Alice im Wunderland oder Rosen-Cake Pops

Rosen-Cake Pops

Seit ungefähr einem viertel Jahr gibt es hier im Rhein-Neckar-Kreis einen Blogger-Stammtisch, den die liebe Andrea von Zuckerimsalz organisiert (nochmal vielen Dank dafür, Andrea! :). Und was soll ich sagen? Es es schön sich mit Leuten auszutauschen, die genau so verrückt sind und bei leckerem Essen erstmal ein Fotoset aufbauen und die Kamera statt der Gabel zücken! Außer die Gabel gehört mit zum Set als Deko, aber das ist ja quasi eine Zweckentfremdung :D

Auf jeden Fall haben wir uns an einem dieser Stammtischtreffen überlegt ein gemeinsames Event zum Thema „Alice im Wunderland“ zu veranstalten. Jeder, der möchte, verfasst einen Beitrag zu dem Thema und ich verlinke die anderen Beiträge hier auch noch, damit ihr euch anschauen könnt, was meine Blogger-Kollegen so treiben :) Ich habe hin und her überlegt, was ich beitragen könnte und hatte zwar viele Ideen, aber umsetzbar war davon keine so wirklich. „Sie war stets bemüht“ sage ich dazu nur :D Beim Durchstöbern meiner letzten Beiträge ist mir dann aufgefallen, dass das letzte Cake Pop-Rezept vor fast einem JAHR hier erschien! UNFASSBAR! Wer regelmäßig „Ich packe meinen Koffer“ mit den Beiträgen hier spielt, der weiß, dass ich die Himbeer-Herzchen-Cake Pops meine :) Auf jeden Fall hat mir das eins klar gemacht: Wir brauchen hier ganz dringend Nachschub! Aber Grinsekatze-Cake Pops? Oder geschrumpfte Cake Pops? Die sind ja an sich schon kleiner…Hm. Bis mir eine bestimmte Szene einfällt: Alice sieht im Garten der Herzenskönigin und sieht wie diese Karten-Soldaten weiße Rosen rot anmalen. Und da dachte ich mir, dass ich diese roten Rosen in Cake-Pop-Form einfach wieder weiß (oder zumindest weißlich bei einem nicht so deckenden Spray :D ) sprühe :)

Ganz zufällig ist demnächst auch wieder Valentinstag und ich denke wenn man die weiße Farbe weg lässt, dann merkt sicher keiner, dass das eigentlich Alice im Wunderland-Rosen und keine Valentinsrosen sind. Falls es doch jemand raus schmecken sollte, dann schnell mit einem Espresso ablenken :)

Rosen-Cake Pops

Rosen-Cake Pops

Dauer: 90 Minuten + 40 Minuten Backzeit

Menge: 18 Stück

Hilfreich: Standmixer, Kastenform, Holzspieße

  • 2 Eier
  • 120 g weiche Butter
  • 120 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 130 g Mehl
  • abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Rosen-Sirup
  • 110 g Frischkäse
  • 600 g rotes Marzipan (wer nicht ganz so viele Rosen basteln möchte, kann auch einfach die Hälfte der Cake Pops in Schokolade tauchen und halbiert die Marzipan-Menge)
  • Puderzucker
  • Weiße Lebensmittelfarbe in einer Sprühdose

Die Butter mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Dann Mehl und Backpulver unter rühren. Den Teig in eine Kastenform füllen und bei 180 °C ca. 40 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Vorne und hinten am Kuchen den Rand dünn weg schneiden, dann den Kuchen in dickere Scheiben schneiden und den Rand oben, unten und an den Seiten weg schneiden. Die Kuchen-„Filets“ grob würfeln und in einem Standmixer zu feinen Krümeln mahlen. Kuchenkrümel mit dem Frischkäse, Zitronenschale und Rosen-Sirup verkneten (wer ein intensiveres Rosen-Aroma möchte, gibt mehr Sirup und weniger Frischkäse zu den Kuchenkrümeln). Dabei den Frischkäse nach und nach zugeben, bis eine feste Masse entsteht, aus der man stabile Kugeln formen kann. Aus Portionen von ca. 20 g zunächst Kugeln formen und diese dann in eine Art dicken Tropfen formen. Den dicken Teil des Tropfens auf einen Holzspieß stecken, sodass der spitze Teil nach oben zeigt. Die Spieße zum Beispiel in ein Glas oder Steckmasse oder eine Styroporplatte stecken. Nun die Rosenblätter formen. Dafür etwas Puderzucker auf die Arbeitsplatte geben und etwa fingernagelgroße Marzipanstückchen mit den Fingern so dünn und rund wie möglich drücken. Die Rosenblätter dann in einem Kreis an den Cake Pop-Kegel legen und leicht andrücken. Ich habe pro Rose etwa 11 Blätter verwendet. Zum Schluss die roten Rosen mit dem Lebensmittelfarb-Spray weiß ansprühen (das geht am besten draußen oder in der Spüle, sonst ist am Ende noch viel mehr weiß als nur die Rosen ;-)

Die Cake Pops sollten im Kühlschrank gelagert werden (oder gleich essen geht natürlich auch :D ).

