Startschuss für die Kekssaison oder Zimt-Shortbread mit Nougat

Zimt-Shortbread mit Nougat

Die ersten Weihnachtskekse für dieses Jahr sind da! Die Kekse von letztem Weihnachten, die sich nach 2015 retten konnten, zähle ich mal nicht mit :D Ich liebe Kekse! In allen Formen und je mehr Sorten, desto besser :) Ich habe mir schon einen kleinen Hamstervorrat an Mehl, Zucker und Butter zugelegt um für die folgenden keks-intensiven Wochen gerüstet zu sein :) Freut euch auf eine ganze Menge toller Rezepte für einen bunten Keksteller in der nächsten Zeit :)

Zimt-Shortbread mit Nougat

Dauer: 1,5 Stunden inkl. Backzeit

Menge: Bleche

Hilfreich: Keksausstecher in Sternchenform, „Stern-Stempel“

  • 60 g Zucker
  • 240 g Mehl
  • 140 g weiche Butter
  • 3 Eigelb
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Zimt
  • Zucker
  • 50 g Nougat

Zucker mit Mehl, Butter, Eigelb, Salz und Zimt verkneten. Teig nicht zu dünn ausrollen (so ca. 7,5 mm dick) und kleine Sternchen ausstechen. In die Mitte der Sternchen mit dem Stempel ein kleines Sternchen vorsichtig hineindrücken (es soll allerdings kein Loch entstehen!). Die Teig-Sternchen im Zucker wälzen und auf ein Blech setzen. Im Ofen bei 180 °C ca. 10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Das Nougat in einem Wasserbad schmelzen und in eine Plastiktüte füllen. Die Spitze abschneiden und die kleinen Stern-Vertiefungen in den Keksen mit Nougat füllen.

Bitte einmal ausdrucken :)

Zimt-Shortbread mit Nougat

Quelle:

 Shortbread abgewandelt von userealbutter.com

Absichtlicher Schiefstand oder Bayrische Creme mit Beerensoße

Bayrische Creme mit Beerensoße

Wenn das mal kein Kandidat für ein neues Lieblingsdessert ist, weiß ich auch nicht mehr weiter :) Die Creme ist ein sahnig-vanilliger Traum und dazu eine fruchtige Beerensoße. Top Kombination! Beides ist schnell vorbereitet und dank der Hilfe eines leeren Eierkartons optisch mal etwas Anderes :) Die Gläser werden mit der Creme schief in den Eierkarton gestellt. So wird die Creme schräg im Glas fest. Anschließend aus dem Eierkarton nehmen und die Soße darauf geben. Fertig! Den Espresso dazu kann man dann ganz normal ohne Schieflage in eine Tasse brühen :)

Bayrische Creme mit Beerensoße

Dauer: 1 Stunde inkl. Zeit zum Abkühlen + 2 Stunden zum Kühlen

Menge: 20 kleine Gläschen

Hilfreich: Leerer Eierkarton

  • 1 Vanilleschote
  • 3 Blatt Gelatine
  • 400 ml Milch
  • 100 g Zucker
  • 4 Eigelb
  • 200 g Sahne
  • 250 g gemischte (TK-)Beeren

Gelatine nach Packungsanweisung in kalten Wasser einweichen. Die Vanilleschote halbieren und auskratzen. Vanilleschote, -mark, Zucker und Milch aufkochen. In einer separaten Schüssel die Eigelb verrühren. Die heiße Vanillemilch in einem dünnen Strahl unter Rühren zu den Eigelb rühren. Masse zurück in den Topf gießen und bei mittlerer Hitze ca. 5 Minuten unter Rühren eindicken lassen. Gelatine in der heißen Vanillecreme auflösen. Abkühlen lassen. In der Zwischenzeit die Sahne steif schlagen und die Beeren pürieren. Die Vanilleschote aus der Vanillecreme entfernen und die Sahne unterheben. Die Mousse auf kleine Gläschen aufteilen und dabei die Gläser schief halten. In die Eierkartons stellen, sodass die Gläser weiterhin schief stehen. Mindestens 1 Stunden kalt stellen, dann die Beerensoße in die Gläser füllen.

