Gebacken, nicht gekocht oder Vanille-Gnocchi

Vanille-Gnocchi

Knusprig, aber doch auch irgendwie zart schmelzend und sooooo vanillig! Wie das schon aus dem Ofen duftet….Was?! Was für Gnocchi sind das denn bitte schön?! Eigentlich sind das gar keine Gnocchi, sondern Kekse und es sind auch keine Kartoffeln im Keksteig ;) Man hätte auch einfach Vanille-Kekse sagen können. Aber da gibt es so viele verschiedene. Und keiner wüsste, welche Kekse man genau meint. Und weil der Keksteig gerollt und dann mit einer Gabel flach gedrückt wird, liegt eigentlich nichts näher als die Kekse Vanille-Gnocchi zu taufen :) Vanille-Gnocchi-die-gut-zu-Kaffee-schmecken wäre natürlich auch passend gewesen, aber doch etwas lang :D Deswegen einfach Vanille-Gnocchi.

Vanille-Gnocchi

Dauer: 45 min inkl. Backzeit

Menge: 3 Bleche

  • 1 Vanilleschote
  • 120 g weiche Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 60 g Mehl
  • 120 g Speisestärke

Die Vanilleschote auskratzen und das Vanillemark mit den restlichen Zutaten verkneten. Kleine Kugeln formen und diese auf einem Backblech mit einer Gabel flach drücken. Vorsicht, dass die Kekse nicht zu dicht zusammen auf dem Blech liegen, denn beim Backen verlaufen sie noch ein wenig. Bei 180 °C 7 Minuten backen.

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Vanille-Gnocchi

Quelle:

Abgewandelt aus Adventsbäckerei

Falls das Mehl gerade aus ist oder Elisen-Lebkuchen

Elisen-Lebkuchen

Kekse ohne Mehl? Wie soll das gehen? Schmeckt das überhaupt!? Aber klaro :) Zufällig habe ich genau solche Kekse gebacken. Die Elisen-Lebkuchen sind schön weich und außen knusprig und schmecken einfach nach Weihnachten, Gewürzen, Nüssen und mehr :) Außerdem braucht man sich auch nicht lange mit Teigausrollen und Ausstechen rumschlagen :) Sehr sympathisch, finde ich! Dazu macht sich dann ein kleiner Espresso einfach wunderbar. Oder ein Glühwein. Oder beides abwechselnd. Beides zusammen vielleicht nicht. :D

Elisen-Lebkuchen

Dauer: 1 Stunde inkl. Backzeit

Menge: 2 Bleche

Hilfreich: Standmixer

  • 2 Eier
  • 130 g Zucker
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1 TL Zimt
  • 120 g Mandeln
  • 80 g Haselnüsse
  • 40 g Orangeat
  • 80 g Zitronat
  • Puderzucker
  • Milch
  • Zartbitterkuvertüre
  • Zuckersternchen

Die Eier mit dem Zucker schaumig rühren. Die Mandeln zusammen mit den Haselnüssen, Orangeat und dem Zitronat in einem Standmixer fein mahlen. Zusammen mit dem Zimt und dem Lebkuchengewürz unter die Eier rühren. Es sollte ein sehr zäher Teig entstehen. Mit zwei Löffeln kleine Häufchen auf ein Blech mit Backpapier setzen (wenn ihr besonders kleine Lebkuchen machen wollt, dann nehmt am besten auch eher kleinere Löffel…sonst werden die Lebkuchen tendenziell gegen Ende immer größer ;-) ). Im vorgeheizten Ofen bei 140 °C 25 Minuten backen.

In der Zwischenzeit ca. 5-6 EL Puderzucker mit so viel Milch verrühren, sodass ein zähflüssiger Guss entsteht und die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Wenn die Lebkuchen fertig gebacken sind (in der Mitte sollten die Lebkuchen noch weich sein) und sie noch warm sind, die eine Hälfte mit dem Zuckerguss bestreichen und die andere mit der Schokolade. So lange der Guss noch nicht getrocknet ist, mit kleinen Zuckersternchen dekorieren.

