Für Reisen, bei denen man nicht dabei ist oder Vanille-Shortbread-Herzchen

Shortbread-Herzchen

Reisen ist an sich eine super Sache…Aber was macht man nur, wenn man selbst nicht dabei ist?! Das ist blöd. Abschied ist auch blöd. Auch wenn man ja weiß, dass es nicht für immer ist :D Nicht ganz so blöd ist ein kleines Geschenk, zum Beispiel kleine Vanille-Shortbread-Herzchen. Das macht den Abschied auch gleichzeitig zu etwas Gutem in Form von einer vollen Box mit leckeren Keksen (für den Reisenden oder den „Zurückgebliebenen“ :D ). Wichtig ist, dass es genau so viele Herzchen wie Reisetage sind. So kann man jeden Tag eins essen und wenn die Keksbox leer ist, kann man sich freuen und gleichzeitig traurig sein (man sieht sich bald wieder, aber Keksbox ist leer :D ). Man kann nur hoffen, dass in der Zeit, in der man verreist war, Keksnachschub gebacken wurde ;-)

Vanille-Shortbread-Herzchen

Dauer: 1 Stunde inkl. Backzeit

Menge: Bleche

Hilfreich: Keksausstecher in Herzchenform

  • 1 Vanilleschote
  • 60 g Zucker
  • 240 g Mehl
  • 140 g weiche Butter
  • 3 Eigelb
  • Salz
  • Zucker

Die Vanilleschote längs halbieren und auskratzen (die ausgekratzte Vanilleschote nicht weg schmeißen! Damit kann man zum Beispiel noch Grießpudding, Fruchtkompott… verfeinern :-) ). Das Vanillemark mit Zucker, Mehl, Butter, Eigelb und 2-3 Prisen Salz verkneten. Teig nicht zu dünn ausrollen (so ca. 1 cm dick) und kleine Herzchen ausstechen. Die ausgestochenen Herzchen vorsichtig im Zucker wälzen und auf ein Blech setzen. Im Ofen bei 180 °C ca. 10 Minuten backen.

Variante

Für grüne Herzchen kann man die Vanille auch durch 1,5 EL Matcha-Pulver und 1 EL Zitronensaft ersetzen.

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Shortbread-Herzchen

Quelle:

Abgewandelt von userealbutter.com

Perfekte Kombination oder Birnen-Rosmarin-Tarte

Birnen-Rosmarin-Tarte

Extrem knuspriger Mürbeteig, eine tolle Mandelcreme und ein paar Birnen, die super mit dem Rosmarin und den Mandeln harmonieren :) Naaaaaaaa?! Hört sich das nicht nach einer unschlagbaren Kombination an? Dann habe ich hier genau das richtige Rezept für euch! :) Dazu macht sich auch ein Cappuccino extrem gut :)

Wem das mit dem Rosmarin etwas zu heikel ist (ich würde es aber auf jeden Fall jedem empfehlen es mal auszuprobieren – es lohnt sich! ), kann ihn natürlich auch einfach weg lassen ;-)

Birnen-Rosmarin-Tarte

Dauer: 1,5 Stunden inkl. Backzeit

Menge: 1 kleiner Tarte oder Rezept verdoppelt für einen größeren Tarte von ca. 30 cm

Hilfreich: Größenverstellbarer Tortenring oder Tarteform (Durchmesser ca. 20 cm)

Boden

  • 75 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 125 g Mehl
  • 1 EL Milch

Für den Teigboden alle Zutaten verkneten. Dann rund ausrollen und eine Tarteform damit auskleiden und einen ca. 1 cm hohen Rand formen.

Mandelcreme und Rosmarin-Birnen

  • 2 Birnen
  • 1/2 Zitrone
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 100 g Zucker
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 50 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Ei

Zucker mit 200 ml Wasser aufkochen bis sich der Zucker aufgelöst hat. In der Zwischenzeit Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Rosmarin fein hacken und zusammen mit den Birnen in das Zuckerwasser geben. Zitrone in das Wasser auspressen. Alles zusammen ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Birnen in dem Sud abkühlen lassen.

Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten, abkühlen lassen und fein mahlen. Butter mit Puderzucker cremig schlagen und dann Ei und Mandeln unterrühren. Die Mandelcreme auf dem Mürbeteig verstreichen und die Birnen fächerförmig darauf legen. Im vorgeheizten Ofen den Tarte bei 180 °C ca. 30 Minuten backen. In dieser Zeit dem Rosmarin-Sud sirupartig einkochen und den warmen Kuchen damit bestreichen.

