Cookie-Eis oder Espresso-Eis mit Pekannuss-Cookie

Espresso-Eis mit Pekannuss-Cookie

Als ich die Fotos für dieses Espresso-Eis mit Pekannus-Cookies gemacht habe, ist es mir auf einmal wie Schuppen von den Augen gefallen. Lasst mich ganz von vorne anfangen: Ich esse sehr gerne Cookie-Eis. Allerdings können für mich nie genug Cookie-Stückchen im Eis sein. Und ich weiß, dass ich nicht alleine damit bin…Man fängt an sich wie ein Goldgräber durch seinen Eisbecher zu schaufeln auf der Suche nach diesen leckeren Cookie-Stückchen. Das ewige Suchen hat ein Ende mit diesem Espresso-Eis mit Pekannuss-Cookie!!! Mit jedem Biss erwischt man mit 100 %-iger Wahrscheinlichkeit auch Cookie! Genial, oder? :D Endlich mal ein vernünftiges Eis-Cookie-Verhältnis, da kann selbst ich mich nicht mehr beschweren :)

Kaffee hilft übrigens gegen Hirnfrost, wenn man gleich mehrere davon verdrückt…nicht, dass ich das gemacht hätte. Aber ich kann mir vorstellen, dass das gut passt ;-)

Espresso-Eis mit Pekannuss-Cookie

Dauer: 1 Stunde + 1 Nacht zum Tiefkühlen

Menge: 8-9 Stück

Hilfreich: Runder Ausstecher mit ca. 7,5 cm Durchmesser, feines Sieb, flache Schüssel/Form (ca. 15 x 20 cm)

Espresso-Eis

  • 300 ml Milch
  • 180 g Sahne
  • 45 g Zucker
  • 1 EL Mandel-Sirup
  • 2 Eigelb
  • 1 EL (9 g) Stärke
  • 2-4 Päckchen lösliches Espresso-Pulver für jeweils einen Espresso (ich habe 4 genommen – wer es nicht ganz so intensiv möchte, nimmt am besten 2 oder 3)
  • 1/2 TL Salz

In einem Topf Milch, Zucker, Sahne und Mandelsirup verrühren. In einer separaten Schüssel Eigelb mit Stärke glatt rühren. Die Milch-Sahne-Mischung aufkochen lassen, dann 1/3 davon langsam unter rühren zu der Eigelb-Mischung geben. Die Eigelbmischung in den Topf zu der restlichen Sahne-Milch-Mischung geben, das Espresso-Pulver mit dem Salz ebenfalls in den Topf geben und alles unter rühren 7-8 Minuten eindicken lassen (es sollte leicht köcheln). Abkühlen lassen. Die Eismasse in eine flache Form füllen und über Nacht einfrieren.

Pekannuss-Cookies

  • 65 g weiche Butter
  • 170 g Rohrzucker
  • 20 g Zucker
  • 1 Ei
  • 3 1/2 EL Sahne
  • 280 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 1/2 TL Salz
  • 70 g Pekannüsse (statt dessen passen auch Walnüsse gut)
  • Vollmilch-Kuvertüre

Die Pekannüsse grob hacken. Butter mit Rohrzucker, Zucker, Ei und Sahne schaumig schlagen, bis die Masse etwas heller wird. Dann alle restlichen Zutaten bis auf die gehackten Nüsse mit in die Schüssel geben und verrühren. Den Teig zwischen zwei Backpapier-Zuschnitten ca. 5 mm dick ausrollen. Das obere Backpapier entfernen und den Teig mit dem unteren Backpapier auf ein Blech ziehen. Die Pekannüsse auf dem Teig verteilen und leicht andrücken. Bei 180°C im vorgeheizten Ofen ca. 10-12 Minuten backen. Der Teig sollte gerade ein bisschen Farbe bekommen (dann sind die Kekse später noch weich – wer sie gerne knusprig haben möchte, backt sie für 15-18 Minuten). So lange die Kekse noch heiß sind, mit einem runden Ausstecher Kreise ausstechen. Abkühlen lassen.

