Statt Blumen oder Apfel-Rosen-Tartes mit Mandelcreme

Apfel-Rosen-Tarte mit Mandelcreme

Jetzt ist es also so weit: Der Herbst ist da und die ersten Blätter an den Bäumen werden gold-braun. Man muss schon richtig suchen, um noch eine Pflanze zu finden, die sich traut dem raueren Wetter eine zarte Blüte entgegen zu halten. Hm. Blöde Sache, wenn man Blumen ganz gerne hat :D Aber das wäre ja gelacht, wenn man den blumenlosen Herbst einfach so hinnehmen würde! Für mehr Blumen auf dem Kaffeetisch backt man sie sich einfach selbst! Gegen trübe Herbststimmung hilft außerdem die ein oder andere Tasse Kaffee dazu :)

Apfel-Rosen-Tartes mit Mandelcreme

Dauer: 2 Stunden inkl. Backzeit

Menge: 13 kleine Tartes

Hilfreich: Kleine Tarte-Formen oder Muffinformen, Küchenhobel

Mandelcreme

  • 250 g Milch
  • 1/2 Pck Vanille-Puddingpulver (ca. 20 g)
  • 30 Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 50 g Quark
  • 3 EL Mandelblättchen oder gehackte Mandeln

In einer Pfanne ohne Fett die Mandeln anrösten (bleibt lieber dabei…die werden immer viel schneller schwarz wie man denkt :D ). Fein mahlen. Die Milch in einen Topf füllen und 3-4 EL abnehmen und in einer extra Schüssel mit Puddingpulver, Zucker und Zimt verrühren, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind. Die Milch aufkochen und die Puddingpulver-Milch unter rühren in den Topf gießen. Kurz aufkochen und dann den Quark und die gemahlenen Mandeln unterrühren.

Mürbeteig

  • 75 g Butter
  • 125 g Mehl
  • 40 g Zucker
  • 1 EL Milch

Alle Zutaten verkneten, ausrollen und Kreise (Durchmesser ca. 10 cm – ich habe dafür ein Glas benutzt). Die Muffinförmchen damit auskleiden, sodass ein ca. 1 cm hoher Rand entsteht. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen. Jeweils 1 TL Mandelcreme in die Mitte jedes Tartes geben.

Apfel-Rosen-Tartes

  • 2 Äpfel
  • 1 Zitronen
  • 1 EL Zucker

Die Äpfel waschen und das Fruchtfleisch folgendermaßen vom Kerngehäuse schneiden: Den Apfel mit dem Stiel nach oben auf ein Brett legen und dann eine Scheibe am Kerngehäuse entlang abschneiden. Den Apfel um 90° drehen und wieder eine Scheibe am Kerngehäuse entlang abschneiden. Noch zwei mal drehen und jeweils eine Scheibe abschneiden. Mit Hilfe eines Küchenhobels von den Scheiben dünne Halbmonde schneiden (im Notfall tut es auch ein scharfes Messer). In einem Topf ca. 500 ml Wasser mit dem Saft der Zitrone und dem Zucker aufkochen. Die Apfelhalbmonde in das Wasser legen und kurz ziehen lassen. So lange, bis die Scheiben etwas weicher und biegsamer werden.

Dann die Apfel-Rosen formen: Dafür ca. 12 Apfelscheiben in einer Reihe hintereinander auf eine flache Oberfläche legen. Jede Apfelscheibe sollte zu ca. einem Drittel mit der vorherigen Scheibe überlappen.  Dann alles aufrollen und die fertige Rose vorsichtig in die Mandelcreme drücken.

Die fertigen Tartes bei 180°C ca. 25 Minuten backen.

Wer noch irgendwo ein paar Blumen organisiert bekommt und nicht ganz so viel Zeit opfern möchte, kann die Äpfel auch einfach in Spalten schneiden und auf der Mandelcreme auffächern. Schmeckt genau so ;-)

Bitte einmal ausdrucken :)

Apfel-Rosen-Tarte mit Mandelcreme

Quelle:

Idee von frommyimpossiblytinykitchen

Mürbeteig von Zeitschrift Luft auf Genuss 9/2012

Für Reisen, bei denen man nicht dabei ist oder Vanille-Shortbread-Herzchen

Shortbread-Herzchen

Reisen ist an sich eine super Sache…Aber was macht man nur, wenn man selbst nicht dabei ist?! Das ist blöd. Abschied ist auch blöd. Auch wenn man ja weiß, dass es nicht für immer ist :D Nicht ganz so blöd ist ein kleines Geschenk, zum Beispiel kleine Vanille-Shortbread-Herzchen. Das macht den Abschied auch gleichzeitig zu etwas Gutem in Form von einer vollen Box mit leckeren Keksen (für den Reisenden oder den „Zurückgebliebenen“ :D ). Wichtig ist, dass es genau so viele Herzchen wie Reisetage sind. So kann man jeden Tag eins essen und wenn die Keksbox leer ist, kann man sich freuen und gleichzeitig traurig sein (man sieht sich bald wieder, aber Keksbox ist leer :D ). Man kann nur hoffen, dass in der Zeit, in der man verreist war, Keksnachschub gebacken wurde ;-)

Vanille-Shortbread-Herzchen

Dauer: 1 Stunde inkl. Backzeit

Menge: Bleche

Hilfreich: Keksausstecher in Herzchenform

  • 1 Vanilleschote
  • 60 g Zucker
  • 240 g Mehl
  • 140 g weiche Butter
  • 3 Eigelb
  • Salz
  • Zucker

Die Vanilleschote längs halbieren und auskratzen (die ausgekratzte Vanilleschote nicht weg schmeißen! Damit kann man zum Beispiel noch Grießpudding, Fruchtkompott… verfeinern :-) ). Das Vanillemark mit Zucker, Mehl, Butter, Eigelb und 2-3 Prisen Salz verkneten. Teig nicht zu dünn ausrollen (so ca. 1 cm dick) und kleine Herzchen ausstechen. Die ausgestochenen Herzchen vorsichtig im Zucker wälzen und auf ein Blech setzen. Im Ofen bei 180 °C ca. 10 Minuten backen.

