Röllchen oder Kastanien-Crêpes mit Honig-Ricotta und Apfel

Kastanien-Crêpes mit Honig-Ricotta und Äpfeln

Der Winter ist ja bekannt für seine berühmt-berüchtigten Röllchen. An vielen Ecken sammeln und reihen sie sich aneinander…ob man will oder nicht. Ihr denkt doch aber nicht, dass hier von Speckröllchen die Rede ist? :D Nein nein nein! Ich rede von Crêpe-Röllchen – Im Vergleich zu Speckröllchen ist man die viel schneller wieder los, als einem lieb ist :D Denn die Crêpe sind mit Kastanien-Mehl und geben einen super feinen, nussigen Geschmack und in den Röllchen versteckt sich eine leckere Creme aus Honig und Ricotta und ein paar Äpfelchen. Warm wie kalt schmecken sie zum Niederknien (und ja, das zähl als Sport gegen die anderen Röllchen, wenn man es ein paar mal hintereinander macht :D)! Am besten mit einer großen Tasse Milchkaffee und wenig Gesellschaft genießen :)

Kastanien-Crêpes  mit Honig-Ricotta und Apfel

Dauer: 30 Minuten

Menge: 10 kleine Röllchen 

Hilfreich: Crêpes-Pfanne

  • 2 Eier
  • 45 g Kastanien-Mehl
  • 2 EL geschmolzene Butter
  • 2 TL Zucker
  • 160 g Milch
  • 1 Apfel
  • 1 Bio-Zitrone
  • 50 g Ricotta
  • 100 g Magerquark
  • 1 EL Honig
  • Öl zum Crêpes backen

Die Eier mit dem Mehl, Zucker und Butter verrühren. Langsam die Milch dazu geben und immer weiter rühren, bis ein glatter Teig entsteht. Die Zitrone abwaschen und die Hälfte der Schale abreiben. Zitronenschale mit Ricotta, Magerquark und Honig verrühren. Den Apfel schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und fein würfeln. Die Hälfte der Zitrone auspressen und den Saft zusammen mit den Äpfeln in einen Topf geben. Mit geschlossenem Deckel ca. 5 Minuten vor sich hin köcheln lassen, bis die Würfel weich sind, aber noch nicht zerfallen.

Die Crêpes in einer Crêpes-Pfanne mit etwas Öl nacheinander ausbacken (ich habe sie nur von einer Seite angeraten, damit sie beim Wenden nicht kaputt gehen oder zu trocken werden). Auf ein Backpapier legen. Jeden Crêpe halbieren und auf jede Hälfte etwa ein TL Honig-Ricotta-Creme verteilen. Die Apfelwürfel auf die Honig-Ricotta-Creme geben. Nun die Röllchen rollen. Dafür die beiden langen Seiten der Crêpes ca. 0,5 cm zur Mitte hin einschlagen und dann die Röllchen von der kurzen Seite her aufrollen. Evtl. mit etwas Mandelmus und Honig kalt oder warm servieren.

Bitte einmal ausdrucken :)

Kastanien-Crêpes mit Honig-Ricotta und Äpfeln

Kontrastprogramm oder Baiser-Törtchen mit Zitrone und Mango

Baiser-Törtchen mit Zitrone und Mango

Eine fruchtige, leicht säuerliche Zitronencreme mit Mango trifft auf süßen Baiser. In diesem kleinen Törtchen kommt einfach zusammen, was zusammen gehört! Wirklich! Denn so ist der Baiser nicht zu süß und die Zitronencreme nicht zu sauer :) Und überhaupt sieht abgeflammter Baiser einfach toll aus. Seit diesem Törtchen könnte ich alles mit Baiser überziehen und einmal abflammen. Ich bin mir nur nicht sicher, ob das immer so ein leckeres Ergebnis wie dieses Törtchen ergeben würde. Steak und Baiser? Vielleicht gibt die Karamell-Note dem Fleisch den letzten Kick? Vielleicht aber auch nicht. Bleiben wir lieber bei dem Törtchen :) Und vielleicht einem Kaffee dazu :)

Baiser-Törtchen mit Zitrone und Mango

Dauer: 90 Minuten + 20 Minuten Backzeit

Hilfreich: Flambierbrenner, Tortenring oder runde Backform mit 18 cm Durchmesser

Mandel-Biskuit

  • 120 g gemahlene Mandeln
  • 5 Eier
  • 140 g Mehl
  • 40 g geschmolzene Butter
  • 90 g Zucker
  • 80 g Puderzucker

4 Eier trennen. Eigelb und ein ganzes Ei zusammen mit dem Puderzucker und den Mandeln schaumig schlagen. Mehl und Butter vorsichtig kurz unterrühren. In einer weiteren Schüssel das Eiweiß zusammen mit dem Zucker steif schlagen. In 3 Portionen vorsichtig unter die Mandel-Masse heben. Den Teig auf drei runde Backformen von 18 cm Durchmesser aufteilen (oder in einer Form dreimal hintereinander backen) und bei 180 °C ca. 20 Minuten backen. Abkühlen lassen und evtl. mit einem Messer etwas von der Oberseite abschneiden, damit die Biskuit gerade sind.