Bitte einmal ausdrucken :)

Rosen-Cake Pops

Die liebe Anne von Wolkenfees Küchenwerkstatt hat zu dem Thema ein paar Marshmallow-Konfetti-Sticks gezaubert. Was das mit Alice im Wunderland zu tun hat, lest ihr am besten bei ihr auf dem Blog nach :-)

Weiter macht dann Sonja bei der Foodalchemistin mit ihrer super schönen Tischdekoration passend zum Thema.

Katja von cocoSUP hat kein Rezept, sondern einen super inspirierenden Text mit richtig tollen Tipps für einen stressigen Alltag für euch. Sehr lesenswert :)

Noch mehr Kuchen, genauer gesagt Cupcakes mit einer kleinen Überraschung, findet ihr bei Andrea von Zucker im Salz.

Susanne von Pearl’s Harbor hat eine ober leckere Erdbeer-Sahne-Torte gezaubert.

Weiter macht dann Marion vom Unterfreunden Blog mit Regenbogen Smoothie Bowls. Info am Rande: hier gibt es immer super klasse Tipps für Unternehmungen in der Heidelberger Region!

Und das Sahnehäubchen von unserem Alice im Wunderland-Event könnt ihr bei Jessica von Lecker macht süchtig finden – hier gibt es einen ganze Kaffee-TAFEL voll mit super leckeren Dingen :)

Latte di cocco cotta oder Kokos-Panna Cotta mit Joghurt und Schokoladensoße

Kokos-Panna Cotta mit Joghurt und Schokoladensoße

Panna Cotta ist italienisch und heißt ja gekochte Sahne. Latte di cocco cotta ist auch italienisch und heißt gekochte Kokosmilch (keine Garantie auf Korrektheit, ich habe das frei mit Hilfe des Internets übersetzt :D ). Aber hättet ihr gewusst, was ich damit meine? :D Denn bei diesem Rezept handelt es sich um ein Panna Cotta ohne Sahne! Dafür mit Kokosmilch und Joghurt. Was das Ganze viel leichter und frischer macht. Umschmeichelt von einem schokoladigen Sößchen ist das ein super Nachtisch, der sich auch noch bestens vorbereiten lässt :) Nur der Kaffee dazu sollte frisch sein ;-)

Kokos-Panna Cotta mit Joghurt und Schokoladensoße

Dauer: 30 Minuten + 4 Stunden Kühlzeit

Menge9 kleine Gläschen

Kokos-Panna Cotta mit Joghurt

  • 6 Blatt Gelatine
  • 300 g Kokosmilch
  • 150 g Joghurt
  • 30 g Zucker (man kann auch Kokosblüten-Zucker verwenden, allerdings wird dann das Panna Cotta nicht ganz so schön weiß)

Die Gelatine nach Packungsanleitung einweichen. Die Kokosmilch zusammen mit dem Zucker aufkochen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und die Gelatine darin auflösen. Wenn die Masse etwas abgekühlt ist, den Joghurt unter rühren. Die Panna Cotta auf die Gläschen verteilen und mindestens 4 Stunden oder über Nacht kalt stellen.

Schokoladensoße

  • 45 g Zartbitterschokolade
  • 50 ml Milch
  • 10 g Kakao-Pulver

Alle Zutaten in einen Topf geben und unter Rühren leicht erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Etwas abkühlen lassen. Die Panna Cotta entweder im Gläschen servieren oder stürzen (dafür das Gläschen kurz in heißes Wasser halten, damit sich die Panna Cotta löst) und zusammen mit der Schokoladensoße servieren.

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Kokos-Panna Cotta mit Joghurt und Schokoladensoße

Es war einmal oder Pistazien-Mohn-Küchlein mit Orangen

Pistazien-Mohn-Küchlein mit Orangen

Es war einmal ein Quark-Rührkuchen. Ein Quark-Rührkuchen mitten im Herbst. Ja, ihr habt richtig gelesen! Denn im Herbst hat die Geschichte von diesem kleinen Kuchen angefangen. Und im Herbst ist kein Kürbis vor mir sicher, also hat auch der Quark-Rührkuchen eine ordentliche Portion davon abbekommen. Durch den Kürbis ist er sogar NOCH saftiger geworden und aus unerfindlichen Gründen, habe ich mich damals dazu entschieden, keine Bilder zu machen und den Kuchen einfach mal so zu backen und zu essen :D So was Undokumentiertes soll es auch noch ab und an bei mir geben…sehr selten, aber es passiert. In der Regel ist das auch ok so, aber der Kuchen mit dem Kürbis und ein paar Gewürzen war zum Reinlegen. Saftig, flaumig, etwas würzig und alles, was man sich bei einem Rührkuchen nur wünschen kann! Außer Bilder…die hatte ich nicht. Dann kamen eine ganze Menge an Kürbis-Rezepten MIT Bildern, Weihnachten mit ganz viel Keksen und jetzt ist definitiv kein Herbst mehr. Aber dieses tolle Rezept für einen Quark-Rührkuchen kann einfach nicht bis nächsten Herbst warten! Deswegen habe ich noch eine zweite, absolut winter-taugliche Variante mit Orange, Mohn und Pistazien ausprobiert. Und sie kann definitiv mit der Kürbis-Version mithalten ;-) Die gibt es dann im Herbst, wenn ich dieses Mal ein paar Bilder davon mache :)