Bitte einmal ausdrucken :)

Bayrische Creme mit Beerensoße

Quelle:

Abgewandelt aus der Zeitschrift Lust auf Genuss 3/2011

Grüne Energie oder Avocado-Matcha-Smoothie

Avocado-Matcha-Smoothie

Jetzt ist es also so weit…morgens dunkel wenn man aus dem Haus geht und abends dunkel, wenn man zurück kommt. Ein kleiner Farbklecks in der ganzen Dunkelheit ist morgens sicherlich so ein toller, grüner Smoothie :) Neben der Farbe schönen Farbe braucht sich der Geschmack auch nicht zu verstecken. Und ein paar Vitaminchen schaden bei der Kälte und neben den ganzen Keksen in der Weihnachtszeit sicher auch nicht :)

Avocado-Matcha-Smoothie

Dauer: 10 Minuten

Menge: 2 kleine Gläser

Hilfreich: Pürierstab

  • 1/2 reife Avocado
  • 200 ml Mandelmilch
  • 2 EL Joghurt
  • 1/2 TL Matcha-Pulver
  • 1 TL Agavendicksaft oder Honig

Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit einem Pürierstab oder Standmixer glatt mixen.

Bitte einmal ausdrucken :)

Avocado-Matcha-Smoothie

Quelle:

Abgewandelt aus inajellyjar.com

 

Kuscheldecken-Ersatz oder gedeckter Apfelkuchen

Gedeckter Apfelkuchen

Für kalte, eklige Tage, bei denen man am liebsten im Bett liegen bleiben möchte oder höchstens noch vom Bett auf die Couch kriechen möchte, ist der gedeckte Apfelkuchen einfach DER Kuchen. Ich würde nicht sagen, dass es ein typischer Herbstkuchen ist…es gibt regelmäßig auch kühle Sommertage, kühle Frühlingstage und natürlich sehr viele Wintertage an dem der Kuchen ein kleiner Kuscheldecken-Ersatz ist :) Also schnappt euch einen Kaffee und backt euch eine apfelig-zimtige Kuscheldecke dazu :)

Gedeckter Apfelkuchen

Dauer: 2 Stunden inkl. Backzeit

Hilfreich: Größenverstellbarer Tortenring 

  • 10 mittelgroße Äpfel
  • 250 g Butter
  • 500 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier
  • 3 EL Vanillezucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Zitrone
  • 100 g Puderzucker

Für den Teig Butter, Mehl, Zucker und Eier verkneten. Den Teig halbieren und jeweils rund auf einem Backtrennpapier ausrollen. Den Tortenring auf 25 cm Durchmesser einstellen und jeweils einen Kreis aus dem Teig ausstechen. Den Tortenring um einen der beiden Kreise schließen und mit dem Teig, der nach dem Ausstechen übrig geblieben ist, einen Rand formen. Die Äpfel schälen, halbieren, das Kerngehäuse entfernen. In dünne Scheiben schneiden und in dem Tortenring verteilen. Zitrone auspressen und den Saft zusammen mit dem Zimt und dem Vanillezucker über den Apfelscheiben verteilen. Vorsichtig den zweiten Teigkreis auf die Äpfel legen und am Rand leicht andrücken. Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca 50 Minuten backen.

Den Puderzucker mit so viel Wasser verrühren, sodass ein cremiger Guss entsteht. Den noch heißen Kuchen damit bestreichen. Der Kuchen schmeckt warm, lauwarm oder abgekühlt mit steif geschlagener Sahne und einer großen Tasse Milchkaffee ;-)

Bitte einmal ausdrucken :)

Gedeckter Apfelkuchen

Quelle:

Abgewandelt aus Menü – Das große moderne Kochlexikon