Zitronencreme

  • 3 Eigelb
  • 40 g Speisestärke
  • 150 g Zucker
  • 150 ml Zitronensaft
  • fein abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
  • 125 g Sahne
  • 1/2 Mango (geschält und vom Stein befreit)

Die Speisestärke mit 50 ml Wasser glatt rühren. In einem Topf Zucker, Sahne, Zitronenschale und 125 ml Wasser aufkochen. Dann die Stärke unterrühren und unter rühren erneut aufkochen. Die Eigelb zusammen mit dem Zitronensaft unterrühren und ein weiteres Mal aufkochen lassen. Unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen.

Die Mango fein würfeln.

Zitronenscheiben

  • 1 Zitrone
  • 80 g Zucker

Den Zucker mit 80 ml Wasser in einen Topf geben und die Zitrone in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben ebenfalls in den Topf geben und alle einmal aufkochen. Kurz leicht köcheln lassen, dann die Zitronenscheiben aus dem Topf nehmen und auf ein Blech mit Backpapier legen. Bei 180 °C im vorgeheizten Ofen 10 Minuten karamellisieren lassen. 1-2 EL des Sirups auf jedem Biskuit-Boden verteilen.

Die Torte zusammen setzen. Dafür einen Boden auf eine Platte setzen. 2-3 EL der Zitronencreme auf dem Boden verteilen und 1/2 der Mango-Würfel darauf geben. Den zweiten Boden darauf setzen, leicht andrücken und genau so Creme und Würfel darauf verteilen. Den letzten Boden darauf setzen, leicht andrücken und die restliche Zitronencreme auf den Boden geben. Ebenfalls die Ränder der Torte leicht mit der Creme einstreichen. Kalt stellen.

Baiser

  • 2 Eiweiß
  • 120 g Zucker

Für den Baiser das Eiweiß mit dem Zucker in einer Metallschüssel über einem Wasserbad steif schlagen (die Schüssel sollte allerdings nicht das Wasser berühren, sondern vom heißen Wasserdampf erwärmt werden). Wenn das Eiweiß steif ist und leicht glänzt und warm ist, vom Wasserdampf nehmen und weiter schlagen, bis es abgekühlt ist. Die Torte mit dem Baiser einstreichen (die restliche Baiser-Masse kann in kleinen Tupfen auf ein Blech gegeben werden und bei 120 °C ca. 30 Minuten zu Baiser gebacken werden). Mit einem Flambierbrenner den Baiser abflammen und mit den karamellisierten Zitronenscheiben dekorieren.

Bitte einmal ausdrucken :)

Baiser-Törtchen mit Zitrone und Mango

Pure Begeisterung oder Espresso-Brioche mit Schokolade

Espresso-Brioche mit Schokolade

Ich denke, ich bin verliebt. In kleine Espresso-Brioche mit einem Schokoladenstrudel :) Ein Biss und es war wirklich um mich geschehen. Luftiger Hefeteig, ein bisschen Espresso und dazu eine cremige Schicht Schokolade…einfach nur lecker :) Und sie passen zum Frühstück, zum Nachmittagskaffee oder einfach für Zwischendurch. Die kleinen Dinger passen einfach IMMER :) Für den Schokoladenstrudel muss man zwar noch einen kleinen extra Arbeitsschritt einlegen im Vergleich zu normalen Brioche, aber es lohnt sich. Schaut euch nur mal das tolle Muster an! Obwohl auch schon Espresso im Teig ist, kann man auch noch einen dazu trinken ;-)

Espresso-Brioche mit Schokolade

Dauer: 45 Minuten + 1 Nacht zum Kühlen + 15 Minuten Backzeit + 45 Minuten Zeit zum Gehen

Menge: 18 kleine Brioche

Hilfreich: Kleine Backförmchen (z.B. für Muffins)

Espresso-Brioche

  • 290 g Mehl Typ 550
  • 1 Pck Trockenhefe
  • 70 g zimmerwarme Milch
  • 55 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb
  • 115 g weiche Butter
  • 3 Pck lösliches Espressopulver für je einen Espresso

Die Hefe zusammen mit der Milch und den Eiern und dem Eigelb verrühren. Anschließend alle anderen Zutaten unterkneten, bis ein glatter und noch recht klebriger Teig entsteht. Den Teig in Frischhaltefolie einschlagen und über Nacht kalt stellen.

Schokoladencreme

  • 55 g gehackte Zartbitterschokolade
  • 45 g Milch
  • 30 g Butter
  • 60 g Zucker
  • 35 g Mehl
  • 25 g Kakaopulver
  • 1 Eiweiß

In einem Topf die Schokolade, Milch und Butter bei mittlerer Hitze unter Rühren schmelzen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und die restlichen Zutaten unterrühren. Die Schokoladencreme abkühlen lassen und anschließend in eine Plastiktüte geben. Die Tüte einmal umschlagen (es sollte ein Rechteck von ca. 10 x 15 cm entstehen) und ebenfalls über Nacht kalt stellen.