Wenn das Eis fest geworden ist, mit dem gleichen Ausstecher wie für die Kekse, Kreise aus dem Eis ausstechen. Entweder das Eis dafür etwas antauen lassen, oder den Ausstecher immer wieder im heißen Wasser erhitzen, um das Eis auszustechen. Eine Eisscheibe zwischen zwei Cookies legen und leicht andrücken. Die Kuvertüre schmelzen, in eine Plastik-Tüte füllen, die Spitze abschneiden und feine Schokoladen-Linien über die Eis-Sandwich malen.

Entweder sofort genießen oder die Cookie-Sandwiches bis zum Verzehr in den Tiefkühlschrank zurück legen. Dort halten sie sich bis zu 2 Wochen. Vor dem Verzehr einige Minuten antauen lassen.

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Espresso-Eis mit Pekannuss-Cookie

Kuchenevolution oder Mandel-Aprikosen-Kuchen mit Safran

Mandel-Aprikosen-Kuchen mit Safran

Am Anfang war der Mandel-Ricotta-Kuchen. Allerdings kann ich wirklich nur ganz selten ein Rezept einfach so lassen, wie es ist. Das passiert noch nicht mal absichtlich…ich kann einfach nicht anders :D Auf jeden Fall hat der normale Mandel-Ricotta-Kuchen nie meine Küche gesehen, denn er wurde einfach mal so in einen Safran-Mandel-Kuchen abgewandelt. Und der war so super lecker, dass ich den unbedingt nochmal machen musste. Ganz zufällig lagen bei dieser Gelegenheit noch diese Aprikosen in der Küche. Da wurde mein abgewandelter Kuchen kurzerhand einfach nochmal abgewandelt! Alle guten Dinge sind in diesem Fall zwei :D Denn die leichte Säure von den Aprikosen passt einfach wie die Faust auf’s Auge zu dem Safran und den Mandeln! Ich denke das ist die finale Entwicklungsstufe, die ein normaler Mandel-Ricotta-Kuchen erreichen kann…besser geht einfach nicht mehr :) Wer das nicht glaubt, sollte den Kuchen mal nach backen…oder abwandeln ;-) Egal zu welcher Entwicklungsstufe passt eine Tasse Milchkaffee :)

Mandel-Aprikosen-Kuchen mit Safran

Dauer: 25 Minuten + 50 Minuten Backzeit

Hilfreich: Tortenring oder runde Kuchenform mit 22 cm Durchmesser

  • 120 g weiche Butter
  • 240 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Bio-Zitrone
  • 10-15 Safran-Fäden
  • 4 Eier
  • 240 g sehr fein gemahlene Mandeln
  • 250 g Ricotta
  • 50 g saure Sahne
  • 30 g Mandelblättchen
  • 8 Aprikosen
  • Puderzucker

Die Bio-Zitrone waschen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. 1 EL Saft zusammen mit den Safranfäden in eine kleine Tasse geben. Die Zitronenschale mit der Butter und 130 g des Zuckers schaumig rühren. Die Eier trennen und die Eigelb in die Buttermasse rühren. Anschließend Zimt, gemahlene Mandeln, Ricotta, saure Sahne und die Safran-Fäden mit dem Zitronensaft unterrühren. Das Eiweiß halb steif schlagen, dann nach und nach den restlichen Zucker (110 g) einrieseln lassen. Steif schlagen. Eiweiß unter die Mandel-Butter-Mischung heben und den Teig in die vorbereitete Form füllen. Die Aprikosen waschen, halbieren und den Stein entfernen. Auf dem Kuchen verteilen und die Mandelblättchen darüber streuen. Den Kuchen im vorgeheizten Ofen bei 160 °C ca. 50 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

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Mandel-Aprikosen-Kuchen mit Safran

Bowle auf Vorrat oder Sangria-Popsicles

Sangria-Popsicles

An heißen Tagen kann selbst der kleinste Handgriff zu einer schweißtreibenden Angelegenheit werden. Aber es gibt auch nichts besseres, als an einem heißen Tag eine schön fruchtig und eisgekühlte Sangria zu genießen. Wenn man niemand hat, der sich trotz der Hitze noch bewegen kann und einem diese Sangria zubereitet, dann steht man vor einem kleinen Problemchen :D Allerdings keins, wofür es nicht eine Lösung gibt! Bereitet eure Sangria am besten mitten in der Nacht, wenn es am kältesten ist, zu und friert sie einfach als Eis ein! So habt ihr bei der Hitze mit nur einem kleinen Griff in die Tiefkühltruhe eine fix und fertige Sangria in der Hand :)