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Birnen-Rosmarin-Tarte

Quelle:

Zeitschrift Luft auf Genuss 9/2012

Noch mehr Kürbis oder Kürbis-Zupfkuchen

Kürbis-Zupfkuchen

Ja, das war kein Witz, als ich letztens angekündigt habe, dass sich jeder einen großen Kürbisvorrat anlegen soll :) Ich kann mich inzwischen gar nicht mehr entscheiden, was mein Lieblingskürbisgericht dieses Jahr ist…Am besten man kocht sich ein Kürbis-Menü, dann kann man einfach alles hintereinander essen und muss sich nicht entscheiden. Das ist dann wohl der 7. Kürbishimmel :) Wem das etwas übertrieben erscheint, der kann auch erstmal mit diesem wahnsinnig leckeren Kürbis-Zupfkuchen anfangen ;-) Ein kleiner Kürbis-Traum mit Schokolade! Viel mehr brauche ich dazu nicht schreiben, außer, dass ihr das Rezept vorsorglich schon mal verdoppeln solltet, weil man einfach nicht genug von dem tollen, cremigen, schokoladigen Kuchen bekommen kann :) Was man hat, hat man :D Dazu passen ein paar Tassen Kaffee extrem gut :)

Kürbis-Zupfkuchen

Dauer: 1,5 Stunden inkl. Backzeit

Schokoladenteig

  • 200 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei
  • 375 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 50 g Kakao
  • 2 EL Milch

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten. 2/3 des Teiges abnehmen und eine Tarteform oder einen Tortenring mit 23 cm Durchmesser damit auskleiden. Dabei einen ca. 3-4 cm hohen Rand formen.

Füllung

  • 500 g Magerquark
  • 100 g flüssige Butter
  • 150 g Zucker
  • 250 g Hokkaido-Kürbis
  • 3 Eier
  • 2-3 TL Zimt
  • 1 Msp gemahlene Muskatnuss
  • evlt. geriebene Schale einer Bio-Orange (wer es etwas fruchtiger möchte ;-)

Den Kürbis würfeln und in einem Topf mit Wasser ca. 20 Minuten weich kochen. Abkühlen lassen und pürieren. Mit den restlichen Zutaten verrühren und auf den Teigboden gießen. Glatt streichen. Das restliche Drittel Teig über die Kürbis-Quark-Masse streuseln. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca 35 Minuten backen.

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Kürbis-Zupfkuchen

Quelle:

Abgewandelt von Foodlovin‘

 

Vermeintlich leere Gläser oder Schokoladen-Espresso

Schokoladen-Espresso

Wer kennt das nicht? Man sitzt am schön gedeckten Frühstückstisch, ein großer Pott Kaffee ist frisch gekocht und man hat ein leckeres Brötchen vor sich auf dem Teller. Bei der ganzen Sache gibt es nur ein Problem: Das Glas Schokocreme ist so gut wie leer und egal in welchem Winkel man auch den Löffel in dem Glas dreht, man bekommt den letzten Rest einfach nicht mehr raus. Mir ist dabei auch aufgefallen, dass je schöner das Glas aussieht, desto mehr Schokocreme findet nie den Weg auf das Brötchen…Ich habe hier DIE Lösung für euch! Einen Schokoladen-Espresso :) Nicht nur, dass man auch den hartnäckigsten Rest Schokocreme aus dem Glas erwischt, sondern man hat am Ende auch noch ein richtig leckeres Getränk mit Kaffee :)

Schokoladen-Espresso

Dauer: 10 Minuten

Menge: 1 Getränk

  • 1 Espresso
  • Fast leeres Glas Schokoaufstrich (oder 1 TL Schokoaufstrich)
  • Milch

Milch aufkochen und sofort in das Glas mit dem Schokoaufstrich füllen. Fest zu schrauben und schütteln, bis sich die restliche Schokocreme in der Milch aufgelöst hat. Espresso kochen und in einem Glas Espresso mit Schokomilch zusammen gießen. Falls man kein fast leeres Glas mit Schokoaufstrich hat, kann man auch einen TL Schokocreme in der warmen Milch auflösen. Geht genau so und schmeckt genau so ;-)

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Schokoladen-Espresso