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Elisen-Lebkuchen

Quelle:

Abgewandelt aus Backen von Roland Gööck

Das Lieblingskeksproblem oder Schokoladen-Spritzgebäck

Schokoladen-Spritzgebäck

Was sind denn eure Lieblingskese? Keine triviale Frage und ich habe leider keine richtige Antwort dafür. Weil ich habe einfach keine Lieblingskekssorte. Dafür esse ich einfach viel zu viele verschiedene Kekse gerne…Lebkuchen, Zimtsterne, Schwarz-Weiß-Gebäck, Spekulatius, … :D Deswegen eine bessere Frage: Welche Kekssorten dürfen auf eurem Lieblingskeksteller nicht fehlen? Auf jeden Fall dieses kleine Schokoladen-Spritzgebäck! Die gibt es bei mir jedes Jahr und sind einfach super. Schön schokoladig und so klein, dass man ruhig ein paar davon zum Kaffee essen kann :)

Schokoladen-Spritzgebäck

Dauer: 1 1/2 Stunden inkl. Backzeit

Menge: 3 Bleche

Hilfreich: Spritzbeutel mit Sterntülle

  • 225 g Mehl
  • 25 g Kakao-Pulver
  • 220 g weiche Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 1/2 Päckchen Vanillezucker
  • 200 g Vollmilch-Kuvertüre
  • 50 g Zartbitter-Kuvertüre

Mehl, Kakaopulver, Butter, Puderzucker und Vanillezucker zu einem relativ weichen Teig verkneten. Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kleine Stäbchen auf ein Blech mit Backpapier spritzen. Bei 180 °C ca. 5 Minuten backen. Abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit die beiden Kuvertüren im Wasserbad schmelzen lassen. Das Spritzgebäck zur Hälfte in die Vollmilchkuvertüre tauchen, abstreichen und auf ein Backpapier setzen zum Trocknen. Wenn alle Kekse in Vollmilchkuvertüre getaucht wurden, die Zartbitter-Kuvertüre in eine Plastiktüte gießen und die Spitze abschneiden. Feine Linien über den Vollmilchteil der Kekse malen.

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Schokoladen-Spritzgebäck

Quelle:

Abgewandelt aus der Zeitschrift Gusto

 

Ein etwas anderer Klassiker oder Walnuss-Zimtsterne

Walnuss-Zimtsterne

Zimtsterne kennt wohl sicher jeder. Ein absolut klassischer Weihnachtskeks wie aus dem Bilderbuch. Im diesem Bilderbuch steht neben den ganzen Sternchenbildern (ja, die Form ist relativ fest bei diesen Keksen :D ) im Rezept, dass da eigentlich nur Mandeln, Puderzucker, Eiweiß und natürlich Zimt in rauen Mengen ihren Weg in den Keksteig finden. Versucht euch bitte einfach vorzustellen, dass in einem Bilderbuch auch Text steht :D. Ich habe beschlossen dieses Weihnachtskeksbilderbuch dieses Jahr einfach mal „ganz ausversehen“  den Küchentisch hinten runter fallen zu lassen. Es lohnt sich! Denn diese neuen, aber trotzdem noch klassischen Zimtsterne sind einen Tick edler. In dem Teig kommen zu den Mandeln noch ein paar Walnüsse und optisch wird der Zimtstern noch durch ein bisschen Goldpuder aufgepeppt.

Also: Schmeißt die Bilderbücher weg und traut euch ;-) Natürlich kann man sich mit einer Tasse Kaffee ein bisschen Mut antrinken für dieses geradezu rebellische Rezept :D

Walnuss-Zimtsterne

Dauer: 1 1/4 Stunde inkl. Backzeit

Menge: 2 Bleche

Hilfreich: Keksausstecher in Sternform, Standmixer

  • 2 Eiweiß
  • 160 g Walnüsse
  • 160 g Mandeln
  • 1 EL Zimt
  • 160 g Puderzucker
  • essbares Goldpuder

Walnüsse und Mandeln in einem Mixer fein mahlen. Eiweiß steif schlagen und dabei den Puderzucker einrieseln lassen. Es sollte eine steife, aber auch noch streichfähige Creme entstehen. Zimt zu den gemahlenen Nüssen geben und so viel Eiweiß nach und nach unter die Nüsse kneten, bis ein Teig entsteht, der nicht zu sehr klebt und nicht mehr bröselt. Es sollten jetzt noch ca. 6-7 EL von dem Eischnee übrig sein.

Den Teig zwischen zwei aufgeschnittenen Plastikbeuteln ca. 1/2 cm dick ausrollen. Durch die Plastiktüten klebt der Teig nicht an. Mit einem Sternchenausstecher kleine Sterne ausstechen und auf ein Blech mit Backpapier setzen. Den übrigen Eischnee auf die Sterne streichen. Ich nehme dafür immer ein kleines scharfes Messer – so kann man den Eischnee besonders gut bis in die Sternspitzen verteilen.

Im vorgeheizten Ofen bei 150 °C 7 Minuten backen. Abkühlen lassen. Die Sterne sollten innen drin noch ein bisschen weich sein. Die Sterne mit dem Goldpuder verzieren.

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Walnuss-Zimtsterne