Sangria-Popsicles

Dauer: 10 Minuten + 1 Stunde zum Ziehen + 1 Nacht zum Gefrieren

Menge: 8 Stück

Hilfreich: Popsicle-Form

  • 2 Bio-Zitronen
  • 300 ml Orangen-Maracuja-Saft (oder nur Orangen-Saft)
  • 300 ml trockener Rotwein
  • 1/2 bereits ausgekratzte Vanilleschote
  • 2 EL Rohrzucker
  • 1 EL Honig

Die Zitronen waschen und in dünne Scheiben schneiden. Alle Zutaten zusammen in einem Topf abgedeckt für eine Stunde ziehen lassen. Jeweils eine Zitronenscheibe in jede Popsicle-Form geben und mit der Sangria-Mischung auffüllen. Über Nacht gefrieren lassen.

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Sangria-Popsicles

Luftige Angelegenheit oder Baiser mit Aprikosen-Röster und Sahne

Baiser mit Aprikosen-Röster und Sahne

Ein Dessert, dass einem die Rechtfertigung für eine zweite oder dritte Portion quasi schon in den Mund legt? Habe ich heute für euch! Ganz viel Obst, denn der Aprikosen-Röster besteht so gut wie nur aus Aprikose! Die Baiser sind ganz luftig leicht, genau so wie die Sahne. Luft mit ein bisschen Geschmack und einer großen Portion Cremigkeit. Alles zusammen schmeckt super lecker und ist der perfekte Abschluss von einem gemütlichen Grillabend, oder? Oder einem Abend mit einem prickelnden Rosé auf dem Balkon :) Oder einfach eine leckere Begleitung für einen großen Milchkaffee :)

Baiser mit Aprikosen-Röster und Sahne

Dauer: 20 Minuten + 2 1/2 Stunden Backzeit

Menge: 10 Portionen

Baiser

  • 3 Eiweiß
  • 170 g Zucker
  • 1 TL Apfelessig (oder Weißweinessig)

Das Eiweiß mit einer Prise Salz in eine Schüssel geben und mit einem Handrührer oder einer Standküchenmaschine locker steif schlagen. Dann den Zucker nach und nach dazu geben, dann den Essig. Alles so lange steif schlagen, bis ein sehr fester Eischnee entstanden ist. Das dauert ca. 10 Minuten. Mit einem Esslöffel kleine Portionen auf ein Blech mit Backpapier geben. Die Baisers bei 100 °C ca. 90 Minuten im Ofen backen. Abkühlen lassen und in einer luftdichten Dose aufbewahren, falls sie nicht am gleichen Tag gegessen werden (sonst werden die Baisers klebrig).

Aprikosen-Röster

  • 1 kg Aprikosen
  • Saft von 2 Zitronen
  • 2 bereits ausgekratzte Vanilleschoten
  • 5 EL Zucker

Die Aprikosen halbieren und den Kern entfernen. Zusammen mit dem Zitronensaft, Vanilleschoten und dem Zucker in eine ofenfeste Form geben (ich habe einfach eine große Silikonform für einen runden Kuchen benutzt – ein Blech oder Bräter geht aber auch). Im vorgeheizten Ofen bei 150 °C 1 Stunde rösten – dabei alle 10 Minuten umrühren, damit die Aprikosen  nicht anbrennen.

Sahne

  • 200 ml Sahne
  • 1 EL Vanillezucker

Die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen. Dann alles in Gläser anrichten. Dafür etwas Aprikosen-Röster in die Gläser geben. Einen Esslöffel Sahne darauf geben und anschließend die Baier im Ganzen oder leicht zerbröselt dazu geben. Sofort servieren, sonst weichen die Baiser auf.

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Baiser mit Aprikosen-Röster und Sahne

Quelle:

Baiser abgewandelt aus Edle Naschereien von Yasmin Othman