Pistazien-Mohn-Küchlein mit Orangen

Dauer: 25 Minuten + 20 Minuten Backzeit

Menge: 10 kleine Küchlein

Hilfreich: Form für kleine Kastenkuchen oder Muffinform

  • 30 g gemahlene Pistazien
  • 15 g gemahlene Mandeln
  • 75 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 125 g Magerquark
  • 150 g Mehl
  • 1/2 Pck Backpulver
  • 1 EL Mohn
  • 3 Bio-Orangen
  • 1 1/2 EL Milch

Die Butter zusammen mit dem Ei und dem Zucker cremig schlagen. Anschließend Quark, Mehl, Mohn, Pistazien, Mandeln, Milch und Backpulver unterrühren. Von einer Orange die Schale fein abreiben und ebenfalls in den Teig geben. Die drei Orangen filetieren. Dafür zunächst die Bio-Orange waschen und die Schale fein abreiben. In einen Topf geben. Dann die Bio-Orange, wie auch die anderen Orangen filetieren. Dazu mit einem scharfen Messer „Deckel“ und „Boden“ der Orangen abschneiden. Dann die restliche Schale ringsum von oben nach unten abscheiden, sodass auch die weiße Haut entfernt wird. Danach sollte die Orange komplett von der Schale befreit sein. Nun die Filets heraus schneiden. Dazu an den Trennwänden entlang schneiden und die Filets heraus lösen. 2 EL Saft dabei auffangen und in den Teig geben. Die Filets halbieren und anschließend ebenfalls unter den Teig rühren. Den Teig in die Förmchen geben und bei 180 °C im vorgeheizten Ofen 15-20 Minuten backen.

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Pistazien-Mohn-Küchlein mit Orangen

 

Das ungeschriebene Gesetz oder Energiebällchen mit Kirschen, Mandeln und Vanille

Energiebällchen mit Kirschen, Mandeln und Vanille

Gehört ihr auch zu den Menschen, die sich immer tierisch freuen, wenn zu dem bestellten Espresso noch etwas Kleines, Süßes auf der Untertasse liegt? Ich schon. Genau so groß ist auch die Enttäuschung, wenn es keinen Keks gibt. Aber kann man sich ja schlecht über etwas beschweren, was man gar nicht bestellt hat. Obwohl es doch fast so ein bisschen wie ein ungeschriebenes Gesetz ist. Anscheinend ist das aber noch nicht zu allen Cafes durchgedrungen… „Entschuldigung, aber es wurde der obligatorische Keks und/oder die Schokomandel zu dem Espresso vergessen.“ Ich glaube da wird keine Bedienung einsichtig :D Naja. Auf jeden Fall dachte ich, dass man sich und seinen Gästen zu Hause doch eigentlich diese kleine Freude machen kann…hier hat man es schließlich selbst in der Hand :) Statt einem Keks gibt es ein kleines Energiebällchen mit getrockneten Kirschen, gerösteten Mandeln und Vanille. Vielleicht kann man auch gleich zwei Bällchen zum Espresso dazu legen, schließlich sind die ja auch nicht so groß. Oder drei. Drei ist gut. Das sieht nicht so abgezählt aus… :-)

Energiebällchen mit Kirschen, Mandeln und Vanille

Dauer: 25 Minuten

Menge: 12 Bällchen

Hilfreich: Standmixer

  • 60 g gehackte Mandeln
  • 50 g getrocknete Kirschen
  • 25 g Vanille-Proteinpulver
  • 1 Vanilleschote
  • 10 g Honig
  • 40 g Joghurt
  • 1 EL Acai-Pulver (alternativ können die Bällchen auch in gemahlenen Mandeln gerollt werden)

Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie goldbraun sind. Kurz abkühlen lassen und dann im Standmixer fein mahlen. Die Mandeln in eine Schüssel geben und die Kirschen ebenfalls im Standmixer sehr fein zerkleinern. Die Kirschen zu den Mandeln geben. Die Vanilleschote halbieren und das Mark mit einem Messer heraus kratzen. Vanillemark zusammen mit dem Proteinpulver, dem Honig und dem Joghurt in die Schüssel geben. Alles gut verkneten. Aus Portionen von ca. 15 Gramm kleine Bällchen rollen und diese in Acai-Pulver kugeln, sodass sie komplett von dem Pulver bedeckt sind.

Die Bällchen halten sich abgedeckt im Kühlschrank einige Tage…oder man isst sie sofort :)

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Energiebällchen mit Kirschen, Mandeln und Vanille