins

  • 140 g Mehl
  • 60 g geschälte, gemahlene Mandeln
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Backpulver
  • 120 ml Milch
  • 65 g Sonnenblumenkernöl
  • 1 Ei
  • Mandelblättchen

Alle Zutaten in eine Schüssel geben. Alles kurz verrühren, bis ein Teig entsteht. Den Teig in die die Muffinförmchen geben und die Mandelblättchen darüber streuen. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C 15 Minuten backen (Stäbchenprobe!).

Toppings

  • 16 Kumquats
  • 40 g Zucker
  • 1/2 ausgekratzte Vanilleschote
  • 200 ml Sahne
  • 1 geh. EL Vanillezucker

Die Kumquats waschen und in Scheiben schneiden. Kerne dabei entfernen. Den Zucker in einer Pfanne erhitzen, bis er schmilzt und beginnt zu karamellisieren. Dann die Kumquats mit der Vanilleschote dazu geben und rühren. Alles ca. 5 Minuten vor sich hin köcheln lassen.

Die Sahne zusammen mit dem Vanillezucker steif schlagen.

Die Muffins entweder lauwarm oder kalt zusammen mit der Sahne und der Kumquat-Marmelade servieren.

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Mandelmuffins mit Kumquatmarmelade und Sahne

Normal geht nicht oder schokoladiger Maronenkuchen

Schokoladiger Maronenkuchen

Mir ist aufgefallen, dass es hier noch gar kein Rezept für einen ganz normalen Schokoladenkuchen ohne Schnickschnack gibt! Mit diesem klaren Ziel vor Augen stellte ich mich in die Küche. Mein Blick fiel auf die Packung Maronenmehl. Sollte das eine Prüfung gewesen sein, bin ich wohl mit wehenden Fahnen unter gegangen :D Denn die Idee Schokolade und Maronen zu kombinieren, fand ich sofort absolut backenswert. Sollte das ein Zeichen sein, dann habe ich es sofort erkannt, denn Rezepte für ganz normalen Schokoladenkuchen gibt es vielleicht einfach schon genug! Rezepte für einen saftigen, schokoladigen Maronenkuchen mit einem samtigen Überzug aus Schokoladen-Ganache DEFINITIV noch nicht. Bzw. wenn ihr das hier habt, braucht ihr kein anderes mehr!

Ach und fast hätte ich es noch vergessen! Mit diesem Rezept verabschiede ich mich für dieses Jahr :) Ich wünsche euch schon mal allen schöne Weihnachten und einen guten Rutsch :)

Schokoladiger Maronenkuchen

Dauer: 25 Minuten + 30 Minuten Backzeit

Hilfreich: Runde Backform mit 17 cm Durchmesser

Maronenkuchen

  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 100 g Kastanienmehl
  • 5 EL Öl
  • 60 ml Sahne
  • 40 g fein gehackte Vollmilchschokolade
  • 50 g fein gehackte Zartbitterschokolade
  • 1 Pck Backpulver

Eier zusammen mit dem Zucker schaumig schlagen. Anschließend die restlichen Zutaten dazu geben und zu einem glatten Teig verrühren. Bei 180 °C im Ofen ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe!). Abkühlen lassen.

Schokoladen-Ganache

  • 75 g gehackte Zartbitterkuvertüre
  • 75 g gehackte Vollmilchkuvertüre
  • 3 EL Sahne
  • Goldene Zuckerdeko

Die Sahne zusammen mit der Schokolade bei geringer Hitze unter Rühren in einem Topf schmelzen lassen. Den Kuchen damit einstreichen und mit der Zuckerdeko verzieren.

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Schokoladiger Maronenkuchen

 

Langfinger gesucht oder Espressoküsschen

Espresso-Küsschen

Das hier ist ein Rezept für alle Langfinger! :) Doch bevor ihr glaubt ich schreibe hier im Glühweindelirium lauter Blödsinn vor mich hin, lasst es mich kurz erklären :D

  1. Kleine, knusprige Schokoladenkekschen backen: Für alle Fingerlängen geeignet.
  2. Fluffigsten und cremigsten Espressoschaum überhaupt zubereiten und auf die Kekschen spritzen: Für alle Fingerlängen geeignet.
  3. Espressoküsschen in Schokolade tauchen, damit sie eine schön knackige Hülle bekommen: Hier liegt der Hase begraben :D
  4. Küsschen mit Golddeko verzieren: Für alle Fingerlängen geeignet

Denn wollt ihr keine Unmengen an Schokoladenglasur zubereiten, von der dann Unmengen an Glasur übrig bleiben, weil ihr gar nicht so viel braucht, dann sind lange Finger wirklich von Vorteil :D Ich habe mir ein kleines Gläschen geschnappt und die Glasur etappenweise immer wieder aufgefüllt. Da werden dann die Espressoküsschen einmal kopfüber versenkt. Und je weniger Glasur im Gläschen, desto länger müssen die Finger sein, damit das Küsschen noch voll in die Schokolade taucht. Knifflige Sache sage ich euch :D Im Notfall kann man das Gläschen aber auch einfach öfters nachfüllen, dann hat sich das Problem erledigt :)

Im Übrigen finde ich so ein, zwei Espressoküssen einfach DIE perfekte, kleine Zugabe zu jedem Espresso. Wie eine luftig, cremige Praline mit einem knusprigen Keksboden und einer knackigen Schokoladenhülle. Lecker. Ich brauche mehr Küsschen in meinem Leben :D

Espresso-Küsschen

Espressoküsschen

Dauer: 60 Minuten + 10 Minuten Backzeit + 30 Minuten Kühlzeit

Menge: 40 Stück 

Hilfreich: Runder Ausstecher mit ca. 3 cm Durchmesser, Spritzbeutel mit runder Spritztülle, Handrührer, Rührschüssel aus Metall 

Schokoladenkekse

  • 60 g weiche Butter
  • 25 g Zucker
  • 85 g Mehl
  • 15 g Kakaopulver
  • 2-3 Prisen Salz

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig dünn ausrollen und mit dem runden Ausstecher kleine Kreise ausstechen. Die Kekse auf ein Blech mit Backpapier setzen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Espressoschaum

  • 1 sehr frisches Eiweiß
  • 60 g Zucker
  • 1 Pck lösliches Espressopulver für einen Espresso

Eiweiß, Zucker und Espressopulver in eine Rührschüssel aus Metall geben. Über einem Wasserbad steif schlagen (die Schüssel sollte allerdings nicht das Wasser berühren, sondern vom heißen Wasserdampf erwärmt werden). Wenn das Eiweiß sehr steif ist und leicht glänzt und warm ist, vom Wasserdampf nehmen und weiter schlagen, bis es abgekühlt ist. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit runder Spritztülle füllen und auf jeden Keks ein Tuff spritzen. Für 30 Min in den Kühlschrank stellen.

Schokoladenüberzug

  • 200 g gehackte Zartbitterkuvertüre
  • 2 EL Kokosöl
  • Essbares Goldpuder

Kuvertüre und Kokosöl in einen Topf geben und bei geringer Hitze schmelzen lassen. Die Schokolade in einen kleinen Becher füllen und die Espressoküsschen am Keks anfassen und mit dem Baisertuff zu erst in die Schokolade tunken. Auf ein Gitter zum Abtropfen setzen und mit Goldpuder dekorieren.

Im Kühlschrank aufbewahren und spätestens bis zum nächsten Tag alles leer essen :)

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Espresso-Küsschen