Wenn die Schokoladen-Creme und der Brioche-Teig gut durchgekühlt sind, den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von ca. 15 x 25 cm ausrollen. In die Mitte die das Rechteck mit der Schokoladencreme legen. Den Brioche-Teig über Creme falten und die Ränder gut verschließen, sodass die Creme komplett von dem Brioche-Teig umschlossen ist. Vorsichtig auf ein Rechteck von 25 x 45 cm ausrollen und jeweils ein Drittel des Rechtecks von der langen Seite zur Mitte hin umschlagen. Nun zu einem sehr länglichen Rechteck von ca. 20 x 70 cm ausrollen (die Schichten sind jetzt sehr dünn und es ist normal, dass die Schokoladencreme etwas durchscheint). Von der langen Seite her den Teig aufrollen. Nun entweder mit einem sehr scharfen Messer oder mit Zahnseide (dazu die Zahnseide unter die Rolle legen und über Kreuz zusammen ziehen) ca. 2 cm dicke Rollen abschneiden. Die Rollen in gebutterte Förmchen setzen und an einem warmen Ort abgedeckt ca. 45 Minuten gehen lassen. Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 180 °C ca. 15 Minuten backen.

Bitte einmal ausdrucken :)

Espresso-Brioche mit Schokolade

Gebacken und nicht frittiert oder Haselnuss-Nougat-Donuts

Haselnuss-Nougat-Donuts

Das süße Äquivalent zum Martini, der geschüttelt und nicht gerührt serviert werden soll: Donuts. Gebacken und nicht frittiert :D Da ich generell nicht so der Freund von Frittiertem bin, kann ich meinen Donut-Konsum fast an einer Hand abzählen. Einfach zu fettig und viel zu süß. Das hat jetzt allerdings definitiv ein Ende…denn obwohl ich sie nicht so gerne gegessen habe, fand ich schon immer, dass Donuts einfach immer toll aussehen. Alleine die Dekorationsmöglichkeiten für die runden Kringelchen sind UNENDLICH! Und dann habe ich mir einfach mal eine Backform für Donuts angeschafft. Damit umschifft man die Fritteuse und kann selbst entscheiden wie süß die ganze Angelegenheit wird. Was soll ich sagen…innerhalb von einem Tag hat sich mein gesamter, lebenslanger Donut-Konsum verdoppelt :D Geröstete Haselnüsse, super flaumige Donuts und ein NOUGAT-Guss. Muss ich noch mehr sagen? :) Außer dass ein kleiner Espresso wunderbar dazu passt ;-)

Wer keine Donut-Form besitzt und sich auch keine anschaffen möchte, kann als Ersatz auch einfach Muffin-Förmchen benutzen. Nur nicht wundern, wenn dann nach dem Backen kein Loch in der Mitte ist ;-)

Haselnuss-Nougat-Donuts

Dauer: 30 Minuten + 10 Minuten Backzeit

Menge: 12 Donuts

Hilfreich: Backform für Donuts, Standmixer

Haselnuss-Donuts

  • 130 g Haselnüsse
  • 2 Eier
  • 150 g Zucker
  • 180 g Buttermilch
  • 2 EL geschmolzene Butter
  • 215 g Mehl
  • 2 TL Backpulver

Die Haselnüsse auf ein Blech legen und im Ofen bei 150 °C ca. 15 Minuten rösten, bis die Nüsse goldbraun sind und sich die Schale ablösen lässt. Aus dem Ofen nehmen und etwas abkühlen lassen. Die Schale mit den Händen oder einem Küchentuch abreiben. 100 g der Haselnüsse in einem Standmixer fein mahlen. Die restlichen Haselnüsse grob hacken.

Die Donut-Form einfetten. Für den Donut-Teig die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Dann 80 g der gemahlenen Haselnüsse, Buttermilch, Butter, Mehl und Backpulver unterrühren. Am besten den Teig in eine Plastiktüte füllen und die Spitze abschneiden. So lässt sich der Teig am besten in die Donut-Formen füllen. Diese sollten zu ca. 2/3 mit Teig gefüllt sein. Bei 180 °C im vorgeheizten Ofen 10 Minuten backen. Falls nicht alle Donuts auf einmal gebacken werden können, die Form einfach mehrmals hintereinander benutzen.

Nougat-Guss

  • 100 g Nougat
  • 30 g Kokosöl
  • 30 g Zartbitterschokolade
  • 20 g Zartbitterkuvertüre

Nougat, Kokosöl und Schokolade in einem Topf bei geringer Hitze schmelzen lassen. Die Zartbitterkuvertüre separat schmelzen lassen und in eine Tüte füllen. Die Spitze abschneiden. Die Donuts in den Nougat-Guss tauchen. Anschließend auf einen Teller setzen, mit der Tüte einige Streifen Zartbitterkuvertüre auf den Donuts verteilen und mit gemahlenen und gehackten Haselnüssen verzieren.

Damit der Guss fest wird, die Donuts kurz in den Kühlschrank stellen oder gleich essen :)

Bitte einmal ausdrucken :)

Haselnuss-Nougat-Donuts