Variante

Für grüne Herzchen kann man die Vanille auch durch 1,5 EL Matcha-Pulver und 1 EL Zitronensaft ersetzen.

Bitte einmal ausdrucken :)

Shortbread-Herzchen

Quelle:

Abgewandelt von userealbutter.com

Perfekte Kombination oder Birnen-Rosmarin-Tarte

Birnen-Rosmarin-Tarte

Extrem knuspriger Mürbeteig, eine tolle Mandelcreme und ein paar Birnen, die super mit dem Rosmarin und den Mandeln harmonieren :) Naaaaaaaa?! Hört sich das nicht nach einer unschlagbaren Kombination an? Dann habe ich hier genau das richtige Rezept für euch! :) Dazu macht sich auch ein Cappuccino extrem gut :)

Wem das mit dem Rosmarin etwas zu heikel ist (ich würde es aber auf jeden Fall jedem empfehlen es mal auszuprobieren – es lohnt sich! ), kann ihn natürlich auch einfach weg lassen ;-)

Birnen-Rosmarin-Tarte

Dauer: 1,5 Stunden inkl. Backzeit

Menge: 1 kleiner Tarte oder Rezept verdoppelt für einen größeren Tarte von ca. 30 cm

Hilfreich: Größenverstellbarer Tortenring oder Tarteform (Durchmesser ca. 20 cm)

Boden

  • 75 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 125 g Mehl
  • 1 EL Milch

Für den Teigboden alle Zutaten verkneten. Dann rund ausrollen und eine Tarteform damit auskleiden und einen ca. 1 cm hohen Rand formen.

Mandelcreme und Rosmarin-Birnen

  • 2 Birnen
  • 1/2 Zitrone
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 100 g Zucker
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 50 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Ei

Zucker mit 200 ml Wasser aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. In der Zwischenzeit Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Rosmarin fein hacken und zusammen mit den Birnen in das Zuckerwasser geben. Zitrone in das Wasser auspressen. Alles zusammen ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Birnen in dem Sud abkühlen lassen.

Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten, abkühlen lassen und fein mahlen. Butter mit Puderzucker cremig schlagen und dann Ei und Mandeln unterrühren. Die Mandelcreme auf dem Mürbeteig verstreichen und die Birnen fächerförmig darauf legen. Im vorgeheizten Ofen den Tarte bei 180 °C ca. 30 Minuten backen. In dieser Zeit dem Rosmarin-Sud sirupartig einkochen und den warmen Kuchen damit bestreichen.

Bitte einmal ausdrucken :)

Birnen-Rosmarin-Tarte

Quelle:

Zeitschrift Luft auf Genuss 9/2012

Noch mehr Kürbis oder Kürbis-Zupfkuchen

Kürbis-Zupfkuchen

Ja, das war kein Witz, als ich letztens angekündigt habe, dass sich jeder einen großen Kürbisvorrat anlegen soll :) Ich kann mich inzwischen gar nicht mehr entscheiden, was mein Lieblingskürbisgericht dieses Jahr ist…Am besten man kocht sich ein Kürbis-Menü, dann kann man einfach alles hintereinander essen und muss sich nicht entscheiden. Das ist dann wohl der 7. Kürbishimmel :) Wem das etwas übertrieben erscheint, der kann auch erstmal mit diesem wahnsinnig leckeren Kürbis-Zupfkuchen anfangen ;-) Ein kleiner Kürbis-Traum mit Schokolade! Viel mehr brauche ich dazu nicht schreiben, außer, dass ihr das Rezept vorsorglich schon mal verdoppeln solltet, weil man einfach nicht genug von dem tollen, cremigen, schokoladigen Kuchen bekommen kann :) Was man hat, hat man :D Dazu passen ein paar Tassen Kaffee extrem gut :)

Kürbis-Zupfkuchen

Dauer: 1,5 Stunden inkl. Backzeit

Schokoladenteig

  • 200 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei
  • 375 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 50 g Kakao
  • 2 EL Milch

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. 2/3 des Teiges abnehmen und eine Tarteform oder einen Tortenring mit 23 cm Durchmesser damit auskleiden. Dabei einen ca. 3-4 cm hohen Rand formen.

Füllung

  • 500 g Magerquark
  • 100 g flüssige Butter
  • 150 g Zucker
  • 250 g Hokkaido-Kürbis
  • 3 Eier
  • 2-3 TL Zimt
  • 1 Msp gemahlene Muskatnuss
  • evlt. geriebene Schale einer Bio-Orange (wer es etwas fruchtiger möchte ;-)

Den Kürbis würfeln und in einem Topf mit Wasser ca. 20 Minuten weich kochen. Abkühlen lassen und pürieren. Mit den restlichen Zutaten verrühren und auf den Teigboden gießen. Glatt streichen. Das restliche Drittel Teig über die Kürbis-Quark-Masse streuseln. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca 35 Minuten backen.

Bitte einmal ausdrucken :)

Kürbis-Zupfkuchen

Quelle:

Abgewandelt von Foodlovin‘